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Leselupe.de > Ungereimtes
unsichtbar
Eingestellt am 23. 09. 2006 09:47


Autor
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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

Werke: 850
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Profil

noch einmal
legt mir der
sp├Ątsommer
w├Ąrme in
den nacken

mutig beginne
ich sinnloses
zu suchen und
finde erst hinterm
spiegel die
beherrscher des
kleinen wahnsinns

__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

sch├Âne worte. ich w├╝nsche mir mehr dieser momentaufnahmen.

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

der kleine wahnsinn rei├čt es raus.
die erste strophe ist mir zu - wie sag ich das - hausfr├Ąulich - weibisch - kalendertypisch belanglos.
wer sich f├╝r ein so kurzes gedicht entscheidet, bei dem bekommen die kleinsten worte noch deutlich mehr gewicht. kurzum: die erste strophe ist meines erachtens nach komplett austauschbar. das bild ist zu abgegriffelt.
die zweite strophe dagegen lebt auf einer andern niveauebene.
dort gelingt dir der spagat zwischen verallgemeinerung und pers├Ânlicher note. das hei├čt konkret: du wirst nicht so allgemein, dass blo├č noch geschliffene plattheit ├╝brigbleibt und nicht so pers├Ânlich, dass niemand interessieren kann, was dort steht.
allerdings, mit dem kleinen wahnsinn kommen alle andern verse nicht mit.
viele gr├╝├če,
Prosa.

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

ich stimme dir zu, prosaiker, der "kleine wahnsinn" ist wie
die elefantenherde unter meinem bett.

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Lieber Prosaiker,
Dank f├╝r deinen ausf├╝hrlichen Kommentar. Du hast nat├╝rlich hinsichtlich der ersten Strophe durchaus Recht. Aber ich wollte am Anfang auch ein wenig Idylle aufbauen, um mit der zweiten Strophe dagegen zu halten. Scheint mir wohl doch nicht ganz gelungen zu sein?!
Herzliche Gr├╝├če
Karl
__________________
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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

eine hand im nacken, und sei es die der w├Ąrme, zeichnet f├╝r mich nicht unbedingt ein bild der idylle.
ohnehin, idylle, was soll das sein? - die gratwanderung zwischen kunstvoller idylle und gek├╝nsteltem kitsch ist ein schwieriger akt. da muss viel herz rein, eine menge poesie und am besten gar kein honig. das beste in der ersten strophe ist ├╝brigens der sp├Ątsommer. dieses wort allein w├╝rde schon deutlich mehr wirkung zeigen als in begleitung von nacken, w├Ąrme, noch einmal.
dazu ist die zweite strophe nicht unbedingt ein kontrapunkt zur idylle. sie hat vielmehr etwas sympathisch-allt├Ągliches, gerade weil das lyrische ich um den wahnsinn wei├č, ihn gar als einen kleinen bezeichnet. beherrscher des wahnsinns, nun gut. aber eben des kleinen wahnsinns. was, genau betrachtet, widersinnig ist. und gerade deswegen umso gr├Â├čere lyrische wirkung zeigt.
vg,
Prosa.

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