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Leselupe.de > Ungereimtes
spurlos
Eingestellt am 10. 07. 2009 22:58


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anbas
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spurlos

schrei
in die brandung
schrei in den sturm
von salzigem wind
zu m├Âwen getragen
dein SCHREI
sie nehmen ihn mit
an den rand des meeres
wo himmel und wasser
sich friedlich ber├╝hren
ihr schriller ruf
geleitet ihn weiter
hinaus in die stille
wo er
unh├Ârbar
verhallt

__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

Version vom 10. 07. 2009 22:58

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revilo
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Hhhhhhmmmmmm, das ist mir zu melodramatisch.Der Schrei,der vom Meeresrauschen getragen wird und dann im Nirvana verhallt. Das ist echt zu viel auf einmal.Du n├Âtigst Deine Intention dem Leser geradezu auf, erdr├╝ckst ihn und l├Ąsst somit keinerlei Spielraum f├╝r eigenen Gedankenfluss.Die Verbindung der Bilder wirkt abgegriffen und arg gek├╝nstelt.
Das Gedicht wird hier sicherlich gut aufgenommen, aber meinen Beifall hast Du nicht.Schreib┬┤ direkter, versteck Dich nicht hinter Worth├╝lsen. Solche Sachen sind schon zu oft und leider auch zu viel geschrieben worden. Viel zu viel Meer im Gedicht! Ich will Dir Dein Werk nicht mit einer schlechten Bewertung versauen. Aber mehr als eine sehr wackelige 4 bekommst Du daf├╝r nicht. Sorry, aber ich bin nur ehrlich! LG revilo

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Franke
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Hallo anbas!

Das Problem ist vielleicht, dass du dein Gedicht mit dem vom Schrei zersprungenen Spiegel beginnst - ein Bild, dass doch schon etwas verbraucht ist.
Denn eigentlich ist die Grundidee nicht schlecht. Dass ausgerechnet die M├Âwen, die auch nicht gerade die Leisesten sind, den Schrei in die Stille tragen, ist eine interessante Idee.
Es hapert nur, wie revilo schon sagt, an der Verpackung. Du sprichst Dinge zu direkt an und l├Ąsst dadurch dem Leser wenig Freiraum.
Das Gedicht ist aber auf jeden Fall eine ├ťberarbeitung wert!

Liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Vera-Lena
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Lieber Andreas,

hier mein Vorschlag:



spurlos

Meeresrauschen tr├Ągt
deinen Schrei
zur Horizontlinie
die M├Âwe nimmt
ihn mit
ruft ihn
weit in
die Stille
wo er
verhallt

Durch den Spiegel hast Du wahrscheinlich deutlich machen wollen, dass das Lyri ├╝ber sich selbst entsetzt ist. Das f├Ąllt bei meinem Vorschlag v├Âllig weg. Ich wei├č nicht, ob man zwei so wichtige Dinge, wie die Erkenntnis, dass man keine Spur hinterl├Ąsst und das Entsetzen ├╝ber die eigene Person in einen Text hineinbekommt. Keine Ahnung.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Vera-Lena
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Liebe Suzah,

Andreas meint in seinem Text die Linie in der Ferne, wo Himmel und Meer aufeinandersto├čen, eben die Horizonzlinie.

Er hat das weitschweifiger formuliert, mir schien die Horizontlinie in einen verk├╝rzten Text besser zu passen. Aber es ist sein Gedicht und er wird aus meinem Vorschlag f├╝r sich herausziehen, was ihm gut erscheint, also eventuell gar nichts.

Meeresrauschen-Schrei-Horizontlinie passen aber deshalb sehr gut in ihrer H├Ąrte zusammen, weil es sich inhaltlich hier um eine Verzweiflung handelt.

Inhalt und Form sollten miteinander ├╝bereinstimmen, denke ich. Also, so sehe ich das.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena
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Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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anbas
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Puh, da habe ich den Text mehrfach ├╝berarbeitet, bevor ich ihn hier eingestellt habe, und nun das... Aber deshalb bin ja auch hier.
Ihr Lieben, ich danke Euch ganz herzlich f├╝r die M├╝he, die Ihr Euch mit diesem Gedicht gemacht habt. Ich kann noch nicht sagen, was ich wie ├Ąndern und ├╝berarbeiten werde, aber es waren f├╝r mich durchaus nachvollziehbare ├ťberlegungen dabei. Werde das alles aber erstmal sacken lassen.

Liebe Gr├╝├če

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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