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Leselupe.de > Ungereimtes
teil 2 - (von einem lebensverweigerer)
Eingestellt am 10. 05. 2003 11:46


Autor
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margot
???
Registriert: Mar 2002

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gestern las ich in einem wissenschaftsjournal
die zeit sei eine illusion, wir leben in
einem blockuniversum
vergangenheit und zukunft stehen gleicherma├čen
fest ÔÇô oder sind gleicherma├čen unbestimmt
quantentheoretisch
die raumzeit liegt wie ein unm├Ą├čiger laib brot
auf der anreiche
je nachdem wo du`s aufschneidest, erh├Ąltst du
eine wirklichkeit ÔÇô mein gedanke
weil ich noch nicht fr├╝hst├╝ckte
zeitempfinden ist ein problem des bewu├čtseins
und der erinnerung
wenn ich 20 jahre zur├╝ckdenke, bilde ich
mir ein, alles h├Ątte sich genau so abspielen m├╝ssen
in meinem bedauernswerten lebenslauf
gespenstisch
wie die entropie in mir zunahm

wo war ich stehengeblieben?
ach ja, ich wurde verkehrsteilnehmer in und
au├čerhalb der betten
sogar motorisiert
wobei ich mich st├Ąrker f├╝r den verkehr in
den betten interessierte
ich entwickelte nach und nach einen
sportlichen ehrgeiz beim schlucken
bald konnte ich ganze tage- und n├Ąchte
runterschlucken und wusste hernach nichts
mehr davon
daf├╝r die anderen
das wurde zu meiner auslegung von
einsteins relativit├Ąt
ich hatte das gef├╝hl, die zeit totschlagen
zu m├╝ssen
wie schl├Ągt man eine illusion tot?
am besten mit einer weiteren illusion
die alkohol hei├čt
wenn ich also die letzten 20 jahre rekapituliere
stehe ich einer erinnerungsw├╝ste gegen├╝ber
in der sich traumhaft gesichter und
ereignisse abzeichnen wie aus einem
weit entfernten leben
zuviel fing ich an und beendete es nicht
ich lie├č es beenden
und zwischendurch fragte ich mich immer
wieder: was mache ich eigentlich hier?
das leben um mich herum brauste und tobte
w├Ąhrend ich mit einem minimalaufwand
an energie
von barhocker zu barhocker rutschte
freunde brauchte ich nicht
die erinnerten mich an meine vergangenheit
sie sagten einem manchmal unangenehme
sachen
ganz konnte ich mich dem leben nicht verweigern
im beruf und in der liebe
da hat es mich noch heute
abraham lincoln sagte einmal etwas wie:
ein mensch mit wenig schw├Ąchen hat meist
auch wenig tugenden ...

das leben ist ein unl├Âsbares problem
das sage ich
morgen ist muttertag
ich habe eine mutter
die meine schmutzige w├Ąsche w├Ąscht
ich habe davon eine menge
zusammen 40 jahre
und sisiphusm├Ą├čig stehe ich jeden tag
wieder auf
f├╝r nichts
ich oxidiere vor mich hin
die zukunft ist l├Ąngst wirklichkeit


__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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pack dich endlich am schopf

hey, grosser junge!

mutti wird ├Ąlter und du auch ... wann willst du erwachsen sein? wenn sie gestorben ist? du kennst dich doch am besten, deine negativen und deine positiven seiten - also, wo steckt der wurm in der scheisse? oder andersrum, lass deinem engerlingdasein fl├╝gel wachsen und fliege endlich los!

der mai l├Ąsst dich gr├╝ssen
und mit ihm ein maik├Ąfer!
Schakim
__________________
┬ž┬ž┬ž> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl├╝hen <┬ž┬ž┬ž

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margot
???
Registriert: Mar 2002

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schakim, lasse bitte die maik├Ąfer in frieden und k├╝mmere
dich besser um dich selbst.
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

ich

sitze hier und kam von einer party. es l├Ąuft zum zehnten mal "mon amant de saint-jean". ich begann trunken an mir zu zweifeln. jetzt kann ich beruhigt schlafen gehen.
mir gef├Ąllts.
g, d

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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"Maik├Ąfer"

surr! surr! schwirr!
margot hat ein bier -
darfst dran nippen und dich laben -
verwandle dich in einen raben!

hack! hack! zwick!
margot braucht den kick -
darfst ihn auch mal necken -
er wird nicht erschrecken!

werde nun ein h├Ąschen,
stupf' ihn zart am n├Ąschen,
kuschle an ihn ran
und er wird zum "mann"!


sch├Ânes wochenende, lieber onkel margot!
Schakim

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margot
???
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danke, w├╝nsche euch auch nette unternehmungen
beim zeit-verschleudern.

ralph
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