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Leselupe.de > Gereimtes
statt eines briefes
Eingestellt am 14. 01. 2002 21:54


Autor
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kleine_wolke
Hobbydichter
Registriert: Jan 2001

Werke: 11
Kommentare: 5
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rauch zerfleischt den luft
in dem raum - wie aus einer höllenbeschreibung..

erinnere dich
hier zum ersten mal
streichelte
deine hände

heute sitzst du da
herz aus stein
tag noch -
wirfst mich raus
√ľbelst beschimpt..
gebrochene hände werden kaum noch finden
den eingang in meinem mantel

werde rausrennen
mein körper in die strasse werfen
wild, verr√ľckt, vom ungl√ľck ausgepeicht..

lass das,
mein lieber, mein teuerster,
lass uns so verabschieden.

denn meine liebe
wie ein schwerer stein
an dir hängen wird
egal, wo du hingehst..
erlaub mir mit meinem letzten lied
bitterkeit meiner verzweiflung ausweinen

w√ľrde man einen stier erm√ľden
w√ľrde er gehen um sich ins kalte wasser zu legen..
ausser dir gibt es kein meer f√ľr mich
und etwas ruhe w√ľrdest du niemals g√∂nnen..

ein elefant, eine pause brauchend,
setzt sich in den feurigen sand..
ausser dir gibt es keine sonne f√ľr mich
und ich weiss nicht mal
wo du bist

werde mich nicht foltern,
nicht die waffe an meinen kopf
halten können..
√ľber mich
ausser deines blickes
hat keine messerklinge
irgendeine macht

denke daran wie ich dich krönte
wie ich die seele
an liebe verbrannte
und klirrender wirbel vergangener tage
bringt meine b√ľcher durcheinander

trockener blätter meiner worte
werden dich aufhalten, gierig atmend?

lass mich doch wenigstens
deine letzte schritte
mit meiner zährtlichkeit
auslegen...


__________________
einfach ist es nicht...aber was ist schon einfach..

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ralph raske
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 0
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das ist herzschmerz

ja, so beschissen kann abschied-nehmen sein, wenn
sich zwei menschen durch liebe ineinander vergaßen
du beschreibst diesen schmerz gelungen in deinem
gedicht
keinen ausweg gibt es aus dieser misere
nur die hoffnung auf vergessen

wer das ein paarmal in seinem leben mitmachte
braucht entweder einen sauguten therapeuten
oder eine giftspritze

oder er vergißt sich selbst

alles gute
ralph
__________________
notre vie est un voyage
dans l`hiver et dans la nuit
nous cherchons notre passage

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MadMax
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

Werke: 8
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Es sollte auch nicht einfach sein.
So hat jeder noch die Freiheit sich die Verbindungen zwischen den einzelnen Aussagen vorzustellen. Der Leser ließt also nicht nur die Geschichte sondern denkt sich in sie hinein. Ich finde das ist Dir bei diesem Gedicht sehr gut gelungen.

¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†Gr√ľ√üe MadMax

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MadMax
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

Werke: 8
Kommentare: 58
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Achja

Heißt es im ersten Vers den oder die Luft?

MadMax

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