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Leselupe.de > Gereimtes
trotz allem
Eingestellt am 17. 10. 2001 16:12


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Franny
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2001

Werke: 13
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noch offen die wunden
noch spuren von blut
geronnen
in deinem haar

noch roh dein fleisch
längst nicht vernarbt
noch
fahl dein gesicht
verbrannt deine haut
und naß von tränen

und dennoch

wagst du es
dich
mir zu schenken



__________________
Franny
poetry under construction

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Khalidah
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Hallo Franny,

dein Gedanke hat eine gewisse Anziehungkraft auf mich, nur das "rohe Fleisch" macht mich ein wenig stutzen. Wird es denn noch später gekocht/gebraten/gedünstet?
Sorry, aber irgendwie entsteht diese Assoziation bei mir.
Passt irgendwie nicht so recht in das sonst eher ernsthafte Gedicht. ...Respekt für die, die dennoch lieben... Ich bin ja selbst ein großer Fan des "Dennoch" (Rebellion mit Sinn, Selbstüberwindung, Opfer für noble Zwecke... *schwelg* oder im Kleinen: die heilige Sturstellung gegen scheinbare und unscheinbare Widerstände...).
Leider hab ich nichts, das das "rohe Fleisch" ersetzen könnte...

Liebe Grüße

Khalidah

__________________
"Naddel, ich habbn Fadden verloren...!"

Bohlo Mann

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Franny
Manchmal gelesener Autor
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servus khalidah,

(entnehme deinem profil daß du auch in OBB wohnst *g)

und danke für deinen kommentar

ja da sprichst du ein schwieriges problem an
ich habe auch lange gezögert aber besteht nicht eigentlich kein unterschied zwischen der auslage in einer metzgerei und ... gar nicht dran denken?
deswegen bin ich vegetarier - weil es genauso aussieht!
man sagt fleischwunde und fleischton und fleischwerdung ...
nach langem hin und her habe ich mich DAFÜR entschieden
in der hoffnung, daß durch das gleich darauf folgende 'vernarbt' solchen assoziationen einhalt geboten werden könne ...
und es hilft alles nichts unter der aufgeschürften haut ist rohes fleisch ob es einem nun gefällt oder nicht

aber ich habe mich sehr gefreut über die 'Anziehungskraft'
und daß du dir die mühe eines kommentars machst
danke und noch ein schönes wochenende!

ciao bella


__________________
Franny
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Khalidah
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(Da haben wir ja noch etwas gemeinsam - bin auch Vegetarier)

Hmm...stimmt, es ist rohes Fleisch so oder so. Unter dem Gesichtspunkt bringt das etwas Archaik hinein, von der man gleich zur Brutalität springt und weiter zur Gewalt, damit wären wir wieder bei Verletzung & der Kreis schließt sich - passt alles!
Mit dieser Erklärung abgespeist

VLG,

Khalidah
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Bohlo Mann

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lapismont
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Hallo Franny,

neben all dem rohen Fleisch (oder ganz kurz am Grill vorbeigeführt ) frag ich mich doch nach den Ursachen der Wunden.
Dein Gedicht klingt ja fast nach Jesus am Kreuz, der seine Peiniger immer noch liebt.
Was anderes als Wut kann der Henker da haben?
Mhm.
Nun steht das Gedicht im Liebesforum.
Vielleicht doch eher die zwistende Gattin, die ihren verpuffenden Zorn in den Armen ihres immer noch heiss geliebten Mannes geniesst?
Zumindest gefällt mir Dein Naturalismus.
Besonders, wenn man nun erfährt, das blutiges, rohes Fleisch Dich als Vegetarierin besonders abstösst.

Rosenkohlige gute Nacht Grüsse von
lap
__________________
Kunst passiert.

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