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Leselupe.de > Ungereimtes
traum vom sommer
Eingestellt am 23. 07. 2003 13:26


Autor
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Asfalon
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traum vom sommer

wir tr├Ąumten vom sommer,
blumen in hundert farben
und tausend kleinen sternen.
schmetterlinge tanzten mit uns
um vom freudenfeuer umspielte
g├Ąrten voller licht und glanz.
und wir lachten wie niemals zuvor.

dann wachten wir auf und
wir merkten, dass es kein
traum war - wir hatten nur
unsere augen geschlossen.

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kaffeehausintellektuelle
Guest
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liebe/r asfalon

da ich mich heute den null-kommentare-gedichten verschrieben habe, kommst auch du in genuss meiner kritik.

ja. langweilig find ich das gedicht. da ist nichts neues. in millionen gedichten glitzern tausende sterne
in tausenden gedichten bl├╝hen blumen in hundert farben.
in hunderten gedichten tanzen unz├Ąhlige schmetterlinge, ohne dass es jemanden vom hocker rei├čt.

und obs ein tag- oder ein nachttraum ist - wen k├╝mmerts.

ich hoffe wenigstens, die beiden protagonisten haben sich zur tatzeit am tatort nicht so gelangweilt wie ich beim lesen des gedichtes.

ich wei├č, das war nicht nett.
aber ehrlich.
wenn du willst, dann schenk ich dir aber eine nette gelogene variante meiner kritik.

die k.

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Asfalon
Manchmal gelesener Autor
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Vielen Dank f├╝r die hinrei├čend formulierte Kritik, sie hat mir wahrlich die Augen ge├Âffnet :] Keine kulturelle H├Âchstleistung, nur mein Innerstes ...

EDIT: Ich w├╝rde mir eine gelogene Kritik sehr w├╝nschen, ich brauch das.

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kaffeehausintellektuelle
Guest
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liebe/r asfalon

nimm die kaffeehausintellektuelle nicht ernst. ich finde es besch├Ąmend, wie negativ sie immer ist. ich hoffe, ich kann ein bisschen etwas wiedergutmachen.

ich finde dein gedicht schlicht hinrei├čend. was gibt es sch├Âneres, als bei 35 grad au├čen- und 36,8 grad innentemperatur ├╝ber den sommer zu tr├Ąumen.

und die wunderbaren metapher

ich nehme an, die hundert farben stehen f├╝r hundert gef├╝hle voller bl├╝hender liebe
die tausend sterne f├╝r das glitzern in den augen der liebenden.
ganz warm wird mir, wenn ich die schmetterlinge bei ihrem sommertanz beobachte - ich nehme an, es handelt sich dabei um eine metahper f├╝r die flatternde fruchtbarkeit in gierenden leibern.

hin und weg war ich von den g├Ąrten voller licht und glanz. beinahe weihnachtlich war der glanz.

und als die beiden protagonisten in deinem gedicht gelacht haben, da musste auch ich lachen. ein warmes, ein offenes, ein mitf├╝hlendes und mitfreuendes lachen war das.

├╝ber die pointe war ich wahrlich ├╝berrascht.
ich dachte, das ganze w├Ąre ein traum. ein sommernachtstraum. ein mittsommernachtstraum gar. und dann .... dann musste ich voller blankem erstaunen feststellen, dass der traum wirklichkeit war.

die geschlossenen augen als symbol f├╝r ge├Âffnete herzen. wie wurde mir da hei├č um die seele.
ein unglaublich ber├╝hrendes, vollkommen originelles und ganz anderes gedichte als die vielen friede-freude-eierkuchen-gedichte hier in der lupe. ich gratuliere und vergebe die virtuelle bestnote.

applaus

die k.

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lapismont
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Hallo Asfalon,

die K. hat recht deutlich erkl├Ąrt, warum ich Dein Werk so lala fand und ich keine Lust auf mehr davon hatte.

Ich will trotzdem etwas konkreter werden:

schmetterlinge tanzten mit uns
um vom freudenfeuer umspielte
g├Ąrten voller licht und glanz.


Ein Freudenfeuer umspielt G├Ąrten und darum wird noch herum getanzt.
Das ist recht heftig. Zumal es mir nicht ganz in den Kopf will, warum das Feuer die G├Ąrten umspielt. D├╝rfen die beiden nicht rein?
Und Schmetterlinge und Feuer, selbst freudige, passen irgendwie nicht zusammen.
Wenn es ein lauschiger Sommertraum sein soll, nimm das Feuer raus.
Und ein Garten mag auch reichen.

Die Pointe ist sicher recht augen├Âffnend, aber trotz aller Romantik: Die beiden haben den Sommer doch nie verlassen. Mit keinem Wort deutest Du an, das sie woanders sein k├Ânnten, oder in eine nichtsommerliche Traumwelt gelangten, in der sie den Sommer herbeitanzten.

Ich glaube an diesen diversen Schwierigkeiten liegt es, das der Text nicht wirklich romantisch wird.

cu
lap

__________________
Kunst passiert.

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