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Leselupe.de > Ungereimtes
totenwache
Eingestellt am 28. 01. 2010 17:15


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samuel
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???

Registriert: Feb 2004

Werke: 354
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totenwache

ich schließe
deine niemals wieder sich öffnenden augen

in ihnen war schönheit
ist alles verlorene

ist dein atmen

__________________
Es nehmet aber
Und giebt Gedächtniß die See,
Und die Lieb’ auch heftet fleißig die Augen.

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samuel
gesperrt
???

Registriert: Feb 2004

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Hallo, wirena!

Danke für Deine ermutigenden Worte!

Aber wie soll man den Schluss verstehen?

Vielleicht so: Das Atmen (nicht "Der Atem") ist bei dem Verlorenen, in den nie wieder sich öffnenden Augen, nur noch in der Erinnerung des lyrIchs.

Vielleicht auch so: Der Schmerz des lyrIchs ist so groß, die Erinnerung so prägnant, dass die Vorstellung des Atmens der gestorbenen Person nicht aufgegeben werden kann.

Oder wie?

LG, samuel
__________________
Es nehmet aber
Und giebt Gedächtniß die See,
Und die Lieb’ auch heftet fleißig die Augen.

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 304
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hallo samuel,
"meister der kurzen Worte"
Mir gefaellt auch die totenwache als titel.
Ich erinnere mich, als mein urgrossvater starb war ich noch ein kleiner junge.
Und wir waren im wohnzimmer um ihn versammelt. ich weiss nicht mehr wie lange er tot in seinem haus lag. ich glaube mehrere tage?!
zeit zum abschied nehmen und zum gedenken.

seit dem habe ich so etwas nicht mehr erlebt.
aber ich lese das atmen auch irgendwie als die anwesenheit
des lebendigen.
es gibt hoffnung
auch im zusammenhang mit atem - hauch - odem als das
seelen tragende substanz

strake trauer worte

lg
ralf
__________________
RL

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