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Leselupe.de > Ungereimtes
traum haft
Eingestellt am 02. 03. 2004 13:12


Autor
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Venus
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Oct 2003

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mags denn endlich klaren
dass ein traum nicht halb
so rÀtselhaft wie angenommen
dass er schon ganz
durch bilder
die geboren aus gewissheit
wie es auszusehen hat
wenns wahr wird /
zeigt sich immer dein
gesicht


© Venus



__________________
den wind im rĂŒcken, sterb ich mich ein
in den großpassat -
und lebe erst recht

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Harald
Guest
Registriert: Not Yet

... dann mag es sein,
dass uns ein Bild,
das wir aus unsŽrer TrÀume Seligkeit
mit in den Tag genommen,
entgegen schwillt
wie Sonnenschein ...
... und uns im gleichen Augenblick
verklingt zu sein.

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Venus
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Oct 2003

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ich mag sie sehr,
lieber Harald,
deine lyrische (Antwort) Interpretation zu meinen Worten.
wirklich sehr -

Man spricht immer von TrÀumen.
Dass sie ihren Bestand haben sollen. Nie/selten wahr werden können/wollen. Ich möchte in meinem Gedicht behaupten, dass es keine TrĂ€ume gibt. Denn wenn man TrĂ€ume aufrichtig verfolgt, werden sie (im bestcase) wahr. Und das „Bild“, also das TatsĂ€chliche, welches mit „geschlossentraumaugen“ noch nicht sichtbar war, hat eigentlich tief drinnen immer schon eines. Genau das nĂ€mlich, welches man ihm beim Realisieren gibt.
Und das wird dann immer das eigene sein.
Denn du musst/willst dich ja identifizieren damit.

Der Traum hat immer ein „Bild“ und sei es noch so nebulös. Wenn es auftaucht und klar ist, wird es deine (eigenen) ZĂŒge tragen.

Ich dank dir von Herzen
und von da, möchten auch die GrĂŒĂŸe gemeint sein,

Venus



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Harald
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Venus!

(Welch verfĂŒhrerischer Klang geht von Deinem Pseudonym aus!)

Der Traum, das GlĂŒck (und davon trĂ€umen wir ja zumeist) ist immer gegenwĂ€rtig aber nie greifbar. Nikolaus Lenau sagt das einmal so schön:

O Menschenherz, was ist dein GlĂŒck?
Ein rÀtselhaft geborner
Und, kaum gegrĂŒĂŸt, verlorner,
Unwiederholter Augenblick!

Ich freue mich, Dir, die ich gar nicht kenne, ja, Deinem Herzen mit einigen Worten nahe gekommen zu sein – das ist manchmal jenes Eigenleben der Sprache, das Novalis meint.

Liebe GrĂŒĂŸe
Harald

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Jongleur
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Aug 2001

Werke: 32
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... ohne Euer *herzliches* GeplÀnkel stören zu wollen ....
hallo Venus,
ich bewundere, Harald, wie er so leichthin den Inhalt nach Intention der Autorin erfasst hast!
Ich habe dreimal gelesen und noch einmal - und mich durch die Schwierigkeit der doppelten "dass"-NebensÀtze, abhÀngig vom Einstiegssatz gebissen ... und dann stehe mit diesem kunstvoll verschlungenen Gebilde, in dem plötzlich die AbhÀngigkeiten sich zu verÀndern scheinen, und komme an beim zeigt sich immer dein gesicht.
FĂŒr mich las es sich durch diese SchlĂŒsselzeile dann wie ein Liebesgedicht, in TrĂ€umen, in einem Ahnen durch das Unterbewusstsein bereits wissend angelegt, wird das "gewĂŒnschte" Gesicht dann RealitĂ€t.
Als solches gefÀllt es mir auch.
Das "klaren", die Wendung "mags denn", "aus ... geboren" - sind sehr romantische Sprache, nicht ganz so meins. Aber mit den Augen der Liebe - dachte ich mir - lÀsst es sich erklÀren.
Was mir gefÀllt, ist die Anlage eines gedichttypischen Sprachflusses, der nur in den Zeilen dass er schon ganz / durch bilder gebrochen wird.
Das bildet so eine Einheit zur romantischen Sprache.
GrĂŒĂŸe vom Jongleur

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IKT
Guest
Registriert: Not Yet

Es stimmt, in unseren TrÀumen verarbeiten wir erlebtes, gelebtes, das was uns beschÀftigt und bewegt.
Und doch sind darin unsere WĂŒnsche und Hoffnungen mit eingewoben, so dass dies jeden Traum zu etwas ganz persönlichem macht - denke ich.
Ich wĂŒnsche Dir liebe Venus nur sĂŒĂŸe TrĂ€ume. Iris

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