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Leselupe.de > Gereimtes
tote worte
Eingestellt am 01. 10. 2003 16:21


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shinesun
Hobbydichter
Registriert: May 2001

Werke: 9
Kommentare: 21
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1000 leben gelebt
uralt
tausend tode gestorben
und dennoch am leben
festgehalten
freiheit
zu jung zum sterben
so jung
so wenig weise
tausend leben gelebt
nichts gewonnen
alles verloren
weisheit
des lebens
auf den pfaden der toten
auf den pfaden der lebenden
schritt f√ľr schritt
zum
1001 leben

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manon geneviève
???
Registriert: Apr 2003

Werke: 5
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ich wei√ü ja nicht, ob ich dein gedicht richtig verstehe. es dr√ľckt jedenfalls mit wenigen worten viel aus. das ist schon 'ne leistung.
also wenn ich dich richtiv verstehe, dann sprichst du vom allgemeinen leben und sterben der menschen. inklusive hoffnung, sinn des lebens u.ä.. wenn das nicht der inhalt ist, dann kannst du dir wenigstens vorstellen, wie man es verstehen könnte.
meine frage ist folgende: warum gibst du zum ende hin einen hoffnungschimmer vor? so wie ich es verstehe, und ich will dir nicht unterstellen, dass du es so gemeint hat, ist dieses gedicht v√∂llig ungelenkt. zuf√§llige ausschnitte des lebens (und sterbens) reflektiert. und zum schluss ist da so ein hinweis. das verstehe ich nicht. und das hinterl√§sst bei mir jetzt auch so ein bl√∂des gef√ľhl, weil ich dadurch gleich an gott denken muss.

sch√∂ne gr√ľ√üe,
manon
__________________
..life is ironical because i don

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shinesun
Hobbydichter
Registriert: May 2001

Werke: 9
Kommentare: 21
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danke manon geneviève

f√ľr deinen Beitrag. Sorry wegen meiner sp√§ten Antwort...
Es ist gut zu lesen, wie andere ein Gedicht verstehen und erfassen - ja zum einen ist der Sinn, so wie du schreibst vom Leben und Sterben - ich war letztes Jahr sehr krank und w√§re fast gestorben - zum anderen geht es auch um das Leben und Sterben von Teilen des Lebens - Abschiednehmen von Pl√§nen und W√ľnschen, Trennung, √Ąnderungen im Leben, die etwas wie Tod und Sterben sind - deshalb auch das Ende - das Leben geht neu weiter auch wen im Inneren ein Teil, der bisher f√ľr mein Leben wichtig und entscheidend war gestorben und verabschiedet ist - aber irgendwie hast du auch wieder recht das Ende weist auch auf Gott hin - warum ist das f√ľr dich ein bl√∂des Gef√ľhl?

viele Gr√ľ√üe
Beate - shinesun
__________________
"Wozu das Suchen. Seit jeher ist der Ochse niemals vermißt worden.
Doch es geschah, dass der Hirte sich von sich selbst abwandte;
da ward ihm sein eigener Ochse fremd und verlor sich zuletzt in staubiger Weite."

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manon geneviève
???
Registriert: Apr 2003

Werke: 5
Kommentare: 33
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ich mag das gef√ľhl nicht, dass mich ein gott beobachten k√∂nnte und √ľber mich richten k√∂nnte, oder mich lenken..

ich hatte dein gedicht so verstanden, dass die menschheit im allgemeinen lebt und wieder stirbt durch die einzelnen personen immer wieder neu entsteht.
und

schritt f√ľr schritt
zum
1001 leben

h√∂rt sich da so an, als k√§me messias oder zumindest als w√ľrde generell alles irgendwie besser werden.

aber wenn du wirklich nur eine person meinst, dich, und einen neuen lebensabschnitt beschreiben willst, der ja nur besser sein kann, wenn du vorher krank warst, dann hatt dieses
schritt f√ľr schritt
nat√ľrlich ein andere bedeutung: DU machst die schritte. DU handelst. vielleicht kann man das irgendwie ausdr√ľcken (nur ein vorschlag), dass das 1001 leben von DIR erarbeitet und nicht nur herbeigeseht ist.

schönen sonntag noch,
manon
__________________
..life is ironical because i don

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