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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
tangere tango tetigi tactum
Eingestellt am 18. 06. 2014 06:47


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Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

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Und du kannst nicht auffinden die weiße zarte
Schleierrauschbraut im Tonkleinhackerapparat
die Pirouettenachse deiner Spiralechorotationsmaschine
die Sssierrrangbiouwasprudelquelle deiner Gedankenblasen
und doch füllst du so eine ganze kleine Zelle
Raumillusion Luftschaum Lustluft
In deinem Schlammschloß überquillt
in meiner Traumerweckung sanft
überkippst du ins Überall
rund erträumst du den Drüberdrall
den Hyperhall in das Hinüber-
Passiertsein

und verkriechst dich immer tiefer
in dein Konservenzellennest
Blechkammerschnecke
in dein Mich hinein
in den Rest
unaufhörlich

Aber kehr doch besser um und trompete
dich Schmerzfleischknoten raus
aus der Windung!

In den gähnenden Räumen über allen Himmeln
dehnen sich die Sonnen
in den Morgen

Sieh mit solcher Macht
entschleudert sich zum Tag
Klein-Salomés Hall-Falten Tango-Tanz
Verknackster Senderwellen Rausch und Glanz
Klingt Kundrys Tétigi-Takt so wird Parsentor verdacht zerlacht

Ja mit solcher Macht
entfaltet sich zum Tag
der Tutu-Rosetten-Stern
um das Keimkorn ihrer Nacht


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

Version vom 18. 06. 2014 06:47
Version vom 20. 06. 2014 18:25

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Mondnein
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Schöne Leseliste, ich bin ein absoluter Dostojewski-Fan.
Na, Du hast ja schon mehr gekannt, als Du in Deinem understatement schreibst, denn das blinkt aus Deinen Zeitangaben zur Salomé "vor 2000 oder 109 Jahren" hervor: Die Salomé bei Oscar Wilde ist natürlich die von vor 2000 Jahren, Tochter des Herodes, und das Drama von Wilde ist Libretto einer avantgardistischen Oper von Richard Strauß, der vor ein paar Tagen 150 geworden ist. Die "vielen" sind natürlich alle ein und dieselbe.
Aber natürlich ist in jeder Menschin eine Carmen, eine Kundry, eine Kondwiramur, eine Salomé ...

__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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