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Leselupe.de > Ungereimtes
seelenschutzgebiet
Eingestellt am 02. 04. 2012 21:39


Autor
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Manfred Gro├č
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2012

Werke: 6
Kommentare: 16
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seelenschutzgebiet

scheinwelt da produziert
uners├Ąttlich dich wie von sinnen
d├╝rstest du verzehrst dich stockst deinen atem

senkst du dein haupt denn
tiefer noch und immer tiefer
ins trockene flusstal hinab ins finstere

sp├╝rst du denn nicht
hier bin ich
bin ich
ich

und
ungebrochen
begehrt dein innerstes
ein reservat ein stilles und ungeteilt
zu heben die kraft zu weben feine lebensnetze

wie damals wei├čt du noch
gesch├╝tzt atmet die seele hier sie ortet sich
eine innere heimat f├╝r dein kinderherz

ja du wei├čt

und h├Ârst deinen bauch

grummeln

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Architheutis
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Manfred,

quote:
sp├╝rst du denn nicht
hier bin ich
bin ich
ich

Diese Strophe raustrennen und ab ins Experimentelle damit! Vielleicht noch die n├Ąchste Strophe mitnehmen. Diese w├╝rde ich dann aber in der exakten L├Ąnge der Vorstrophe halten, dann h├Ąttest du eine wundersch├Âne Kurve (konkav/konvex, ich verwechsel das immer; ich glaube konkav).

Gru├č,
Archi

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AchterZwerg
Guest
Registriert: Not Yet

Das lie├če sich zus├Ątzlich bewerkstelligen, aber ich finde nicht, dass dieses Gedicht so viel ├ťberfl├╝ssiges beherbergt. K├╝rzen "solltest" du allerdings schon und vielleicht den Titel in "schutzgebiet" ├Ąndern:

quote:
schutzgebiet

scheinwelt
produzierst dich uners├Ąttlich wie
von sinnen d├╝rstest du verzehrst dich
stockst den atem

senkst dein haupt noch
tiefer immer tiefer
trocknes flusstal in der finsternis

sp├╝rst du nicht
hier bin ich
bin ich
ich

ungebrochen

begehrt dein innerstes
ein reservat ein stilles ungeteilt
wie damals

wei├čt du noch

Begr├╝ndung: Durch die K├╝rzung nimmst du das ├ťberma├č an Betroffenheit aus dem Text - wenig ist hier mehr. Es ist in der Regel besser, dem Leser sein eigenes Kopfkino zu gestatten, das viel deutlicher, auch grausamer sein kann als es einem Autor je gelingen wird.
Denk mal ├╝ber meinen Vorschlag nach, gerade auch bezogen auf das eben Gesagte. ---
Im Gedicht handelt es sich um einen inneren Dialog: das erwachsene LyrI kommuniziert mit seinem kindlichen Ich, das wohl beh├╝tet herangewachsen ist.
Es scheint sich um jemanden zu handeln, der im Begriff ist, am Leben zu verzweifeln, bzw. seinem Alltag nicht gewachsen ist.
Das hast du gut herausgearbeitet. Mit passenden Umbr├╝chen.
Die auch von Archi hervorgehobene Stelle:
quote:
hier bin ich
bin ich
ich
gef├Ąllt mir besonders. Das mag auch daran liegen, dass ich selber einmal ├Ąhnliches verwandt habe.
quote:
Hier
bin ich -
sieh nur, ich bin hier.
Du solltest halt grunds├Ątzlich aufpassen, nicht zu dick aufzutragen. Besonders wird das an deinem Schluss (dem Bauchgegrummel) deutlich. Du brichst die Speerspitze des Gedichts so eigenh├Ąndig ab. Und das ist schade. -
Ich hoffe, dass ich dir ein paar Denkanst├Â├če geben konnte. -
Die LL ist ja ein Arbeitsforum. Deshalb liegt keinerlei Schmach darin, einen Text zu ver├Ąndern.
Ich mache das selber auch oft.
Und was ich noch sagen wollte:
Herzlich willkommen, Manfred!
Der 8. Zwerg

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