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Leselupe.de > Gereimtes
über ich und es
Eingestellt am 24. 11. 2007 20:40


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Mirko
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2007

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Mich dürstet es nach Wissen.
Normal, das ist es nicht.
Umgeben von Einflüssen
und der mich weist bin ich.

Vernunft ist eine Tugend;
und diese find´ ich angebracht.
Doch Reize bringen es ins Trudeln,
sodaß Kontrolle Chaos schafft.

Nun stellte ich mit Freud´e fest,
das es mich zwar ganz wirre macht -
und diesen Kampf ein jeder hätt´ -
doch letztlich ich darüber wacht´!

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo Milko,

heute mal gereimt und schon in meine helfenden Hände gefallen. Meine Vorschläge in blau:

quote:
Mich dürstet es nach Wissen.
Normal, das ist es nicht.
Umgeben von Einflüssen
und der mich weist bin ich.

Vernunft ist eine Tugend;
Die find´ ich angebracht.
Doch Reize bringen Trudeln,
Kontrolle Chaos schafft.


Ich stell mit Freude fest,
dass mich das wirre macht -
den Kampf ein jeder hätt´,
doch ich dann drüber wach!

Jetzt klappt das Metrum, der Inhalt aber bedarf einer gewissen Ausformulierung. Da solltest Du noch einmal drangehen. Insbesondere die dritte Strophe durchschaue ich nicht so ganz.

Liebe Gruß

der W.


__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Mirko
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2007

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In Bezug auf das Gedicht und dessen Intention:
Beschreiben will ich hiermit, den Inhalt aus dem Psycho-Analyse-Modell von Sigmund Freud - dieses ist in drei Teile eingeteilt, dem "Über-Ich", dem "Ich" und dem "Es".
Die Vernunft ist Bestandteil des "Ich", als rationelles Handlungszentrum - das "Ich" versucht den Reizen des "Es" zu widerstehen und dabei dem Gelernten, Normalem zu folgen - die Norm ist hierbei das "Über-Ich"..

Nachvollziehbar?

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Mirko
Festzeitungsschreiber
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Hallo W.,

zunächst bedanke ich mich für die Geduld zum Lesen und Deinen Worten!
Mist - schon wieder das verflixte Metrum!!
Schade, daß wir nicht via Telefon bzw. persönlich diskutieren können - per Text ist die Interaktivität eingeschränkt..

Dein Vorschlag vermag dem lyrischen Reinheitsgebot entsprechen - nocheinmal danke für die Anregung!
Dennoch ist somit der Kontext hin - Deine Frage basiert auf den Urtext oder dem Deiner Änderung?

Hoffe auf Antwort und verbleibe mit mir hoffentlich geduldeten
kollegialen Grüßen

Mirko

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Walther
Routinierter Autor
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Hallo Milko,

ich habe versucht zu verstehen und zugleich zu lektorieren. Das geht nicht immer gut - so wohl auch hier.

Allerdings: Reimgedicht und Metrum gehen überein, was heißt: Du wirst, um beides erreichen zu können, Inhalt und adäquate Form, an der Sache etwas feilen müssen. Wie? Gute Frage, nächste Frage. Im Ernst: Es bleibt Dir nichts Anderes übrig, als Dir den Text nochmals intensiv vorzunehmen.

Sorry keine bessere Auskunft liefern.

Wünsche aber dennoch frohestes Werken, Dichten und Denken.

Lieber Gruß W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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dissidentin
Hobbydichter
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Die Theorie kenne ich, aber wie setzt du Vernunft für dich um?

quote:
Die Vernunft ist Bestandteil des "Ich", als rationelles Handlungszentrum - das "Ich" versucht den Reizen des "Es" zu widerstehen und dabei dem Gelernten, Normalem zu folgen - die Norm ist hierbei das "Über-Ich"..
Nachvollziehbar?

Hier Freuds Idee, nicht nachvollziehbar, da es hier hakt

quote:
und dabei dem Gelernten, Normalem zu folgen

weil das Konstrukt der Norm nicht funktioniert...

Versteh mich nicht falsch, ich versuche schon seit langem hinter das Geheimnis der Vernunft zu kommen, daher meine Frage. Irgendwie scheinen es alle geblickt zu haben, ich möchte das auch...



__________________
Der Hohn ist nur dann berechtigt,
wenn er dem edlen Zorne eines überlegenden Geistes entspringt.
myspace.com/dissidentin

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dissidentin
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Das werde ich glatt machen...

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