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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
sinnlose worte
Eingestellt am 20. 04. 2002 19:08


Autor
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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

Werke: 122
Kommentare: 715
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Sinnlose Worte
fallen ├╝ber Z├Ąhne
stolpern aus dem Mund.

H├Ârt sie jemand, so denkt man:
Wie sinnlos, diese Worte,
wie trostlos, der sie spricht.

Wie ich aber
mich selbst ertappe -
beim Sprechen solcher Worte:

Was
werde ich denken?
Werde ich verstehen?



_______________________
Kritik heftig erbeten - schlie├člich
hei├čt das Forum "Experimentelles" ...
danke!

Aceta
__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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theubner
Guest
Registriert: Not Yet

...nun...

...du hast es so gewollt...

...ja es hei├čt dieses forum experimentelles. ja es gibt sinn und sinnlose worte hinter jedem unserer fenster. ja du erbittest gar kritik. heftigst?...

...also bitte ich dich: experimentiere. nicht so z├Âgernd, geh in die vollen. schlag mit worten um dich wie mit salzigen heringen. kein z├Âgern. kein weiterer verschenkter tag. keine durchfrorene nacht - nie wieder...

...alles ist nichts oder mehr noch...

...pyn...theubner...

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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

Werke: 122
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Hi,

ich mu├č gestehen: ich habe noch nie mit salzigen Heringen geschlagen!

Das Gedicht entstand, nachdem ich einer Alzheimer-Kranken begegnet bin - und es machte mir Angst, als ich selbst einen Satz angefangen hatte, und mitten d'rin nicht mehr wu├čte, was ich sagen wollte - kennen vielleicht viele von Euch, dieses miese Gef├╝hl, das einen dann beschleicht?
Was vermi├čt Du - Derbheit?
Oder habe ich das einfach nicht verstanden? Sind Dir meine Texte "zu lieb" - ??
Nicht Kraftausdr├╝cke, sondern die Wahl eben der exakten Worte erzeugt die Stimmung eines Textes.
Ich denke nach dar├╝ber, was Du mir gesagt hast.
Vielen Dank! Aceta.
__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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theubner
Guest
Registriert: Not Yet

obwohl...

...ich mich ungern selbst erkl├Ąre will ich es doch tun, und sei es nur, um Vorurteile abzubauen...

...nein ich vermisse keine Derbheit. Ich sehe kein Verlangen danach. Ganz sicher bestimmt die Wahl der exakten Worte das Gef├╝hl, welches ein Text ausstrahlt. Ganz sicher tragen Kraftausdr├╝cke kaum zur positiven Gestaltung bei. Auch ich vermeide sie, so es nicht anders geht und wenn ich es tat, so bereue ich es, da sie meist zu Missverst├Ąndnis f├╝hrten...

...doch eine zu gro├če Exaktheit wird allgemein als wenig experimentell angesehen und gerade daf├╝r wurde dieses Forum geschaffen, f├╝r abgedrehte, experimentelle Texte. Stellst Du nun aber hier ein f├Ârmlich wenig unabh├Ąngiges Gedicht ein, so zeigst Du, dass Du es selbst f├╝r wenig ausgereift oder sinnfest h├Ąltst...

..was ich sagen wollte, wozu ich Dich ermutigen wollte, ist einzig unabh├Ąngiger, freier, ungez├╝gelter zu denken, zu schreiben, zu sein...

...pyn...theubner...

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