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Leselupe.de > Kurzprosa
sterben...
Eingestellt am 08. 01. 2002 22:06


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Matthias J Franz
Hobbydichter
Registriert: Sep 2001

Werke: 5
Kommentare: 2
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Sterben...
Oft verdrĂ€ngt und doch so natĂŒrlich
Sterben muss jeder
und alles
Menschen sterben
Tiere sterben
Pflanzen sterben
Planeten sterben

Warum verdrÀngen wir das, was so selbstverstÀndlich ist?
Können wir nicht ertragen, eines Tages nicht mehr zu existieren?
Genau das ist Sterben. Der Übergang von einem Zustand in den nĂ€chsten.
So wie Schmelzen der Über-
gang ist von fest zu flĂŒssig,
so ist Sterben der Über-
gang vom Leben zum

Tod.

Was ist der Tod? Nichtexistenz? Existenz in einem anderen, transzendenten Raum? Also Dochexistenz? Findet Sterben ĂŒberhaupt statt, wenn wir von einem Zustand in den nĂ€chsten wechseln wie Schnee zu Wasser schmilzt und dieses wieder zu Eis gefriert?
Oder ist Sterben doch das
endgĂŒltige,
unausweichliche,
unumkehrbare

ENDE

__________________
Zwischen Tod und ewig leben
muß es etwas drittes geben
(Subway to Sally: Veitstanz)

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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

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Hallo Matthias

Dein Text gefĂ€llt mir recht gut. Er greift unsere Ängste zum Tod und Nichtexistenz auf und versucht, bildhaft vereinfachte ErklĂ€rungsmöglichkeiten anzudeuten.

Die Vereinfachung liegt in der Ausblendung des Substantiellen. Es ist eine reine Formbetrachtung, in der das Sterben als Umwandlung, als >Übergang von einem Zustand in den nĂ€chsten< definiert ist. Das hat den interessanten Nebeneffekt, daß nach dieser Defintition auch Wasser und Energie "sterben" könnten, weil sie sich in verschiedenen Formen umwandeln. Somit stimmt sogar die Aussage >Sterben muss jeder und alles<. Leider bleibt fĂŒr den Menschen offen, was da genau von einem Zustand in den nĂ€chsten ĂŒbergeht. Aber diese Frage zu beantworten ist ohnehin fast unmöglich ;-)

GrĂŒĂŸe Martin

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