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Leselupe.de > Gereimtes
schwarze seelen
Eingestellt am 24. 09. 2002 17:19


Autor
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undine
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2002

Werke: 171
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schwarze seelen

schwarzer engel
und satanssohn
auf ihrem weg
durch die h├Âlle
alles missachtend
alles vergessend
schreiten zusammen
auf ihrem weg
zur vernichtung
aller moral
schwarze seelen
vereinen sich

__________________
"gather ye rosebuds while ye may
old time is still a flying
and this same flower that smiles today

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Woschanova
???
Registriert: Jan 2002

Werke: 56
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Kathedrale

Hallo undine,
erkenne mich in Deinen Texten wieder.
Ich schrieb einst:

Betrete die Kathedrale Deiner Seele,
aus den gro├čen kalten Marmorschalen Deines Egos,
steigt staubige Asche auf,
raubt die Sicht,
Kerzen verl├Âschen,
beinahe von allein,
sie k├Ânnen nicht atmen.
__________________
Die Finanzdiktatur wird als letzte Etappe der Ausbeutung und Unterdr├╝ckungsstrategie des Westens gesehen. (Jean Ziegler)

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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Liebe Udine,

dies schrieb ich einst f├╝r einen Freund:

***
Schwarze Seelen finden sich.
Gestern.
Gestern hast du mich mitgenommen.
Deine gr├╝nen Augen strahlten mich an, als du mich in meinem Traum besuchtest und mich zum Ufer des roten Flusses f├╝hrtest. Ich sp├╝rte deine Hand festumschlungen in meiner Hand. Sah deine Freude und f├╝hlte mich dir so nah. Ich kann nicht ohne dich.
Wir standen am Fluss und schauten auf das Wellenspiel.
Ger├Ąuschvoll und bedrohlich kamen die Fluten auf mich zu, doch du hast mich besch├╝tzt. Hast deine Umarmung nicht gelockert. Dein Atem sp├╝rte ich an meinem Hals und ich dr├╝ckte mich noch fester an deinen K├Ârper. Ich sp├╝rte dich. Du bist Real.
Deine wei├če Hand lag beruhigend auf meiner Schulter und dein blondes Haar wurde vom Wind durchw├╝hlt, als wollte es mich streicheln und umschlingen.
Mein Herz pochte im gleichen Rhythmus der ankommenden Wassermassen des aufgew├╝hlten roten Flusses.
Ich sehne mich nach dir, nach deiner Hand, nach deiner Stimme.
Wir stehen uns Visavis.
Wir k├╝ssen uns im Rausch der Leidenschaft.
Wir drehen uns, wie Derwische im Rausch der Ewigkeit.
Wir halten uns fest, engumschlungen, beschw├Ârend und versprechend.
Unser Zauber entfacht eine Liebe, die wir niemals erwarteten.
In der Kraft der Vollmondnacht sprachen wir unseren Zauber aus, wir beschworen die Hingabe unserer Herzen und fanden zueinander.
Willenlos taumeln wir uns entgegen und halten einander fest.
Dann ist der Raum um uns herum in Schwarz und Rot getaucht. Kreise drehen sich vor uns spiralf├Ârmig in die H├Âhe und ziehen uns mit, in ein Licht hinein. Ich nehme deine Hand und gemeinsam gehen wir einen unbekannten Weg, aus meinem Traum hinaus in unsere Realit├Ąt.
Wir fliegen ... wir k├Ânnen fliegen!
Wir k├Ânnen frei sein ...
Ich h├Âre dein Lachen, dein Fl├╝stern, deine Beschw├Ârungen.
Ich kenne deinen Zauber und gebe mich dir hin.
Du brennst vor Leidenschaft und tausend feuchte K├╝ssen tanzen ├╝ber unsere aufzuckende K├Ârper. Feuergleiche Zuckungen, tanzende Finger, zitternde Lippenbekenntnisse. Du und ich im Rausch der Ekstase. Gefangen.
Aneinander reibend, Ber├╝hrungen suchend, bei├čende Merkmale setzend, gaben wir uns hin.
Wir sind Gefangene einer Welt, die nur f├╝r uns existiert.
Unsere Welt; eine kleine Welt voller Farbe, W├Ąrme, Liebe und Hingabe.
Ich lass dich los, meine schwarze Seele.
Morgen bin ich bei dir.

***

Dein kleines Gedicht hat mich wieder an ihn denken lassen.
liebe Gr├╝├če
Rene├ę

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