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Leselupe.de > Ungereimtes
stehen
Eingestellt am 26. 10. 2007 14:27


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Franka
Foren-Redakteur
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stehen


ich wollte leben
wie sie sein
und doch anders

ich war
nicht klug, nicht wortgewaltig
und doch auch wie sie ein Mensch mit geliehener Zeit
unterwegs
selbst wenn ich still stand

jetzt bin ich wie sie

ich stehe
andere laufen noch









Version vom 26. 10. 2007 14:27
Version vom 26. 10. 2007 23:09
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Version vom 28. 10. 2007 18:31

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Liebe Franka,
dein Gedicht gefÀllt mir.
Es ist eben nicht einfach, einen eigenen Weg zwischen Anpassung und Eigenheit zu finden.
Anderen hinterher zu laufen, hat m.E. immer etwas Erniedrigendes.

Die erste Strophe wĂŒrde ich ein wenig kĂŒrzen. Sie enthĂ€lt Doppelungen.
Mein Vorschlag:


ich wollte leben
normal sein
wie sie und
doch anders

Liebe GrĂŒĂŸe
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Franka
Foren-Redakteur
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Hallo zusammen,

danke fĂŒr das positive Feedback.
“Normal sein” und “nicht abheben” sind fĂŒr mich zwei verschiedene "ZustĂ€nde":
Normal= eben wie sie sein, nicht abheben= mit beiden Beinen auf der Erde bleiben. Vielleicht habe ich hier meine Idee noch nicht richtig umgesetzt. Mal sehen, evt. fÀllt mir ja am Wochenende da noch eine bessere Formulierung ein.

LG Franka

Nachtrag: Lieber Karl, habe das "mich" gestrichen, evt. ist es ja dadurch schon deutlicher.

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Liebe Franka,
das "normal sein" verstehe ich als "wie sie sein" bzw. wie alle sein. Das aber entsprÀche dann der Durchschnittsnorm, also dem Normalen.
Vielleicht verstehe ich das falsch. Nach meinem DafĂŒrhalten wĂ€re, wie oben erlĂ€utert, eine Doppelung.
Das Weglassen von "mich" hat m.E. auch schon einen Verbesserungseffekt, hebt aber nicht meine Bedenken auf.
Sei mir wegen meiner HartnÀckigkeit bitte nicht böse.
Liebe GrĂŒĂŸe
Karl


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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Liebe Franka,
es gefĂ€llt mir natĂŒrlich jetzt. Und ich freue mich, dass du Kritik annehmen konntest. Sei mir nicht böse: Aber das zweimalige "sein" untereinander klingt m.E. nicht so gut.
Ich hoffe, ich wirke jetzt nicht wie ein Korinthenkacker auf dich.
Liebe GrĂŒĂŸe
Karl


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Werke: 671
Kommentare: 10341
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Hallo Franka,

"jetzt stehe ich" bedeutet fĂŒr mich in Deinem Text das Stehen zu sich selbst. Erst wenn man mit sich selbst eins ist, fĂ€llt es leicht, den Weg zu den anderen locker und selbstbebusst zu gehen. Und das "Sein-wollen-wie-die- anderen" bezieht sich dann nur noch in EinzelfĂ€llen auf QuallitĂ€ten, die man an anderen bewundert. Es ist beglĂŒckend, immer wieder etwas zum Bewundern anzutreffen, finde ich.

Ein interssantes Thema hast Du Dir da ausgewÀhlt, nicht leicht zu gestalten. Mit der Vorstellung von "Bewegen und "stille stehen" ist Dir aber doch eine Aussage gelungen.

Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena



__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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