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Leselupe.de > Ungereimtes
schwarze Rosen
Eingestellt am 13. 07. 2006 08:18


Autor
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Lonelysoul
???
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schwarze Rosen


Noch einmal werfen
traurige Laternen
ihr tr├Ąges Licht
├╝ber unsere Spuren
die allm├Ąhlich verwischen
im Regen der salzig
auf meinen Lippen schmeckt

Im Rinnsal
ein winziges Sternchen
das aufsteigt zu meinem Mond
tr├Ągt die Trauer ihre Bl├╝te
den Himmel empor
und lebendig wie das Feuer
welkt die Nacht schwarzer Rosen



__________________
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit (Friedrich Schiller)

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ThomasRanndy
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formsch├Âne Aussage

Das von mir bisher Gelesene auf der leselupe, ist an Formulierungskraft sehr gut - doch wurde es von dir heute ├╝bertroffen.

ThomasRanndy
__________________
Die Deutschen sind ein komisches Volk. Sie haben keine Esskultur, 9 Monate im Jahr Herbst, 3 Monate keinen Sommer und dies nennen sie Heimat.

Napoleon

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Lonelysoul
???
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Hallo Thomas,

herzlichen Dank f├╝r deinen Kommentar!

W├╝nsche dir ein sch├Ânes Wochenende.

Lieben Gru├č

Lisa
__________________
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit (Friedrich Schiller)

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dockanay
Guest
Registriert: Not Yet

liebe lonelysoul,

quote:
Im Rinnsal
ein winziges Sternchen

das ist poesie. und mehr. denn im gedicht steckt mehr als etwas pers├Ânliche und ├Ąsthetisierte erfahrung. als lyriker halten wir unsere erfahrungen vielleicht f├╝r etwas au├čerordentliches, f├╝r privateigentum, doch in dem moment, da der leser hinzutritt, wird eindeutig klar, sie sind allgemeinbesitz. das extrem menschlicher ausdrucksf├Ąhigkeit und selbsterkenntnis wird pl├Âtzlich exemplarisch, indem der leser es zu seinem ausdruck, zum mittel seiner selbsterkenntnis und seines sich-selbst-bewusst-werdens macht. der leser befreit praktisch das gedicht aus seinem f├╝rsichsein , indem er es "├╝bernimmt", indem er, der unfreiwillig sprachlose - in diesem falle ich bei deinem gedicht -, dem gedicht gestattet, seine ziemlich vage, ziemlich instabile pers├Ânlichkeit zu artikulieren und zu kondensieren. deshalb wohl auch meine zunehmende n├Ąhe zu deinen gedichten. sie sind die herauskristallisierung eines schmerzes, der auch tief in mir zu wohnen scheint.
es ist eine wohltat gute gedichte zu lesen.

lg dockanay

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Lonelysoul
???
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hallo dockanay,

ich denke dieser schmerz wohnt in uns allen,
er ist das erbe unserer urv├Ąter- und m├╝tter
und ich glaube, daran wird sich auch in zukunft
nichts ├Ąndern.
herzlichen dank f├╝rs lesen und deinem wunderbaren
kommentar, der mich zutiefst erfreut hat.

sonnige gr├╝├če

lisa
__________________
Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit (Friedrich Schiller)

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