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Leselupe.de > Ungereimtes
schwalbe
Eingestellt am 07. 06. 2009 00:55


Autor
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ENachtigall
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???

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schwalbe
warte

├╝ber dem k├Âhlbrand ist sommer
die freiheit klein
und rar das geld
ein l├Ącheln schwelt
verbr├╝ckt ├╝ber dem k├Âhlbrand
ist sommer und keiner
der bremst f├╝r die unvollendete
vergangenheit die passieren will
wie eine blinde

schwalbe
wohin

lenkt dich der schwanz
wenn an bord dieser steine
die lichter gl├╝hen
wirst du nicht
segeln gehen


┬ę elke nachtigall
Juni 2009



__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

Version vom 07. 06. 2009 00:55
Version vom 07. 06. 2009 01:12
Version vom 07. 06. 2009 12:37
Version vom 07. 06. 2009 19:41

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Liebe ENacht├şgall,
der Text ist sehr gelungen. Tolle Bilder!
Nur das "wie" zwischen "schwelt" und "verbr├╝ckt" w├╝rde ich weg lassen.
Herzliche Gr├╝├če
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Franke
Routinierter Autor
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Hallo Elke!

Mir geht es hier ├Ąhnlich wie revilo, die Intention will sich mir noch nicht recht erschlie├čen.
Ich schleiche schon den ganzen Tag um dieses Gedicht und nach dem wiederholten Lesen schie├čt mir immer das Wort "Zaghaftigkeit" in den Kopf.
Von der Sprache und vom Lesefluss her sehr gelungen. Ich mag es vor allem, dass man hier ├╝ber die Zeilen hinweglesen muss, bzw. darf.

Liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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ENachtigall
Foren-Redakteur
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Lieber Karl,

danke f├╝r das gro├če Lob und den kleinen aber wirkungsvollen Tip; habe ich gerne und gleich angenommen.

Herzliche Gr├╝├če,

Elke
__________________
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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

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Lieber Manfred,

auch Dir vielen Dank daf├╝r, Deinen Eindruck in Worte zu fassen.

Es ist vielleicht die Zaghaftigkeit des Versuchs der Beschreibung einer Prostitution; konkret lokalisiert.

Mehr dazu zu sagen w├Ąre kriminell ;-)

Herzliche Gr├╝├če,

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Elke,

Du hast einige Doppelbelegungen in dem Text, dadurch hatte ich M├╝he, den Inhalt zu verstehen. Auch das "Ich" und das "Du" wollte sich mir zuerst nicht erschlie├čen.

Der K├Âhlbrand ist ein Elbarm und ich vermute, dass eine Br├╝cke dar├╝berf├╝hrt. Dort steht die "Bordsteinschwalbe" (Schwalbe auch hier doppelt belegt)

"Die Freiheit klein und rar" k├Ânnte rein r├Ąumlich gesehen ein pendant zur "Gro├čen Freiheit" in Hamburg sein.

Die unvollendete Vergangenheit will diese Br├╝cke passieren wie eine blinde Schwalbe.

Hier scheint sich mir der Inhalt zusammen zu dr├Ąngen.

Da bleibt nach all dem Vergangenen nichts Anderes mehr ├╝brig im Hinschauen auf ein Zuk├╝nftiges, als erst einmal die Augen zu verschlie├čen, um Dinge zu tun, die als einzige einen Ausweg oder einen Weg ├╝berhaupt anbieten.

Wohin lenkt dich der Schwanz ist nicht mehr auf die Schwalbe bezogen, die allerdings ihre Kreise mit dem Schwanz lenken muss; ich denke mit dem "du" kommt ein m├Ąnnliches Wesen in den Text, und er wird nicht wie die Schwalbe, der Vogel, segeln oder als ein Mann in einem Boot auf der Elbe segeln gehen, sondern er wird sich durch seinen Schwanz zu etwas Anderem verleiten lassen, wenn die Bordsteine gl├╝hen.

Keine Ahnung, ob ich Dich richtig verstanden habe , liebe Elke, aber bitte, bitte, keiner jetzt auf Vera-Lena mit Steinen werfen, auch nicht dann, wenn sie das verdient haben sollte!

Liebe Gr├╝├če!




__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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