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Leselupe.de > Ungereimtes
staunen endet
Eingestellt am 26. 01. 2012 19:15


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Walther
Routinierter Autor
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staunen endet


diskret durchschimmert seinen
seidenkokon das ungesagte
verpuppt nimmt es gestalten
an stetig sich widersprechend

das vorahnen w├Ąre ein verm├Âgen
das gedachte zu visualisieren
w├Ąr es so doch sichtbar

aug├Ąpfel zittern scannend in
ihren winkeln & vermessen
vermessen scheinbar erkennbares

sprich nicht in r├Ątseln fordert
ein gegen├╝ber ob ober ob unter
sag an was ist & wenns wahn
w├Ąr sag es sprich mit mir

der kokon verspinnt sich man
meint ihn l├Ącheln zu h├Âren
so still ists so still wirds das

zusehn wird ein wegschauen
das hineingeheimnissen falsch
zeugnis das wissen zu nichts

& die sch├Ânheit w├Ąchst in
der verblendung die aug├Ąpfel
machen glauben & das staunen
endet erst wenn man versteht

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 26. 01. 2012 19:15

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revilo
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Registriert: Nov 2008

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Hallo Walther....ich habe den Eindruck, als habest Du Dich hier verrannt......der Text ist teilweise viel zu dicht und teilweise zu lang.......hier sind zu viele Informationen, die den Lesefluss st├Âren.............den Abschluss : " Staunen endet erst wenn man versteht " finde ich sehr gelungen, aber diese Botschaft geht in der F├╝lle unter...............


diskret schimmert ungesagtes
und verpuppt sich mit dem
Widerspruch

manche glauben das staunen endet
erst wenn man versteht

....das soll nur eine Arbeitsgrundlage sein.......ich hoffe, Du kannst mit meinen Gedanken etwas anfangen......
LG revilo

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Franke
Routinierter Autor
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Hallo Walther,

das Gedicht ist wirklich erst einmmal ziemlich starker Tobak, aber mit jedem Lesen erschlie├čt es sich mir mehr und aus Neue. Letztendlich meine ich hier ein lyr.ich zu erkennen, das in seiner Sprachlosigkeit gefangen ist, bzw. sich darin eingesponnen hat.
Sehr gerne oft gelesen!!

Liebe Gr├╝├če
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Lb revilo,

dieser Vers libre Stil hat den Zweck, beim Leser ein Assoziationsgewitter auszul├Âsen. Er/sie soll sozusagen das Gedicht erst komplettieren. Dieses Innehalten ist daher Absicht, die Stolperstellen, die durch den Effekt des auf das Gasgeben folgende Bremsen entstehen, Werkzeuge, das Erlebnis zu erzielen.

Das zweite Element ist das durch die Verbindung der einzelnen Gedankeng├Ąnge und die Art des Umbruchs ein Sog enstehen soll, der im Laufe des Texts Geschwindigkeit aufnimmt, sozusagen das Konzept der Atemlosigkeit. Ich habe den Stil "Dichtung auf Speed" oder "high speed lyrics" genannt, um diesen Aspekt zu beschreiben. Vielleicht ist das Gef├╝hl eines Kartrennens dem vergleichbar, was ich erzielen will.

Das von Dir beschriebene Gef├╝hl kommt u.a. vom Stolpern, Innehalten und nochmals neu nachlesen. Das ist Absicht. Textteile, die hoch verdichtet sind, wechseln sich mit lnagsameren Abschnitten ab. Die Geschwindigkeit wird so st├Ąndig ver├Ąndert, und man / frau soll an den Stolperstellen das Gef├╝hl haben, nochmals zur├╝ckspulen zu m├╝ssen, um den Faden neu aufzunehmen und ggfs. auch anders weiter abzuspulen.

Danke f├╝r's Hereinschauen und Kommentieren. Schade, da├č ich Dich nicht ├╝berzeugen konnte.

LG W.

Lb. Franke,

Dein Eintrag macht mir Hoffnung, da├č das Konzept dieses Textes evtl. doch aufgehen k├Ânnte. Die Frage ist, haben wir heute noch Zeit, uns auf Texte einzulassen, die uns beim Fr├╝hst├╝ck im Stehen und dem Coffee on the go, nicht ins Hirn wollen, weil sie einfach zu sperrig sind, um mit einem Mal verstanden bzw. genossen werden zu k├Ânnen.

Das n├Ąchste Mal packe ich das wieder ins Experimentelle. Da erwartet man, da├č das, was da kommt, "nicht voll normal" ist.

Lieben Dank auch f├╝r die Wertung!

LG W.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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