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Leselupe.de > Gereimtes
seelending
Eingestellt am 01. 09. 2010 01:38


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mavys
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2010

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seelending

ein auge auf die menschen, ein auge nach innen.
ein ohr auf musik, ein ohr auf die stimmen.
ein bein zum stehn, ein bein zum springen.
eine hand zum nehmen, eine um jedem zu geben.
ein sinn fĂĽr den tod und ich bin ewig am leben.
ich finde den flow dir die wege zu ebnen.
geh ich k.o. sind da arme, die mich fangen.
ich seh´s einfach so: was war ist vergangen

tatsächlich brauchts´s wenig zu sein wie ein König.
echt, ich frag mich ständig warum`s hier so schön ist
und schrecklich zugleich. hektisch verstreicht
das grosse glück, träume und tägliches leid.
aber dennoch find ich gute vibes und zeit zu relaxen.
meist nehm ich mir dann ´n mic und schweif ab in texten.
vieles ist noch nicht gesagt. zu viele leute bleiben stumm.
ihnen schenke ich meine stimme heute. habe frei genommen.

leben ist so viel. vor allem eine mutprobe.
ich geh und dreh die erde unter meiner schuhsohle.
ich gebe zu, hab mich bisher recht wenig getraut.
und trotzdem hab ich alles was ein könig so braucht.
ich schwör ich werde mich ändern. am ende sogar die welt retten
und allen haarsträubenden dingen das fell glätten.
dazu brauch ich nicht einmal um die welt jetten.
es reicht wenn ich erstmal nur mich selbst checke.

........
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Version vom 01. 09. 2010 01:38
Version vom 01. 09. 2010 17:24

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber mavys,

zunächst möchte ich dir schreiben, dass ich mich sehr freue, im Forum nun auch einen Rapper zu finden. Es gibt ja nicht nur klassische Formen der Lyrik, sondern eben vieles andere, das m. E. hier noch zu wenig Erwähnung findet. - Vielleicht werden sich aber mit der Zeit doch einige dafür erwärmen.

Du scheinst dich viel mit spirituellen Dingen zu beschäftigen und bist auf der Suche nach einem Lebenssinn. - Und das finde ich gerade in der von dir gewählten Gedichtsform interessant, die sich ja sonst eher dem gelebten Alltag junger Menschen widmet.

Am vorgelegten Text finde ich wenig zu bemängeln. Ich stelle dir jetzt meine (nur leicht) veränderte Version vor:

quote:
seelending

ein auge auf die menschen und ein auge nach innen.
ein ohr auf die musik und ein ohr auf die stimmen.
ein bein zum stehn und ein bein zum springen.
eine hand zum nehmen und eine zu jedem zum geben.
ein sinn fĂĽr den tod und ich bin ewig einen fĂĽrs leben.
ich finde den flow um dir die wege zu ebnen.
und geh ich k.o. sind da arme, die mich fangen.
ich seh´s einfach so: das was war ist vergangen.

tatsächlich braucht`s wenig um zu sein wie ein König.
echt, ich frag mich ständig warum`s hier so schön ist
und schrecklich zugleich. so hektisch verstreicht
doch das grosse glück, auch die träume und tägliches leid.
find aber trotzdem recht gute vibes und zeit zum relaxen.
meistens nehm ich mir dann ´n mic oder schreibe die texte.
denn vieles ist noch nicht gesagt. zu viele leute bleiben stumm.
ihnen schenke ich meine stimme. hab heute extra frei genommen.

leben ist doch so viel. irgendwie auch ne mutprobe
ich geh und dreh die erde unter meiner schuhsohle.
ich gebe zu, hab mich eigentlich bisher recht wenig getraut.
und trotzdem hab ich alles was ein könig so braucht.
ich schwör dir ich werde mich ändern. am ende sogar die welt retten und damit sogar die welt verändern
allen haarsträubedingen das fell schön glätten.
und brauche dazu nicht mal herzujetten
es reicht wenn ich erstmal mich selber checke.

So ohrt es mir besser (bin aber keine Rapperin!) und der Sinn kommt vielleicht etwas besser heraus. Denn es geht dir sicherlich nicht darum, die welt zu rettten (wäre auch schwierig, sondern um Veränderungen.

Die zweite Strophe ist irgendwie (noch) nicht ganz so gut gerapt ... Mmmh. ---

Ich habe deinen Text gern gelesen und freue mich darĂĽber.

(Vielleicht findet sich ja einer der hiesigen Musiker, der Mavys auch ein wenig zur Hand gehen kann?)

Heidrun



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