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Leselupe.de > Ungereimtes
suchend
Eingestellt am 01. 12. 2009 22:08


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Perry
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suchend


das all so schwarz
und doch voller licht
punkte zu
spiralen gewunden,
nebeln geballt.

weite so unfassbar.
das auge schweift
bis es halt findet
am nahen mond
wie ich an dir.

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Regenzauber
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Alles, was ich hier finde, missf├Ąllt mir, lieber Freund: die Kleinschreibung und fehlende Interpunktion, die Zeilenumbr├╝che, die nicht helfen , sondern verwirren, und schlie├člich der Umstand, dass man Dir gute Wertungen gibt, ohne einen einzigen Kommentar zu liefern.

Da endet eine Verszeile mit licht und die n├Ąchste beginnt mit punkte, da aber schwarz voller licht (ich folge Deiner Rechtschreibung) unvorstellbar ist, weil widerspr├╝chlich, kann es sich nur um Lichtpunkte handeln, die sich zu Spiralen und Nebel verbinden.

So weit das Auge schweift, ist wohl ein wenig abgebraucht, doch selbst wenn es auf zwei S├Ątze verteilt wird nicht verj├╝ngt. Dann kommt der Mond und er ist nah und be"greifbar", daher wird er herangezogen, um die Liebste (das soll wohl das "Du" sein?) ins Gedicht zu bringen, ein wenig der Pontius Pilatus im Credo, aber hier, f├╝r mich, als Abwertung, da gerade das N├Ąchstbeste gegen├╝ber dem Gewaltigen.

Perry, so viele gute Texte kenne ich von Dir, doch dieser? Wie meist, gebe ich Dir keine Benotung, da ich dieses System zu tr├╝gerisch finde, manchem jedoch Freude macht, also soll es bleiben, ich aber habe das Recht, es bleiben zu lassen!

Trotzdem liebe Gr├╝├če

Regenzauber
__________________
Regenzauber

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Perry
Manchmal gelesener Autor
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Hallo Regenzauber,

erst einmal danke f├╝r deine offene und kritische Sicht.
Etwas verwundert siehst du mich doch, nicht weil dir mein Text nicht gef├Ąllt, das steht dir jederzeit offen, aber mit welchen Begr├╝ndungen du arbeitest.
Man k├Ânnte meinen du hast noch nie einen Text von mir gelesen, denn Kleinschreibung etc. ist bei mir ein ├╝bliches Stilmittel und zeilen├╝bergreifendes Lesen (Enjambements) ebenfalls.
Im einzelnen:

Du schreibst: "Da endet eine Verszeile mit licht und die n├Ąchste beginnt mit punkte, da aber schwarz voller licht (ich folge Deiner Rechtschreibung) unvorstellbar ist, weil widerspr├╝chlich, kann es sich nur um Lichtpunkte handeln, die sich zu Spiralen und Nebel verbinden."

Warum ist "schwarz voller licht" unvorstellbar, erst im Dunklen wird Licht eindrucksvoll sichtbar und dass es sich in der weiteren Lesart um "Lichtpunkte" handelt konkretisiert es nur.

Du schreibst:
"So weit das Auge schweift, ist wohl ein wenig abgebraucht, doch selbst wenn es auf zwei S├Ątze verteilt wird nicht verj├╝ngt. Dann kommt der Mond und er ist nah und be"greifbar", daher wird er herangezogen, um die Liebste (das soll wohl das "Du" sein?) ins Gedicht zu bringen, ein wenig der Pontius Pilatus im Credo, aber hier, f├╝r mich, als Abwertung, da gerade das N├Ąchstbeste gegen├╝ber dem Gewaltigen."

Klar ist "das auge schweift" ein gel├Ąufiger Ausdruck, aber
es muss ja nicht immer jedes Wort intelektuell verklauselt sein, gerade wo hier doch eher der Gegensatz von unendlich weit und scheinbar greifbar nah die tragende Rolle des Textes darstellt. Ich empfinde deine etwas ins L├Ącherliche ziehende Lesart wenig innovativ, denn die Aussage des Textes liegt hier in der ├╝bertragenen Lesart, dass das LI die Geliebte sucht aber nicht finden kann, weil sie nicht mehr in der realen Welt existiert.

LG
Perry

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Rhea_Gift
H├Ąufig gelesener Autor
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Hi Perry,

nachdem ich die Kommentare hier mal mitgelesen habe - der Halt am Mond (der zwar fern ist, aber real existiert) ist f├╝r mich nicht vergleichbar (dein "wie") mit einer Geliebten, die nicht real existiert, sondern mit einer, die ebenfalls real fern, vor dem inneren Augenlicht aber nah erscheint. Die Deutung, die du nahe legst, liegt also leider nicht nahe- sie w├╝rde bei einem Stern statt Mond nahe liegen, den wir sehen, obwohl er nicht mehr existiert (Paradoxien, die funktionieren, finde ich gro├čartig!).

Im Bezug auf Paradoxien, die erlaubt sind, stimme ich zu, wenn sie Sinn machen. Interessanter f├Ąnde ich dein Spiel mit Schw├Ąrze, All und Licht, wenn du das angeblich leere Schwarz und scheinbar das bisken Materie im All erhellende Licht kontrapunktierst mit der schwarzen Materie, die kein Licht erhellt - und doch in der schwarzen Leere den Raum ├╝berf├╝llt... (ein Hoch auf diese Entdeckung! Womit das "Augenlicht" an Wert wieder einmal deutlich verliert - man sieht nur mit dem Herzen gut.. damit eher spielen?)

das all so schwarz
lichte punkte
halten den blick
formen
weisen raum zu
im unendlichen.

weite so unfassbar.

das auge schweift
durch schwarze materie
haltlos
bis es halt findet
am funkelnden stern
wie ich an dir.


>> oder Mond beibehalten, wenn die Geliebte fern, aber durchaus noch real existent ist...

LG, Rhea


__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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