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Leselupe.de > Gereimtes
triptychon
Eingestellt am 22. 07. 2004 11:17


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MacKeith
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Herbst-Triptychon

(1)
Ein Sturm treibt Blätter durch Alleen
An deren Rand Gebeine steh'n
Die leise wimmernd um Wärme fleh'n

(2)
Graue Mäntel in den Gassen
Drücken sich an Häuserwände
Links und rechts im gelben Licht
Mit spitzen Augen im Gesicht
Ein Rattenkopf, der blitzt behende
Galgen schweigen in den Strassen

(1)
Auf erd’gem Felde, kahlgeschoren
Liegt nackt das Kind, im Sturm verloren
In seiner Wiege, totgeboren


__________________
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MacKeith
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aufforderung zur auseinandersetzung

da ich woanders, z.b. in lesungen durchaus reaktionen auf dieses triptchon bekommen hab, hier aber null, muss ich mal eben fragen: is scheise, oderwas?!

o berührt mich nicht
o zu konstruiert
o ungewöhnlich
o nicht neu
o zu weit weg vom thema "natur"
o something else

zutreffendes bitte ankreuzen
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Montgelas
???
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Hallo MacKeith,

natürlich habe ich dein gedicht gelesen und
fand mich sofort an bonaventuras "nachtwachen" erinnert.
es könnte da gut irgendwo auf einer seite stehen.
und da steckt auch des pudels kern,meiner bescheidenen meinung nach.
deine tief-romantischen verse weisen eher ins frühe 19. jahrhundert,
als dass sie, wenn auch romantisch, gegenwärtiges widerspiegeln.
aber vielleicht war das auch nicht deine absicht.

meint
montgelas

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MacKeith
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romantik überrascht mich nun doch, sehr.

von den bildern und auch der "strengen" form wegen, dachte ich eher, ich hätte anleihen am expressionismus genommen. vielleicht sollte ich mal wieder einen blick in die literaturgeschichte werfen.

aber danke, diese seh-weise des triptychons ist mir noch nicht begegnet. :-)
__________________
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megan
Guest
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hallo MK

'flüssig und mit freude zu lesen'
'freude' ist hier ein kritischer begriff.
dein gedicht vermittelt ein intensives bild. aber hat es mit natur zu tun?

megan

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MacKeith
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zumindest ist es im herbst entstanden. unter den eindrücken, die ich damals hatte. und war und ist für schon eine beschreibung der herbstnatur da draussen. und in mir.
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