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Leselupe.de > Ungereimtes
sein
Eingestellt am 10. 11. 2000 14:40


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MacKeith
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Ex ist enz

Du bist
mittendrin dabei bist du
nicht

Du siehst
Menschen um dich siehst du
nichts

Du hörst
Stimmen in dir hörst du
nichts

Du riechst
Rauch um dich riechst du
nichts

Du bist
du bist du
nicht

Wer dann?

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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

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Wäre ich der
der ich glaube zu sein
- wäre ich nur geglaubt

Wäre ich der
der ich fühle zu sein
- wäre ich nur gefühlt

Wäre ich der
der ich denke zu sein
- wäre ich nur gedacht

Bin ich aber der
der ich bin
- wäre ich nur gewesen

Ob das Sinn gibt?

Hallo MacKeith

auch ich liebe diese verwirrenden Wortspiele. Suchen wir wirklich nach einer Antwort?

Gruß Martin
__________________
Lyrik ist Logopädie im Zeitalter der Sprachlosigkeit. [Alexander Eilers]

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MacKeith
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ich weiss jetzt gar nicht, was darauf antworten, aber: nein, weil es keine antwort gibt auf die frag nach dem "sein"

ich glaube nicht, dass weder deins noch meins "nur" ein verwirrendes wortspiel ist,
sondern, dass beide gedichte von verlorenheit reden, oder?

jemand anders hat zu meinem teil geschrieben:

"...In dem Gedicht "Existenz“ geht es um die Frage des Seins, um den Widerspruch zwischen realem äußerem Sein und metaphysischem innerem Zweifel. Die Frage, die sich jeder stellt, wer bin ich überhaupt?, der die Wahrnehmung anderer der Selbstwahrnehmung keine Sicherheiten bieten kann....

...die Empfindung der existentiellen Selbstzweifel beschleicht einen bereits beim Lesen des Gedichts...."

würde auch zu deinem passen, oder?




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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

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Sicher. Das ist dann die ernsthafte Auseinandersetzung mit jener Verwirrung. Aber auch Zweifeln hinterläßt Narben. Manchmal will ich gar nicht mehr, daß die alten Wunden aufgerissen oder aufgewühlt werden. Dann bin ich nicht mehr bereit, diesen Kampf erneut zu führen, mich darauf einzulassen. Dann denke ich ... es ist nur ein Wortspiel.
Momentan ist das wohl so bei mir.

Gruß Martin
__________________
Lyrik ist Logopädie im Zeitalter der Sprachlosigkeit. [Alexander Eilers]

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Chrissie
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Hi MacKeith,

ich schließe mich Svalin an, mir ist in dem Fall auch die Interpretation als Wortspiel lieber, denn würde ich mich der Verlorenheit (die auch in mir steckt - sonst hätte ich nie begonnen, Lyrik zu schreiben) ergeben, ohne auch diese als Spiel zu sehen - was hätte das Leben dann noch für einen Sinn?

Gruß
Chrissie
__________________
Pseudonym? Nein Danke!
Christine Mell von Mellenheim

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MacKeith
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sorry, dass ich mich erst jetzt melde. war übers wochenende nicht online.

sondern habe die zeit genutzt, um nach dem sinn zu ahnen,
kurzzeitig berührte er mich, doch zuletzt
weiss ich heute nur umso tiefer, es war, es ist eine -
der sinn ist eine täuschung.

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