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Leselupe.de > Ungereimtes
terminverschiebung
Eingestellt am 11. 11. 2010 12:27


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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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wieder aufgestanden um zufÀllen zuzufallen
den verdammten
die immer woanders ihren hinterhalt aufbauen
wenn vor der tĂŒr
novembernebel nur fried höfliche
blicke erlauben
und ich in anderen glĂŒcksumstĂ€nden einen
frĂŒheren termin errechne

dabei fÀllt die falle zu



__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

Version vom 11. 11. 2010 12:27
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Rhea_Gift
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Dein Zufall gefÀllt mir -

wĂŒrde nur eine Zeile kĂŒrzen:

...
obwohl vor der tĂŒr novembernebel
nur friedhöflich blicke erlauben will

und ich in anderen glĂŒcksumstĂ€nden einen zu frĂŒhen
termin errechnete

wieder und wieder


die Nebel erĂŒbrigen die Beschreibung "verschwommen", das Bild hat der Leser schon beim Wort Nebel im Kopf und das "friedhöflich" ist hier mein Lieblingswort - es verstĂ€rkt die vernebelte Stimmung, der höfliche Friede hats eben dĂŒster hinter den Ohren - so könnte man den bösen Zufall gut zusammenfassend beschreiben
Die Wirkung des Wortes friedhöflich also hervorheben durch Streichung - verschwimmt sonst im verschwommenen

Das natĂŒrlich nur meine Meinung - mich hats friedhöflich halt gefangen, gute Idee, es mal als adjektiv zu gebrauchen...!

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Hallo Rhea,
danke fĂŒr deine hilfreiche Kritik. NatĂŒrlich nehme ich gern deinen Vorschlag auf.
Gruß
Karl
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Perry
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Hallo Karl,

nun soviel mehr lyrische Stilmittel sind in deinem lyrischen Prosatext auch nicht enthalten (lÀchel).
NatĂŒrlich verstĂ€rken Alliterationen Wie "Zufall zufallen" den Wortklang, aber wenn sie zu gewollt wie z.B. bei "weichwarmen" Ruhebett daherkommen stören sie mich mehr, als dass sie den Text aufwerten.

Mir gefĂ€llt das Wort "friedhöflich" auch am besten, allerdings wĂŒrde ich es trennen und damit dem Fried(en) mehr Gewicht verleihen, auch wĂŒrde ein angehĂ€ngtes "e" den Blicken gut tun.
Der Sinn deiner Aussage erschließt sich mir auch nicht so ganz, weil ich den Zufall im Zusammenhang mit allgemeinen (beruflich etc.) Terminverschiebungen eher nachrangig sehe. Bezugnehmend auf die anderen UmstĂ€nde könnte ich mir allerdings einen dem Schiksal/Zufall ĂŒberlassenen Geburtstermin eher vorstellen.

LG
Manfred

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Lieber Manfred,
danke fĂŒr deinen Vorschlag. Ich nehme ihn gern auf.
Über das "weichwarm" denke ich noch nach.
Im Grunde will ich sagen, dass es halt nicht so kommt, wie geplant und dass man auf ZufĂ€lle nicht tatenlos nur einfach warten kann. Und dennoch will das Lyr-Ich sich von dem Glauben an jene glĂŒcklichen ZufĂ€lle nicht trennen...!
Gruß
Karl
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Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Liebwerter Karl,

im Gegensaz zu 98 % deiner anderen Gedichte geht dieses nicht so recht an mich. - Die Aussage ist eigentlich eindeutig und könnte deshalb radikal verdichtet werden. - Nimm das Folgende bitte nur als Vorschlag / Impuls:

quote:
wieder aufgestanden um zufÀllen zuzufallen

weil ich in anderen glĂŒcksumstĂ€nden
einen zu frĂŒhen termin errechnete

wieder und wieder
Sehr herzliche GrĂŒĂŸe
Heidrun

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