Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92269
Momentan online:
498 Gäste und 15 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzprosa
to you...
Eingestellt am 27. 01. 2003 20:25


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Yklamyley
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jan 2003

Werke: 14
Kommentare: 16
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

teenage love. wenn ich deine hand halte oder dein herz klopfen h├Âre, immer wenn DU MEINE ber├╝hrung suchst und nicht umgekehrt, wei├č ich, dass mir doch etwas an dir liegt. aber lieben, lieben kann ich dich nicht. das tut mir leid. nat├╝rlich. aber du wirst dar├╝ber hinwegkommen, wirst den unterschied nicht merken, wirst danach weiterleben, weiter leben, mit mir oder ohne mich.
wir sind wie zwei bl├Ątter, die durch den sturm der jungen jahre und die wirbel der langeweile zusammengetrieben wurden, du buche, ich eiche, wir k├Ânnen jetzt beisammen liegen, uns vieles erz├Ąhlen, voneinander lernen, wir k├Ânnen lebenss├Ąfte austauschen und dar├╝ber lachen, dass sie bei allen bl├Ąttern gleich sind. aber unser stamm ist ein anderer, es ist nicht unsere natur, so aneinander zu haften, fr├╝her oder sp├Ąter... fr├╝her oder sp├Ąter segeln wir auseinander, oder werden auseinander gerissen oder rei├čen selbst. und wenn ich ihn inhaliere, deinen duft, das unbekannte, fremde, ist es der gr├Â├čte reiz, dass wir, in entgegengesetzter richtung unterwegs, uns hier getroffen haben.
„du wirst es schon einmal einsehen“, hast du mir einmal prophezeit, w├╝tend, diabolisch. du meintest, dass du recht h├Ąttest, deine lebensweise und einstellung richtig w├Ąren, dass es anders nicht ginge. oh doch, es geht, jetzt wei├čt du es, ginge es nicht, w├╝rde ich f├╝r dich nichts unbekanntes und fremdes, nichts reizvolles an mir haben.
f├╝r dieses kurze intermezzo des ungl├╝cklichen drangs aneinander kleben zu bleiben passen wir uns an, jeder an den anderen, sind nicht mehr gelb und blau sondern ein sattes gr├╝n. unsere finger verkrampfen sich ineinander, es hat nicht leichtes, nichts spielerisches an sich, es ist suche nach halt, aufhalten des gewissen. kein kuss ist sanft und leidenschaftlich, sie sind wild, fordernd, wollen das leben und alle erkenntnisse, jeden gedanken und das kleinste gef├╝hl aus dem andern saugen, weil es einmal zu sp├Ąt sein wird und noch vieles in ihm bleibt, das man nicht entdeckt hat und nie mehr entdecken wird.
die leute sehen zu, beobachten uns. jeder f├╝r sich meint, du oder ich hast oder habe dich oder mich verloren und aufgegeben, in wahrheit haben wir uns nur vermischt, wie wasser und ├Âl. kurzzeitig, unter gewaltigen anstrengungen, und wir l├Âsen uns auch schon wieder. jeden tag, der uns UNS n├Ąher bringen sollte, treibt uns mehr auseinander, unaufhaltsam. und wir klammern uns an den andern, halten uns fest, wollen uns nicht loslassen und es allen beweisen.
wir schreien nicht, niemand soll sehen, dass sie recht behalten. wenn wir WIR bleiben wollten, m├╝ssten wir alles aufgeben, was nicht ICH oder DU ist. und daf├╝r, das wissen wir, sind wir nicht bereit, kehren wohl bald mit h├Ąngenden schultern verborgen hinter gestrecktem r├╝cken in das nest zur├╝ck, das unsere umwelt uns gebaut hat, verstecken uns hinter werten und idealen und vorurteilen.
ich bin es, die es niederschreibt. du wei├čt es genauso. aber morgen, morgen werden wir uns wieder scheu in den armen liegen, wie es aussehen wird, werden uns ineinander krallen, was es wirklich ist... bis zur n├Ąchsten heftigen b├Âe...


C Yklamyley
27. J├Ąnner. 2003

__________________
live fast...

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Kurzprosa Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!