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Leselupe.de > Ungereimtes
tauchen
Eingestellt am 24. 03. 2007 21:49


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rosste
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tauchen

vierzehn kilo blei
die druckluftflasche ist schwer
der kleine pfad
runter zum fjord
ich schwitze
und steige
ins kalte wasser
es wird still

nur mein eigenes atmen
sehe ich aufsteigen
inzwischen
achtzehn meter
im sand
zwei muscheln wie k├Ąmme
dann
zwischen den steinen
ein krebs
schaut mich an
eine viel zu dicke
ellenbogenmuschel
zwischen seinen scheren
`das schaffst du nie`
sage ich zu ihm
`hau ab`
sagt er
die sprache im meer
ist rau

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Ohrensch├╝tzer
???
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Hallo Stephan,

das Gedicht finde ich sehr gelungen. Realit├Ątsnahe Atmosph├Ąre, die durch die Antwort des Krebes interessant durchbrochen wird.

Beim ersten Lesen dachte ich, dass die letzten beiden Zeilen auch noch vom Krebs gesprochen werden. Aber ich denke, das ist nicht so gemeint, oder? Man k├Ânnte vielleicht die beiden direkten Reden unter Hochkomma setzen, um die falsche Lesart zu verhindern.

Beste Gr├╝├če,
__________________
Der Ohrensch├╝tzer

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rosste
Routinierter Autor
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danke Ohrensch├╝tzer,
habe die beiden direkten reden unter hochkomma gesetzt.
"klauen" hab ich durch "scheren" ersetzt.

urspr├╝ngliche fassung:

tauchen

vierzehn kilo blei
die druckluftflasche ist schwer
der kleine pfad
runter zum fjord
ich schwitze
und steige
ins kalte wasser
es wird still

nur mein eigenes atmen
sehe ich aufsteigen
inzwischen
achtzehn meter
im sand
zwei muscheln wie k├Ąmme
dann
zwischen den steinen
ein krebs
schaut mich an
eine viel zu dicke
ellenbogenmuschel
zwischen seinen klauen
das schaffst du nie
sage ich zu ihm
hau ab
sagt er
die sprache im meer
ist rau

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