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Leselupe.de > Anonymus
story
Eingestellt am 29. 04. 2003 04:19


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Wir waren heute morgen in San Diego angekommen, so viele Palmen und gut gebraunte Menschen hab ich noch nie auf einem Fleck gesehen. Auf dem ganzen Weg zu unserem neuen Haus, sah ich glueckliche Kinder in meinem Alter zusammen spielen und lachen. Ich hatte noch nie Freunde. Ich bin, so lange ich denken kann allein. Meine Mutter wuerde auch gar nicht zulassen, das ich Freunde haette. Aber meine 4 Geschwister, ja, die koennen Freunde haben bis ans Ende der Welt. Doch etwas gute hat die ganze Sache doch, ich hab mein eigenes Zimmer. Mein eigenen Vier Waende, das hoert sich total traumhaft an. Und das wird es auch sein. Stell dir vor, du kannst alles so einrichten wie du es dir wuenschst,natuerlich meine ich in meinenRahmen der Moeglichkeiten. Das hatte ich noch nie in meinem ganzen Leben, meistens musste ich mein Zimmer mit meiner 15 Jaehrigen Schwester Dalia teilen. Sie hasst mich wie die Pest, eigentlich hasst mich jeder in dieser Familie, abgesehen von meinem Vater. Du denkst, eine Familie kann einem nicht hassen? du kennst meine Familie nicht, meine Mutter schlaegt mich wenn ich irgend etwas falsch mache. Nennt man das etwa lieb? SO hat mir noch niemand dieses Wort deffiniert.Wir wohnen auch nicht, wie von meinem Vater versprochen, am Strand. Nein, wir wohnen in einem gruenen Haus bei dem der Schmutz von den Waenden blaettert und man unsere Nachbarn nebenan streiten hoert.
Ich dekorierte meine kleine Kammer, als ich auf die Uhr schaute, schreckte ich hoch. Zen nach Sieben? Ich bin zun spaeht, ich hab wirklich unser Abendmal vergessen. Mutter wird boese sein. Ich rannte, den vom dreck stehenden Koridor entlang, ins Esszimmer. Die restlichen Juergens, waren gerade beim Tischgebet. Ich schlich mich zu meinem Platz, am anderen Ende des Tisches. Nach dem Amen, richteten sich alle Augen auf mich. Mutter stand auf und kam langsam auf mich zu, in den Augenwinkeln, sah ich meine 4 Geschwister schmunzeln und sah wie meinem Vater Traenen in die Augen schossen. Er wusste genau was Deloris zu tun wagte, sie wollte mir eine Ohrfeige geben, fuer was?, fragte ich mich, fuer das dass ich 10 Minuten zu spaeht war und das dumme Gebet gestoert hatte? Nein, fuer das hat sie kein recht mir Weh zu tun. Als ich das dachte, holte sie anlauf, jetzt weiss ich nicht mehr, wie ich den Mut hatte mich zu wehren. Als sie wenige zentimeter vor meinem Ohr war, bueckte ich mich, so das sie meinen Bruder Tom am Kinn traf. Als er anfing zu weinen, vergass meine Mutter mich fuer einen Augenblick und widmete sich meinem doch so armen Bruder, kotz. Meine anderen Geschwister, werden nicht einmal geschlagen, auch wenn sie noch groesseren Bloedsinn machen als ich. Aber wenn ich nur 10 munzige Minuten zu spaeht bin...
Nein„jetzt hab ich nicht genug Zeit um Nachzudenken, jetzt heisst es Handeln. Ich rannte in mein Zimmer, das direkt neben der Tuer war und holte meine Jacke. Ich hoerte Gepolter hinter mir, ich denke das waren diese trampel, die mir hinterher hechten. Doch mich kriegen sie nicht.Ich will diese Familie nie mehr wieder sehen, schwor ich mir. Ausser meinen Vater, er hatte mir immer Geholfen und sich fuer mich eingesetzt. Und seine feuchten Augen, werde ich nicht vergessen. Ich fuehlte mich schaebig, wie konnte ich meinen Vater einfach sitzen lassen? So darf ich einfach nicht denken, ich muss auch einmal an mich selber denken. Ich habe es auch einmal verdient.
Ohne zu wissen wo hin, irrte ich herum. Ich kam an Baren vorbei aus denen ich lautes gejohle und geschreie vernahm, an Strassen Arbeiter, die mich aus der seite loecherten, als waere das noch nicht genug, ging die rot waerdende Sonne im Westen unter. Na super, dachte ich, genau das was mir noch fehlte. In der ganzen Hecktick, vergass ich, das Geld. Tja, das wuerde sowieso jetzt auch nicht helfen. Mit meinem Hungerlohn, kaehme ich auch nicht viel weiter.
Langsam kam ich einem Park entgegen, einer mit grossen Birken und vielen Baenken. Als ich naeher heran kam, hebten sich verschiedene Leute aus der Dunkelheit ab. Hier und da, sah ich einzelne Landstreicher auf Baenken liegen mit nichts als ein paar Zeitungsblaettern ueber den Ruecken. Doch erst richtig erschrack ich, als ich einSchreien hoerte. Ich wusste es kam von einer Frau. Doch so fest ich auch wollte, ich konnte ihr bestimmt nicht helfen. Was kann eine 13 jaehrige allein schon alles Ausrichten? Nichts. Ich musste mich zuallererst it meiner Situation zurechtfinden. Das ist fuer mich nicht alltaeglich, das ich Mutterseelen allein in einem Fremden Land, einem Fremden Kontinent in einem kleinen Park herum irre. Ich ueberlegte, was jetzt zu tun ist. Nach Hause? Auf gar keinen Fall, dort haette ich es ueberhaupt nicht besser als hier. Dann bleibt mir nur eine Chance, ich muss hier ein plaetzchen finden zum schlafen, zwischen diesen Pennern.
Als ich noch weitere 5 Minuten damit verschwendete einen Liegeplatz zu finden, sah ich einen optimalen, eine besonders Breite Bank, die bereits mit Zeitungen abgedeckt war. Ich rueckte mih von einer auf die andere Seite, weitere 2 Stunden, bis ich dan in einen unruhigen schlaf viel. Was mich jetzt wundert, das ich keinen Gedanken daran verwendet hatte, das dieser Schlafplatz bereits jemanden gehoerte.

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blaustrumpf
???
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nein.

Hallo, Anonyme(r)

Glaube mir, ich habe es versucht...

Je weiter ich mich durch deinen Text quÀlte, desto mehr verging mir die Lust, mich mit dem, was du hier veröffentlicht hast, auch wirklich auseinanderzusetzen.

Es ist zum einen die schon fast an Legasthenie grenzende RechtschreibschwÀche - jedes ordentliche Textverarbeitungsprogramm bietet Korrekturhilfen. Auch wenn Deutsch vielleicht nicht deine erste Sprache ist: So, wie du deinen Text veröffentlicht, ist er eine Zumutung.

Zum anderen erklÀrst du in keinster Weise, was eigentlich los ist. Wenn deine Protagonistin wirklich 13 Jahre alt ist, sollte sie doch in der Lage sein, ein bisschen mehr an Hintergrund zu bieten, als das, was da kommt.

Vermutlich bietet dein Text - wie die meisten - versteckte QualitĂ€ten. Aber wenn ich nicht die MĂŒhe wert bin, einen sorgfĂ€ltig durchgearbeiteten Text prĂ€sentiert zu bekommen, kannst du kaum verlangen, dass das, was du online stellst, meiner MĂŒhe wert ist.

Als kleiner Tipp: Überleg dir, was du eigentlich erzĂ€hlen willst. Und dann erzĂ€hle es so, dass es auch die verstehen, die die Geschichte hinter deiner Geschichte nicht kennen.

Vielleicht klappt es ja dann beim nÀchsten Mal.

blaustrumpf
__________________
DafĂŒr bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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rilesi
Guest
Registriert: Not Yet

lebhafte schilderung

hallo

die geschichte ist sehr emotionell und lebhaft geschildert,mit der frage 'warum?? gerade ich, die so behandelt wird'.
nun gut es hat schreibfehler, aber man kann vieles lernen.
ich finde, dass es guttut, seinen gefĂŒhlen ausdruck und raum zu geben. mach einfach weiter so!

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Was fehlt

Was fehlt ist, das sehe ich auch, ist der hoehepunkt. Etwas das niemand erwartet haette. Etwas ueberraschendes. Tja, das naechste mal wird es bestimmt besser.

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