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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
sommertreU
Eingestellt am 11. 08. 2014 11:58


Autor
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Art.Z.
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2012

Werke: 107
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sommertreU

dU nebeN miR
f├ĄllsT wiE deR sommerregeN.
dicH aufzufangeN,
deinE w├ĄrmE zU sammelN,
ist nuR deN bl├╝teN verg├ÂnnT.

ihR dufT machT micH trunkeN,
ihneN bleibeN wiR treU.

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Duisburger
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 82
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Was ist nun an den eingestreuten Gro├čbuchstaben experimentell? Hier erschweren sie nur die Lesbarkeit des Textes. W├Ąren die Gro├čbuchstaben auch als Text lesbar, ja dann ... .
Was bleibt ohne das "Experiment"?

sommertreu

du neben mir
f├Ąllst wie der sommerregen.
dich aufzufangen,
deine w├Ąrme zu sammeln,
ist nur den bl├╝ten verg├Ânnt.

ihr duft macht mich trunken,
ihnen bleiben wir treu.

Tscha. Ich bekomme es nicht aufgeschl├╝sselt. Der Positionswechsel ist mir unverst├Ąndlich.

lg
Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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orlando
Guest
Registriert: Not Yet

Dieser Kritik m├Âchte ich mich anschlie├čen.
Die Initiatoren und Nutzer dieser Art zu dichten (z. B. Rimbaud), waren stets bem├╝ht, den Gedichtsfluss zu erhalten.
Deren Hervorhebungen ergaben gleichsam einen Text im Text, waren also sinnvoll gesetzt.
Die Metaphysik der artikulierten Sprache zu verwirklichen, hei├čt, in einem Gedicht (und ganz besonders in einem experimentellen Text) das auszudr├╝cken, was gew├Âhnlich nicht zum Ausdruck kommt.
Auf einer anderen Ebenen dienten und dienen Hervorhebungen der Magie (Sprache als Beschw├Ârung / Artaud).
Dein Text erscheint mir in dieser Hinsicht etwas d├╝rftig und bedarf m. E. einer gr├╝ndlichen ├ťberarbeitung.
Recht gut gef├Ąllt mir hingegen der Klartest.

LG, orlando

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