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Leselupe.de > Kurzprosa
sterben?
Eingestellt am 15. 01. 2002 12:10


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Alexa Testa
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2002

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Was IST Sterben?
Sterben ist ein Prozess, an dessem Ende der Tod steht. Sterben beginnt bereits mit der Geburt. Wir sterben also genau so stetig, wie wir leben. So betrachtet gehen Leben und Sterben nebeneinander her, wie Zwillinge, die zusammengehören. Mal ist der eine, mal der andere Zwilling stÀrker, und je lÀnger unser Dasein dauert, desto stÀrker wird das Sterben. Ende des Lebens bedeutet auch Ende des Sterbens.
So lange wir Sterben, sind wir noch am Leben. Nur der Tod
beendet beides, das Leben wie das Sterben.

Was BEDEUTET Sterben fĂŒr uns?
Jeder von uns hat seinen eigenen Bezug zum Sterben. Und vor allem hat das Sterben in den unterschiedlichen Lebenssituationen eine andere theoretische Bedeutung.

In Zeiten der hormonellen Umschichtung,z.b. der PubertÀt, oder des Klimakteriums bei Frauen (auch bei MÀnnern?)
ist der Mensch geneigt, im Sterben oftmals die Lösung eigentlich unlösbarer Probleme zu sehen. Nicht umsonst ist die Selbstmord(versuchs)rate unter Menschen, die sich in Àhnlichen Lebensabschnitten befinden, sehr hoch.

In der Mitte eines erfĂŒllten Lebens, wo eventuell die Kinder noch unversorgt sind und viele Vorhaben noch nicht
umgesetzt werden konnten, ist das Thema Sterben mit Angst besetzt, und wird vielfach verdrÀngt oder negiert.
Das ist in unserem Kulturkreis leider Gang und GĂ€be.

Ein schwer kranker Mensch wiederum kann im Tod Erlösung von seinem Leiden erhoffen. Sterben kann hier erstrebenswert erscheinen.
Auch fĂŒr Menschen, die an ein Weiterleben nach dem Tod glauben, kann Sterben bzw. tot sein eine scheinbare Lösung so mancher Probleme bedeuten.

Nachdem jeder von uns den Tod nur einmal erlebt und nicht darĂŒber berichten kann, ist und bleibt dieser letzte Lebensabschnitt geheimnisvoll und macht uns Angst.

Soviel zur Bedeutung des Begriffes "sterben". Eine umfassende Auflistung aller Deutungsmöglichkeiten wĂŒrde die KapazitĂ€t dieses Forums sprengen.

GrĂŒĂŸe Alexa



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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

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Hallo Alexa

Eigentlich merkt man dem Text an, daß du dich intensiv mit dem Thema beschĂ€ftigt hast. Durch die durchgehende Kleinschreibung kann jedoch unwillkĂŒrlich der gegenteilige Eindruck entstehen. Vielleicht kannst du das ja noch Ă€ndern. Das wĂŒrde es dem Leser auch einfacher machen, Verben und Substantive - gerade bei >sterben< - auseinanderhalten zu können.

Was mir aufgefallen ist: Es existiert ein logisches Problem. Du sagst ziemlich am Ende:
>nachdem jeder von uns das sterben nur einmal erlebt und nicht darĂŒber berichten kann, ist und bleibt dieser letzte lebensabschnitt geheimnisvoll und macht uns angst.<
Das steht im Widerspruch zu deiner eigenen Defintion, nach der das Sterben schon mit der Geburt beginnt und eine Art "Fließgleichgewicht" mit dem Leben bildet. Du scheinst also verschiedene Vorstellungen von Sterben in deinem Text zu verwenden, eine abstrakte am Anfang und jene, die unserer alltĂ€glichen Wahrnehmung entsprechen.

GrĂŒĂŸe Martin

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Alexa Testa
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2002

Werke: 20
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Sterben - Tod

Du hast recht, Martin. Ich hĂ€tte schreiben mĂŒssen......
nachdem jeder von uns nur einmal den TOD erlebt. Da ist mir eine Ungenauigkeit passiert.

Ja, das mit der Kleinschreibung ist eine Unart von mir, die ich mir am Anfang meiner Internet-AktivitĂ€ten angewöhnt habe, vor allem beim chatten ist es einfacher. Werde mich bemĂŒhen, das wieder abzustellen.

Ich hab mich schon darĂŒber geĂ€rgert. Ich beteilige mich gerade an einem Schreibwettbewerb, und da musste ich alle BeitrĂ€ge, die ich einsende, umschreiben und das war recht mĂŒhsam. Immer wieder hab ich Fehler gefunden, so oft ich auch nachkontrolliert habe.

Danke fĂŒr deine Nachricht.
Du hast mich gut verstanden.
Recht liebe GrĂŒĂŸe
Alexa

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Alexa Testa
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2002

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Sterben - Tod

So Martin. Besser so? Hab die durchgehende Kleinschreibung abgeÀndert, auch die von dir zu Recht beanstandete Stelle.
GrĂŒĂŸe
Alexa

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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

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Hallo Alexa

Das sieht doch schon viel besser aus!

P.S.: Fehlerteufel hat an einigen Stellen sein Unwesen getrieben ;-)

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Alexa Testa
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2002

Werke: 20
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sterben

hallo Martin!

*schÀm* hoffentlich hab ich alle Tippfehler gefunden.
Du weisst ja sicher, wie das ist mit den selbst geschriebenen Sachen und den Fehlern, die man darin so gerne ĂŒberliest

recht liebe GrĂŒĂŸe
Alexa

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Druidencurt
Wird mal Schriftsteller
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@Alexa Testa
Was BEDEUTET Sterben fĂŒr uns?
Jeder von uns hat seinen eigenen Bezug zum Sterben. Und vor allem hat das Sterben in den unterschiedlichen Lebenssituationen eine andere theoretische Bedeutung.


Tatsache

Du reitest ab die Jahre
wenn Du erst Àlter bist
sie sind wie eine Ware
die nicht zu wiegen ist

Drum zÀhle Deine Stunden
die Du erhoffen tust
und lecke Deine Wunden
bis Du fĂŒr immer ruhst

Hier einen Rat Du Trottel
bevor Dein Auge flieht
sitz grade nur im Sattel
damit ’s auch jeder sieht

Auszug: "Die 365 Verse des Druidencurt"









__________________
Tri-Tra-Trullala =
denn der Troll ist wieder da!
Das finden viele sonderbar!

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