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Leselupe.de > Kurzprosa
tagschwelle (fragment)
Eingestellt am 26. 01. 2005 18:51


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Asfalon
Manchmal gelesener Autor
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tagschwelle (fragment)

wieder einer dieser augenblicke, in denen wir mit unseren k├Ârpern die nacht ausstreichen, auf der suche nach einem w├Ąrmenden wort zwischen zwei bittenden ber├╝hrungen, deine hand, die mein gesicht in den kissen sucht, es findet - und gleich wieder zur├╝ckschreckt, sich hinter den vorhang deiner haare fl├╝chtet, verbrannt von meiner traurigkeit, um sich an deinen lippen zu k├╝hlen, an deinen lippen, die sehnsucht nach sommer sind, oder auf deinen geschlossenen lidern, hiter denen du ├╝ber die grenzen des schlafes hinwegblickst mit einem l├Ącheln, das es noch nicht gibt. du, wir stehen an der schwelle zum tag, ich kann den fluss an der decke tanzen sehen, ich kann den morgen sehen, wie er sich vorsichtig und ohne einen laut auf den nebligen lippen durch die jalousien hindurch auf unsere haut vortastet, so als k├Ânne er etwas hier drinnen zerbrechen, deinen seidenen k├Ârper oder mich, dessen blick die zeit gefangen h├Ąlt, sie anhalten m├Âchte und der schon seit stunden wach liegt im d├Ąmmerlicht deines zimmers, in dieser grotte voll unausgesprochener gef├╝hle.

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Monfou Nouveau
???
Registriert: Aug 2003

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Hallo Asfalon!


Ein genau empfundener Text, wie ich finde. Eine lyrische Prosa. Es gibt ein paar kleine Fl├╝chtigkeitsfehler wie hier: (ÔÇ×...hiter denen du ├╝ber die grenzen des schlafes hinwegblickst"). Verbl├╝ffend finde ich die Poesie dieses Textes und die teils originellen Bilder. Nat├╝rlich muss man da immer vorsichtig sein. Vielleicht hier und da doch einen Lyrismus streichen? Oder sich auch manchmal f├╝r eine echte Z├Ąsur entscheiden? Es werden vor allem am Anfang sehr viele Nebens├Ątze angeh├Ąngt. Das erzeugt nat├╝rlich auch das Schwebende, trotzdem w├╝rde ich auch hier auf das richtige Ma├č achten.

ÔÇ×in dieser grotte voll unausgesprochener gef├╝hle.ÔÇť

Ich bin gern bereit den letzten Zeilen zu folgen durch diese schwebend beschriebene Morgenstimmung, aber ob dann ÔÇ×GrotteÔÇť das richtige Wort ist? Vielleicht ein etwas ÔÇ×sachlicheresÔÇť Wort w├Ąhlen? Das w├Ąre meine Haltung zu dem Text. Also: Eine Stufe runterzoomen in der lyrischen Sprache, ohne aber einen Millimeter des wunderbaren Zwischenraums aufzugeben. Was mir auch gef├Ąllt, dass die Situation klar durchgehalten ist.

Beste Gr├╝├če

Monfou

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