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Leselupe.de > Ungereimtes
um zu glauben
Eingestellt am 11. 11. 2005 22:01


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Vivi
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2003

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um zu glauben
m├╝sste ich glauben
was ich glauben sollte
w├╝rde ich glauben
was ich glauben wollte
k├Ânnte ich glauben
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Erfahrung ist immer die Parodie auf die Idee.
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Sal Paradise
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Das erschlie├čt sich mir nicht ganz. Schl├╝sseln wir es auf.

um zu glauben
m├╝sste ich glauben
was ich glauben sollte

Soweit meiner Meinung nach der erste Teil.
Um zu glauben, muss dein Glaube sich nach Dogmen, Vorgaben richten. Dann sagen ANDERE, dass du glaubst bzw. gl├Ąubig bist. Ok. Soweit logisch.

Dann der zweite:

w├╝rde ich glauben
was ich glauben wollte
k├Ânnte ich glauben

Wenn du selbst dir aussuchst, an was du glaubst und Hoffnungen und ├ängste etc. h├Ąngst, glaubst du wirklich, kannst du erst wirklich glauben. Auch logisch. Aber: Warum glaubst du nicht, was du doch glauben willst? Weil es blau├Ąugig w├Ąr?

Du meinst demnach 2 sehr unterschiedliche Arten von Glaube. Erstens den dogmatischen, vorgepr├Ągten und zweitens den eigenen, individuellen, der sich sein Konstrukt selbst schafft. Evtl. noch einen dritten, den ich im Moment aber nicht benennen kann.

Was ist sehr gelungen an deinem Gedicht? Es regt zum Nachdenken an, fordert den Leser.

Was ist weniger gelungen? Es ist wohl m├Âglich, der Leser verliert sich in deinen Worten. Glauben glauben glauben, ohne Spezifikationen, aber stets in unterschiedlicher Bedeutung. Das muss er zuerst erkennen und selbst dann ist er noch lang nicht am Ende. Siehe meine Ausf├╝hrungen. Die sind ja mehr der Beginn einer Interpretation, ganz sicher nicht das Ergebnis.

Ich frage mich also, ob der durchschnittliche Leser vielleicht nicht einen Tick mehr Anhaltspunkte zum Verst├Ąndnis braucht.

Ansonsten ein gutes Gedicht. (Anfangs wollt ich es verrei├čen, da ich spontan nur Widerspr├╝che sah, aber w├Ąhrend der Besch├Ąftigung damit habe ich meine Meinung ├Ąndern m├╝ssen.)

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Vivi
One-Hit-Wonder-Autor
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Hallo Sal Parasise! Danke f├╝rs Auseinandersetzen meiner Gedanken. Warum sollte ich ein Ergebnis mitliefern?
Glaube kann Berge versetzen, aber wer glaubt noch?
Vermutlich k├Ânnen wir nicht aussuchen was wir glauben. Es unterliegt unseren pers├Ânlichen Erfahrungen, die uns glauben lassen oder nicht. Mal ist das blau├Ąugig und einf├Ąltig, mal ist es hilfreich.

w├╝rde ich glauben
was ich glauben wollte
k├Ânnte ich glauben

Hier liegt die Betonung auf k├Ânnte. Aber ob ich es dann auch glaube?

Gru├č Vivi
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Sal Paradise
Schriftsteller-Lehrling
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Von Ergebnissen hab ich nicht geredet.
Glaube kann mitnichten Berge versetzen.
Nichts als eine Phrase.
Das mit den Erfahrungen ist interessant. Inwiefern pr├Ągen unsere Erfahrungen vor? Durchdenkenswert.

w├╝rde ich glauben
was ich glauben wollte
k├Ânnte ich glauben

Nat├╝rlich steht dort "k├Ânnen".
Und genau das war meine Frage: Wenn man glauben will und kann, dann w├╝rde man es doch auch tun.

W├╝rdest du glauben, M├ťSSTEST du glauben, k├Ânntest also gar nicht nicht glauben.

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Vivi
One-Hit-Wonder-Autor
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Also, glaube ich was ich will und kann.
Gru├č Vivi

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Sal Paradise
Schriftsteller-Lehrling
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Hmpf.
Du hast das Problem nicht erkannt.
Deine letzte "Strophe" funktioniert nicht. Der letzte Vers widerspricht dem ersten.

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