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Leselupe.de > Feste Formen
sommertag-haiku
Eingestellt am 18. 06. 2010 23:10


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Rhea_Gift
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tau perlt, rinnt vom blatt
felsen, dunkler fleck - verdampft
trocken weht der sand





__________________________________________________
>> Vielen Dank fĂŒr Entscheidungshilfe an alle
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

Version vom 18. 06. 2010 23:10
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JackoF
???
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Hallo Rhea,

in zweierlei Hinsicht sehr gut gelungen !

Der tonale Rhythmus(Assonanzen-Gruppen zu Vokale, Konsonanten) verstÀrkt so gut den Inhalt,
ebenso die vielen Einsilber(die ineinander ĂŒbergehen !).

Dann der Übergang von erster EinfĂŒhrungs-Zeile zur zweiten, und dort diese fließende ZĂ€sur in Richtung "verdampft" !
Und im Abschluss das vorher Passierte in ein weiter sich Bewegen, Eigenleben ĂŒberfĂŒhren.
Natur in ihrem eigenen Leben....., in einem unhastigen Treiben...

tau perlt, rinnt vom blatt
felsen, dunkler fleck - verdampft
trocken weht der sand

GefÀllt mir !!!

Rhea, wieder ein TschĂŒss, Jacko

--

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Heidrun D.
Guest
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Liebwerte Rhea,

formal & inhaltlich ist das Gedicht mit Sicherheit gelungen, nur ohrt es noch nicht richtig ... jedenfalls bei mir.

Mein Vorschlag, nimm die au-Silbe des ersten Verses wieder auf, beispielsweise:

tau perlt, rinnt vom blatt
felsen, dunkler fleck - verdampft
staubig weht der sand

So klĂ€nge es fĂŒr mich runder.

Dir einen lieben Gruß
Heidrun

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Rhea_Gift
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Heidrun - ein super Vorschlag - damit ists so richtig rund - die letzte Zeile gefiel mir auch nicht so recht, hab da lang dran geknuspert - manchmal sieht man den Staub vor lauter Sand nicht...

Hatte erst das "t" mit trocken vom tau aufnehmen wollen - aber das "au" aufzunehmen klingt noch besser

Danke!

Und auch an euch andere natĂŒrlich fĂŒrs lesen und gefallen

LG, Rhea
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JackoF
???
Registriert: Jun 2010

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Hallo Rhea,

möchte ganz kurz auf Heidruns Idee eingehen - darf doch....

Hallo Heidrun,
genau dieses kam mir kurzfristig auch in den Sinn - bezĂŒglich "au",

doch ist da nicht auch diese Assonanz-Gruppe aus erster Zeile
mit :
tau perlt, rinnt vom Blatt,
........
trocken weht der wind

Also mir könnte es im Orig gefallen... :-)),

nur so meine Gedanken...,
und "staubig weht der Wind ist mir auch ein bißchen zu menschlich - vielleicht dann mehr "sandig"

So - und nun genug mit meiner Störung...

wieder ein TschĂŒss an Euch beide, Jacko..

--

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Rhea_Gift
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Qual der Wahl - Kontrast nass-trocken mit t aufgreifen oder mit au?? Denn drĂŒsch is ja beides... hoffe auf noch andere Meinungen... am staubig stört mich das "ig" klanglich... trocken gefĂ€llt mir da besser - und wehender Sand ja nun quasi Staub - kann Sand staubig wehen - ich weiß nicht - trocken bestimmt - dann IST er Staub... Sandstaub eben... andererseits gefĂ€llt's mir schon, das "au" aufzugreifen... ich muss es wohl sacken lassen... am trocken wiederum, dass da das Austrocknen, die Hitze noch mehr mitschwingt... ma schaun...

Idee:

staubtrocken weht sand

???

Dann wÀre beides drin???

klingt aber auch nicht so gut... hmpf.

Der Sand muss bleiben, als Kontrast vom tja umsonst genÀssten Felsen - der Sand hÀtts mehr gebrauchen können
Der Wind steckt im wehen ja schon drin...

LG, Rhea
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