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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
thrhema. oder: gott fried dich auf deinem weg!
Eingestellt am 07. 02. 2011 11:09


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atti
Hobbydichter
Registriert: Feb 2011

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thrhema. oder: gott fried dich auf deinem weg!

an big benn
vorbei, der frage
des formalen priapismus
nach, hetze/hitze ich mich auf,
was noch zu sagen sei, nein, wäre.

vielleicht stimmt, dass ich aufbegehre.

und sprache, sprache, du chimäre!
der satzbau bleibt primär, eh
du etwas hustest, was bis
heißen sollte, aber ein-
gedampft wurde, um
zu genügen.

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2248
Kommentare: 11067
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Formgedicht

Wenn ich auf das Gedicht sehe, erblicke ich einen Flieger. So einen, wie ich sie als Kind aus Papier gefaltet habe.
Auch einen Weg in einem Wald, der sich auf beiden Seiten erstreckt.
Interessante Gestaltung.

Es kann auch ein eingezogenes Glied sein, dass in der Mitte wartet und den Priapismus symbolisiert.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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atti
Hobbydichter
Registriert: Feb 2011

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Hallo ihr beiden.

Zunächst mein Danke für eure Reaktionen, die motivierend auf mich wirken. Um meine nur am Rande erheblichen einstigen Intentionen und heutigen Interpretationen einzuschieben, sei erstens angemerkt, dass mir die Glied-Assoziation auch irgendwann kam, es mir aber zunächst nur um ein Aufwallen und wieder Abflauen ging. Nun, gewisse Zusammenhänge sind da ja nicht von der Hand zu weisen.

Zweitens kann ich, was die Benn-Anspielung angeht von mir aus sagen, dass ich recht eng an Benns "Satzbau" war, geradezu eine Antwort geben wollte. Wo du, Bernd, nun die Anspielung zu "Mann und Frau gehn durch die Krebsbaracke siehst", würde mich sehr interessieren, da ich - zugegeben - dieses Benn-Gedicht gar nicht kannte.

Drittens, lieber AchterZwerg, diese Stelle ("eh/du etwas hustest, was bis/ heißen sollte") war von meiner Seite aus so intendiert, in erster Linie so verstanden zu werden, dass das "eh" im Sinne von "bis" gemeint war, "aber ein-/gedampft wurde, um/zu genügen". Dabei sollte der Form hinsichtlich von Reimen genügt werden (wäre - begehre - Chimäre - primär, eh), aber auch das Husten imitiert werden, das wiederum ja auf die Gewolltheit mancher Form hinweist ...
So oder so ähnlich waren meine Gedanken dabei. Es mag sein, dass Interpunktion ("bis" in Anführungszeichen o. ä.) einem solchen Verständnis entgegen käme. Heute würde ich vermutlich auch so handeln. Wer weiß, was mich damals bewogen hat, anders zu entscheiden ...

Viele Grüße

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