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Leselupe.de > Erotische Geschichten
vanity
Eingestellt am 18. 01. 2002 21:18


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majissa
Autor mit eigener TV-Show
Registriert: Jan 2002

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Vanity

Als Vanity auftauchte, war es vorbei mit der Ruhe in Tambiki. Vanity brachte Frauen und M├Ąnner des verschlafenen Fischerdorfes gegeneinander auf. Dies war jedoch nie ihre Absicht. Sie wollte einfach nur Urlaub machen.

Die Sonne stand schon tief am Himmel. Das Meer kr├Ąuselte sich behaglich unter dem Horizont, eingeh├╝llt in ein pastellfarbenes Gewand. Salzgeruch entstieg der See und breitete sich aus, ├╝berall, intensiv und schwer. Ein unwirklicher Nachmittag im S├╝den der Insel. Es war Ruhezeit. Kurz vor f├╝nf mitten im September. Dorfbewohner lagen in ihren Betten, in wei├čget├╝nchten H├Ąusern. Eingeh├╝llt in Tr├Ąume und bedeckt von salzigem Schwei├č warteten sie auf den Abend, der Erfrischung bringen w├╝rde. Mit etwas Gl├╝ck vielleicht auch Wind. Aus dem Norden. Schon viel zu lange herrschte die Hitze an. Abgek├╝hlt auf seinem Flug ├╝ber die ├äg├Ąis w├╝rde er Erl├Âsung bringen, der Meltemi. Doch es kam kein Wind. Daf├╝r kam Vanity, hei├č, mit heftiger Windst├Ąrke und erhitzte die Gem├╝ter.

Das Taxi hielt mitten auf dem Dorfplatz. Der alte Dieselmotor heulte noch einmal kurz auf und verstummte dann ganz. Michalis ├Âffnete die Fahrert├╝r und trat mit staubigen Schuhen auf die Stra├če. Kronkorken, weggeworfen und vom geschmolzenen Asphalt der Stra├če umschlossen, schimmerten golden in der Hitze. Michalis fuhr sich durch das schwarze, ├Âlige Haar. Eine verlegene Geste. Dann eilte er zur Hintert├╝r, um die Frau herauszulassen. Was f├╝r eine Fahrt! Noch immer war er aufgeregt. Noch immer str├Âmte Hitze durch seine Lenden. Sein Glied, hart und pochend, presste sich trotzig an den Hosenbund. Es forderte Freiraum. Michalis war best├╝rzt. Oh, Gott, dachte er, jeder kann es mir ansehen. Er ├Âffnete die Fahrgastt├╝r und murmelte ein unverst├Ąndliches ÔÇ×Bitte sehr!ÔÇť

Vanity stieg aus. An den F├╝├čen trug sie Stilettos aus dunkelrotem Samt. Ein Seidentuch in gleicher Farbe war locker um ihre H├╝fte geschlungen. Der Saum endete nur eine Handbreit unter dem apfelf├Ârmigen Hintern und umspielte die samtweiche Haut makelloser Oberschenkel. Vanity lachte und warf ihr dunkles Haar zur├╝ck. Kaskaden gl├Ąnzend brauner Locken fielen ├╝ber filigran geformte Schultern, flossen die feine Linie des zarten R├╝ckgrates entlang bis hinunter zum Stei├čbein. Der flache nackte Bauch hob und senkte sich im Rhythmus des Lachens. Satte, melonenf├Ârmige Br├╝ste schmiegten sich an ein Nichts aus luftiger wei├čer Seide. Vanitys Lachen war dunkel und guttural. Voller Leben und Genuss. Wie angewurzelt stand Michalis neben seinem Taxi. Mit offenem Mund und unf├Ąhig, seinen Blick von so viel Fau abzuwenden. Er glaubte zu explodieren. Ein schriller Handyton ri├č ihn aus der Starre. Hastig lief er um den Wagen herum und ├Âffnete den Kofferraum. Er stellte Vanitys Reisetasche direkt neben seinem Taxi ab. Dann fuhr er davon. Eilig und ohne Gru├č. Trotzdem wagte er einen letzten Blick in den R├╝ckspiegel, bevor er den Anruf seiner Ehefrau entgegennahm:
Vanity drehte sich gl├╝cklich im Kreis, die Arme weit ausgestreckt. Aufgerichtete Brustwarzen stie├čen neugierig gegen das Wei├č der Seide. Dann ergoss sich Michalis. Mit einem unterdr├╝ckten Seufzer und direkt in seine graue Taxifahrerhose.
ÔÇ×Was gibt es da wieder zu jammern?ÔÇť zeterte seine Frau durch das Handy.
Es war kurz vor f├╝nf mitten im September und Vanitys Urlaub hatte gerade erst begonnen.

Der Abend brachte keine Abk├╝hlung. Das Meer war ein bleiernes Tuch. Tr├Ąge und dunkel lag es ausgebreitet vor den Tavernen. Aus Baumwipfeln erklang das Lied der Zikaden. Monoton und nervt├Âtend. Menschengruppen, leicht gekleidet, sa├čen an kleinen Tischen auf h├Âlzernen St├╝hlen. Fischer spielten Karten mit derben H├Ąnden. Frauen arbeiteten in der K├╝che, machten Touristenessen. Die Luft roch nach Schwei├č und Gegrilltem. In der Ferne durchbrach der blaue Bug eines Fischerbootes den stillen Zauber einer mondgespiegelten Wasserstra├če. Kinder in leichten Shorts spielten Fu├čball auf dem gro├čen Dorfplatz vor den Tavernen.

Michalis graue Taxifahrerhose war l├Ąngst in der Waschmaschine. Der helle Fleck im Schritt war unbemerkt geblieben. Er befand sich im Schleudergang. Seit Vanitys Ankunft war Michalis bereits mehrmals gekommen. Heftig und explosionsartig. Jedesmal unvorbereitet. Nun lag er auf dem alten Ehebett mit den weichen Matratzen. Seine Frau sa├č im Wohnzimmer und stickte mit flinken Fingern eine wei├če Decke f├╝r das Enkelkind. Es war Samstag, kurz nach acht und Michalis versuchte einzuschlafen. Er reckte seinen K├Ârper, streckte seine Beine aus. Er dachte an Vanity, an Brustwarzen, die hart und rosa gegen wei├če Seide sto├čen. Aus der Spitze seines Gliedes rann ein glitzernder, wei├čer Tropfen. Michalis sah an sich herunter und st├Âhnte auf. Eine derartige Erektion hatte er seit seinem 16. Lebensjahr nicht mehr zustande gebracht. Er f├╝hlte sich jung. Sehr jung.

Vanity liebte die Farben der amerikanischen Flagge, ihren blau-wei├č-roten Bikini und Lollys mit Kirschgeschmack. Sie mochte den Augenblick, in dem die Beschaffenheit der harten Kugel por├Âs und nachgiebig wurde. So, da├č sie den Saft ganz leicht heraussaugen und mit der Zunge auffangen konnte. Vanity war s├╝chtig nach Kirchlollys. Mit gewohnter Selbstverst├Ąndlichkeit legten sich ihre Lippen um die kugelige S├╝├čigkeit. Weich und fleischig. Stets rot und vom Saugen leicht geschwollen.

Vanity genoss die milde Nacht. Sie setzte sich in die erste Taverne. An einen Tisch, der direkt am Meer stand. Nebenan spielten Fischer um Geld. Es herrschte ein rauher Ton. Erregtes M├Ąnnergeschrei und Wortfetzen einer fremden Sprache drangen an ihr Ohr. Oben, aus dem in einer Baumkrone befestigten Lautsprecher erklang griechische Musik. Vanity f├╝hlte sich lebendig. Sie atmete tief durch und sah sich um. Ihre bernsteinfarbenen Augen blitzten vergn├╝gt. Dann begann sie zu singen. Vor Gl├╝ck. Sie sang in die salzige Abendluft, in das reglose Schwarz des Meeres und mitten in das Gezeter der Fischer. Ihre Stimme war dunkel und warm, schwer wie alter Wein. Die M├Ąnner am Nebentisch hielten in ihren Bewegungen inne. Die Gespr├Ąche verstummten. Alle drehten den Kopf und sahen Vanity an, lauschten der Melodie. Selbst die Kinder verga├čen f├╝r einen kurzen Augenblick ihren Fu├čball und richteten ihre Blicke auf den kleinen Tavernentisch. Auf die Frau mit den hochgesteckten Haaren. Auf den schlanken Nacken, in dessen zarter Vertiefung sich kleine L├Âckchen verschwitzt zusammenkr├Ąuselten. Vanity griff in ihre Tasche, holte einen Kirschlolly hervor. Vorsichtig befreite sie ihn aus der bunten Plastikumh├╝llung. Sie h├Ârte auf zu singen. Begierig schob sie die rote Kugel in den Mund. Dann begann sie zu saugen. Bed├Ąchtig und gleichm├Ą├čig. Das Dorf hielt den Atem an. Die Fischer rissen die Augen auf. Ungl├Ąubiges Entsetzen auf den Gesichtern der Frauen. Vor der wei├čen Kirchenmauer lag der Fu├čball, schmutzig und unbeachtet. Vanity nahm die angespannte Stille nicht wahr. Zu konzentriert versuchte sie mit der Zunge das erste Loch in die klebrige Kugel zu bohren. Immerhin befand sich kurz vor der por├Âsen Phase. Ihrer Lieblingsphase. Und das nahm ihre ganze Aufmerksamkeit in Anspruch. Endlich, nach einer letzten Anstrengung, gab der Lolly nach und verstr├Âmte seinen s├╝├čen Saft. Vanitys Zunge fing ihn auf. Sie l├Ąchelte zufrieden und schloss die Augen, legte den Kopf weit in den Nacken und seufzte leise ÔÇ×hmmm...ÔÇť

Auch die Fischer seufzten.
ÔÇ×Das war besser als alles, was sie in den letzten 10 Jahren auf dem Erotikkanal hattenÔÇť, kr├Ąchzte Petros, heiser vor Aufregung.
Seine Freunde lachten. Es klang anz├╝glich und laut. Petros sprach ihnen aus der Seele. Nikos, der J├╝ngste, schlug mit der Faust auf den Tisch. Wie erwartet schaute Vanity her├╝ber. Nikos kniepte ihr zu. Dann bestellte er Schnaps. Lautstark und mit grober Geb├Ąrde. Der dicke Hermes zog sein T-Shirt glatt. Es war fleckig vom Essen, dem Sud der Schnecken. Saucenreste gl├Ąnzten noch jetzt auf seinem Kinn. Wei├č und schwabbelig quoll sein Bauch aus dem T-Shirt, ruhte massig auf fleischigen Oberschenkeln. Doch Hermes war selbstbewu├čt. Er taxierte Vanity. Ein schmieriges Grinsen auf dem Gesicht eines Riesenbabys.
An das Kartenspiel dachte niemand mehr. Ein Pik-As lag auf dem Boden. Ein weiteres auf dem Tisch. Jemand spielte falsch. Aber das war unwichtig geworden. So unwichtig wie die Ehefrauen und das Fischen. Es galt, Vanity im Auge zu behalten. Ihre Aufmerksamkeit zu erregen, selbst von ihren Lippen umschlossen zu werden. Eine Frau wie diese setzte selten einen Fu├č inÔÇÖs vertr├Ąumte Tambiki. Das wu├čten die M├Ąnner. Auch die Frauen wu├čten es. Deshalb rechneten sie mit dem Schlimmsten. Schon st├╝rzten sie in die Tavernenk├╝chen. Mit schnellen Schritten. Sie scharten sich um die Kocht├Âpfe wie Geier um Aas. Es gab etwas zu bereden. Ungeb├╝hrliches war geschehen. Der Ehefrieden war in Gefahr. Schuld war die Fremde. Die Fremde und ihr Lutscher.
Es war kurz nach elf mitten im September, als Vanity das Dorf in zwei Lager spaltete. Das der Lollybef├╝rworter und das der Lollyhasser. Vanity ahnte nichts davon. Sie schlief bereits. Nackt und traumlos lag sie auf wei├čen Laken.

Hermes keuchte vor Anstrengung. Er wollte nicht von Nikos Schulter fallen. Krampfhaft klammerte er sich mit einer Hand an das Fensterbrett. Die andere krallte er in Nikos Lockenkopf. Jetzt glotzte er gierig auf Vanitys Schamhaar. Ein schmaler Streifen, braun und gekr├Ąuselt. Heller im zarten Rosa, zwischen den Beinen. Nikos schwankte.
ÔÇ×Du nimmst mir die Sicht, FettsackÔÇť, rief er ├Ąrgerlich.
In der Tat lappte Hermes m├Ąchtiger Bauch wie eine umf├Ârmige Einkaufst├╝te ├╝ber Nikos Gesicht.
ÔÇ×Au├čerdem schwellen deine Eier an. Sie strangulieren mich.ÔÇť
Vanity drehte sich im Schlaf. Ihr Daumen fand den Mund, hielt ihn fest, saugte. Hermes st├Âhnte auf. Er war betrunken, schon, aber steif wie nie zuvor. Zitternd kletterte er von Nikos Schultern. Dann schlug er den Weg zum Strand ein. Wortlos. Noch im Laufen ├Âffnete er den Rei├čverschlu├č seiner Jeans, griff hinein, rieb sich den Schwanz mit der Hand, ein paar Mal nur. Samen vermischte sich mit Meeresgicht. Eine Sternschnuppe fiel glitzernd vom Himmel. Hermes hatte keine W├╝nsche. Er ├╝bergab sich. Zuviele Schnecken.

Mit Vanitys Eintreffen ├Ąnderte sich das Leben in Tambiki schlagartig. Viele M├Ąnner legten die Arbeit nieder. Die wenigen Fischer, die ihre Netze noch auswarfen, verga├čen sp├Ąter, sie wieder einzuholen. Selbst, wenn sie daran dachten, nahmen sie den Fang nicht wahr oder lie├čen die zappelnden Fischleiber gleichg├╝ltig zur├╝ck ins Meer gleiten. Vertr├Ąumt sa├čen sie in ihren Nu├čschalen, trieben ziellos vor der K├╝ste umher.
ÔÇ×Woher komme ich?ÔÇť fragten sie sich. ÔÇ×Und was habe ich auf dem Meer zu schaffen?ÔÇť
Aber am meisten besch├Ąftigte sie die Frage, was Vanity wohl gerade trieb.
Fisch verfaulte in Eimern, Olivenb├Ąume vertrockneten. Wasser tropfte aus por├Âsen Schl├Ąuchen, versickerte an falschen Stellen. Aus den Gew├Ąchsh├Ąusern roch es faulig und in den Tavernen mu├čte man sich selbst bedienen.

Die Frauen tobten. Sie erhoben die Stimmen und verspr├╝hten ihr Gift. Zuletzt drohten sie mit Liebesentzug. Das hatte immer gewirkt. Doch diesmal war es nutzlos. Diesmal stie├čen sie auf taube Ohren. Gelegentlich kam es schon mal zu Seitenspr├╝ngen. Das war allen klar, auch den Frischverm├Ąhlten. Ein Gesetz der m├Ąnnlichen Natur, dem sie sich bereitwillig beugten. Wenn sich niemand erwischen lie├č, nahm das Leben seinen Lauf. Und selbst, wenn die Sache herauskam, lief die Ehe nie wirklich Gefahr. Ein Machtwort reichte, um den Abtr├╝nnigen in den Scho├č der Familie zur├╝ckzuf├╝hren. Auch das war Gesetz der m├Ąnnlichen Natur, der feigen und sicherheitsliebenden. Sollten sie mit ihren Schw├Ąnzen doch anstellen, was sie wollten. Das Zepter der Macht lag ja doch in der Hand der Ehefrau. Im Hintergrund regierte sie. Sorgte f├╝r Familie, Ehre und Ansehen. Doch nun war die Hure mit den Lutschern gekommen. Verdrehte allen den Kopf. Trieb einen Keil in den h├Ąuslichen Frieden. Es ging so weit, da├č die M├Ąnner begannen, ihr Haar zu waschen. Viel zu oft und mit duftenden ├ľlen.




ÔÇ×Bei uns riecht es wie in einem t├╝rkischen BadehausÔÇť, beschwerte sich Katharina. Sie strich sich ├╝ber den m├Ąchtigen Bauch. Schwanger im siebten Monat.
ÔÇ×Nikos ist verr├╝ckt geworden. Er badet. Stellt euch das vor. Badet den lieben langen Tag und zwickt mich in den Hintern. Wasserspielchen will er. Ich bin hochschwanger, verdammt noch mal!ÔÇť
Die d├╝rre Maria nickte ernst. Seit ihr Mann an den Rollstuhl gefesselt war, nahm sie nicht mehr zu. Tag f├╝r Tag schob sie das klobige alte Modell mit den quietschenden Reifen durch das Haus. Er k├Ânnte l├Ąngst wieder gehen, wenn er wollte, sagte der Arzt. Doch Perikles wollte nicht. Er bestand darauf, geschoben zu werden. Seine Armmuskulatur sei zu schwach, das Gef├Ąhrt selbst in Schwung zu bringen. Das glaubte jedenfalls seine Frau. Es freute Perikles, sie hinter sich zu wissen. Zu sehen, wie sie sich abschuftete, qu├Ąlte und den Reifen w├╝tende Tritte versetzte. F├╝r ein neues Modell brachte er kein Verst├Ąndnis auf. Abend f├╝r Abend hiefte sie ihn ins Ehebett, auf seine Matratze, w├Ąhrend er sich so schwer wie m├Âglich machte. Seit der Sache mit dem Rollstuhl war ihr das Lachen vergangen. Humor war ihr so fremd geworden wie K├Ârperfett.
Maria trug ihr Haar hochgesteckt. Ein einfacher roter Herrenkamm hielt das monstr├Âse Gebilde auf ihrem Hinterkopf zusammen. Es war nicht leicht, ihren Worten zu folgen. Marias Stimme war unertr├Ąglich. Man dachte an ratternde R├╝hrhaken auf H├Âchststufe. Maria wies auf ihre Frisur:
ÔÇ×Perikles will, da├č ich das Haar wie sie trageÔÇť, hob sie an.
Roula kicherte. Dann platzte sie heraus:
ÔÇ×Mit dem Kamm siehst du jedenfalls aus wie ein zu gro├č geratener Hahn!ÔÇť
Eine schwarzgekleidete Alte schlug erschrocken die Hand vor den Mund. Die anderen schauten befangen weg.
Maria presste die Lippen zusammen. Es entstand ein d├╝nner erz├╝rnter Strich. Drohend baute sie sich vor Roula auf.
ÔÇ×Nichts f├╝r ungut!ÔÇť murmelte diese und wandte sich zum Gehen. Maria ri├č sie an den Haaren zur├╝ck. Mit einem kr├Ąftigen Ruck. Roula schrie auf. Der pl├Âtzliche Schmerz trieb ihr Tr├Ąnen in die Augen.
ÔÇ×La├č mich los, du hagere Henne,ÔÇť schrie sie. Maria dachte nicht daran. Sie umklammerte Roulas Haaransatz und begann, daran zu ziehen. Roula ging wimmernd in die Knie. Schien aufzugeben. Dann holte sie aus und schlug zu. Mit ihrer kleinen Faust direkt auf die Hahnennase. Maria jaulte ├╝berrascht auf. Blut scho├č aus ihrer Nase. Roula konnte sich befreien. Sie rannte davon.
ÔÇ×Du Mistst├╝ck!ÔÇť schrie Maria ihr hinterher. Sie wollte nach einem Stein greifen, b├╝ckte sich.
Katharina hielt sie zur├╝ck, gab ihr ein Taschentuch.
ÔÇ×La├č die kleine Schlampe. Sie ist nicht besser als die Fremde. Gestern hab ich sie erwischt. Vor dem Spiegel mit einem Lolly...hat versucht, diese Hure nachzuahmen...wi├čt ihr ├╝brigens...ÔÇť
Die Frauen der Fischer tuschelten noch lange. Erst als die Sonne im Meer versank, rot und feurig, stoben sie eilig auseinander. Wie aufgeschreckte H├╝hner.

Michalis beobachtete seine Frau. Mit flinken Bewegungen leerte sie die W├Ąschetrommel. In letzter Zeit gab es viel zu waschen. Haupts├Ąchlich Taxifahrerhosen.
Seit Tagen schon stellte er Vanity nach. Nat├╝rlich in seinem Taxi. Das fiel nicht weiter auf. Er fuhr oft durch das Dorf, um Touristen zu bef├Ârdern. Heute war seine Geduld belohnt worden. Er sah Vanity vor der Kirche. Sie spielte dort Fu├čball. Die Kinder mochten sie, war sie doch selbst noch ein Kind. Au├čerdem schenkte sie ihnen Lollys.
Michalis erinnerte sich: Vanity jagte dem Ball nach. Mit wei├čen Turnschuhen und straffen Oberschenkeln. Ihr langes Haar war zu einem Zopf gebunden. Einmal stolperte sie. Die Kinder kreischten vor Vergn├╝gen und purzelten ├╝ber sie. Vanity lachte und nahm den Kleinsten Huckepack. Sie rannte mit ihm um den Platz. Der Junge schlang die Arme um ihren Hals. Unschuldige H├Ąnde ber├╝hrten fl├╝chtig ihren Busen. Vanity trug ein Bikinioberteil in den Farben der amerikanischen Flagge. Nebenan in den Tavernen sa├čen die Fischer. In sauberen Kleidern und mit ge├Âlten Haaren. Ein Fu├čballspiel der Champions League wurde ├╝bertragen. Griechenland gegen T├╝rkei. Der Fernseher blieb unbeachtet. Es gab ein wichtigeres Spiel: Vanity gegen die Kinder. Ein Fischer erinnerte sich pl├Âtzlich seiner Vaterrolle und schlo├č sich dem Spiel der Kinder an. Sein Sohn war ├╝bergl├╝cklich. Andere V├Ąter folgten nach. Bald war der kleine Platz vor der Kirche voller Menschen. So voll wie sonst nur an kirchlichen Feiertagen. V├Ąter und Kinder in eintr├Ąchtiger Freude. Mittendrin stand Vanity und machte den Torwart.
Michalis versp├╝rte Eifersucht. Wo zum Teufel war sein verdammter Sohn? Warum spielte der dumme Bengel lieber Geige?
Mi├čmutig fuhr er nach Hause.
Mi├čmutig betrachtete er jetzt seine Frau. Noch immer hockte sie vor der Waschmaschine. Die derben Waden in den l├Âchrigen Nylonstr├╝mpfen machten ihn w├╝tend. Sein Zorn erregte ihn. Lie├č sein Glied erneut anschwellen. Er h├Ârte nichts mehr. Zuviel Blut rauschte durch seine Ohren, laut und pochend. Er stand auf, trat an die Waschmaschine. Seine Hand fa├čte zwischen das Nylon, zeriss es, wanderte h├Âher, unter den Rock. Sie lie├č es sich gefallen, lachte albern. Das machte ihn noch gr├Â├čer. Seine Finger fa├čten in Haare, glitten in N├Ąsse. Das Luder ist feucht, dachte er. Feucht wie ihre W├Ąsche. Michalis ├Âffnete seine Hose. Dann schob er ihren Rock hoch. Hart und gro├č drang er in sie ein. Die Hitze verschlang seinen Zorn. Als er kam, war das Fu├čballspiel zu Ende. Griechenland hatte gewonnen. 2 : 1.

Perikles z├Ąhlte Geld. Seit dem Unfall bekam er eine kleine Rente. Maria wu├čte nichts davon. Sie arbeitete im Gew├Ąchshaus. Das Gem├╝se verkaufte sie auf dem Wochenmarkt. Davon lie├č sich nicht leben. Also half sie abends in Katharinas Taverne, sp├╝lte Geschirr und kochte f├╝r Touristen. Perikles geno├č ihre Abwesenheit. Sobald sie das Haus verlie├č, rollte er durch das Haus. Das Quietschen der alten Reifen st├Ârte ihn nicht. Er hatte sich daran gew├Âhnt. Von Zimmer zu Zimmer fuhr er und durchsuchte die Schr├Ąnke. Er wollte sichergehen, da├č sie kein Geld versteckte. Seit einiger Zeit hatte er das Gef├╝hl, da├č sie fort wollte. Fort von ihm und seinem Rollstuhl. Das mu├čte er verhindern. Sie sollte b├╝├čen. Bu├če f├╝r sein verlorenes Leben, f├╝r die falsche Entscheidung. Deshalb drehte er jeden Topf um und untersuchte die Buchseiten ihrer albernen Krimis. Er schaute sogar in den Backofen. Seit den ausgiebigen Exkursionen durch das Haus war seine Armmuskulatur noch kr├Ąftiger geworden. Sein Geld f├╝hrte Perikles stets bei sich. Es steckte unter dem Sitz seines Rollstuhls. Dort war es sicher. Maria ha├čte den Stuhl. Sie ha├čte auch ihn, und das wiederum freute ihn. Er hatte Maria nie heiraten wollten. Aber sie besa├č Olivenb├Ąume. Mehr als seine Familie in hundert Jahren jemals besessen h├Ątte. Maria hatte Grundbesitz und damit den Segen seiner Eltern. Perikles war jung und voller Ideale, damals, als er sich dem Willen seines Vaters beugte und in die Heirat einwilligte.
Dabei geh├Ârte sein Herz einer anderen, einer j├╝ngeren mit weniger Land. Kurz nach seiner Hochzeit ging sie fort. Aus Kummer, sagten die Leute. Perikles suchte sie. Seit Jahren schon. Daf├╝r brauchte er all sein Geld. Seit dem Unfall hatte er die Suche aufgegeben. Wer wollte schon einen Mann im Rollstuhl? Perikles wollte sterben. Doch vorher mu├čte er die sch├Âne Fremde treffen. Ihr sein Geld geben und den Lohn einstreichen. Den letzten in seinem Leben. Es war viertel nach neun, Ende September und Perikles verbarg das Gesicht in den H├Ąnden. Er weinte.

Manolis kontrollierte den Warenbestand. Er stand vor dem Regal mit den Sonnenschutzmitteln. Es war leer. Verdutzt kratzte er sich an der Stirn. Er konnte sich nicht erinnern, so viel Sonnenmilch verkauft zu haben. Sicher gab es eine Erkl├Ąrung. Er w├╝rde seinen Sohn fragen. Hermes vertrat ihn regelm├Ą├čig in den Nachmittagsstunden. Manolis ging weiter. Er schritt die Regale ab. Ab und zu schrieb er etwas auf einen Block. Machte Notizen und zog Spalten. Nun stand er vor den Kondomen. Sie waren weg. Alle. Auch die Ladenh├╝ter, die mit Kirschgeschmack. Manolis sog h├Ârbar den Atem ein. Etwas schlug in ihm Alarm. Eilig schritt er zur Ladent├╝r, trat hinaus auf den kleinen Supermarktparkplatz. Er blickte auf die andere Stra├čenseite, zu dem Haus mit gr├╝ngestrichener Fassade. Das obere Fenster war ge├Âffnet. Manolis legte die H├Ąnde um seinen Mund, formte einen Trichter.
ÔÇ×Hermes!ÔÇť schrie er laut. Dann noch mal:
ÔÇ×Hermes! Beweg deinen dicken Arsch hier runter. Du hast mir was zu erkl├Ąren.ÔÇť
Hermes kam nicht.

Vanity lag im Schatten unter den ausladenden ├ästen eines gro├čen Salzbaumes. Die Luft roch nach Seetang und Kokosmilch. Nach dem anstrengenden Genu├č zweier Kirschlollys war sie schl├Ąfrig geworden. Unter der fr├╝hen Herbstsonne hatte ihre Haut eine gesunde Br├Ąune angenommen. Ein gelber Schmetterling landete auf ihrem Oberschenkel. Mit zitterndem Fl├╝gelschlag. Angelockt von Kokosduft. Vanity l├Ąchelte. Sie tr├Ąumte. Von Amerika und Doktor Martin, dem Psychiater, Spezialist auf dem Gebiet der Zwangsneurosen. Der Schmetterling wanderte h├Âher, erhob sich kurz in die Luft und lie├č sich erneut nieder. Das kr├Ąftige Gelb seiner Fl├╝gel bildete einen scharfen Kontrast zum Bikinih├Âschen, zu den Farben der amerikanischen Flagge. Vanity war kitzelig. Sie bewegte sich. Ihre Hand fuhr hinunter auf das winzige Bikinidreieck, suchte nach der Ursache. Schl├Ąfrig und nachl├Ąssig. Der Schmetterling blieb sitzen.

Hermes hatte Sonnenbrand. Das war ihm neu. Seine Haut war an Schatten gew├Âhnt. An Schatten und Ausdehnung. Hermes litt. Versteckt hinter einem Steinwall. In Vanitys N├Ąhe. Steine bohrten sich in sein weiches Fleisch. Einige blieben kleben, auf der Hinterseite seiner massigen Oberschenkel. Hermes griff nach der Sonnenmilch. Die Flasche war fast leer. Er brauchte fast alles f├╝r den Bauch, die vielen Fettrollen, die nun rot waren. Sie schmerzten bei jeder Ber├╝hrung. Gierig sogen sie die wei├če Milch auf. Hermes hatte wunde Stellen. Zwischen den W├╝lsten, in den Falten, wo sich der Schwei├č sammelte. Neben der Sonnemilch lag das Fernglas. Ein Feldstecher aus Deutschland. Der beste, wie die Leute behaupteten. Zur Zeit der deutschen Besatzung war er seinem Gro├čvater in die H├Ąnde gefallen. Bei einer Schlacht in den Bergen, aus der die Partisanen siegreich hervorgegangen waren. Der Feldstecher war Gro├čvaters einziger Stolz. Er hatte keinen Grund, auf etwas anderes stolz zu sein. Gro├čvater verachtete Hermes, den fetten Nichtsnutz. Ihm fehlte das Herz eines Partisanen. Hermes war das gleich. Wichtig war, da├č der Feldstecher seine Aufgabe erf├╝llte. Hermes f├╝hrte seinen eigenen Krieg. Eine Schlacht gegen die Konkurrenz und die Sonne. Daf├╝r brauchte er zwei Dinge: Sonnenmilch und Kirschkondome. Eine der roten Latexh├╝llen trug er gerade jetzt. Unter seiner blauen Badehose, ├╝ber verschrumpelter Haut. F├╝r eine richtige Erektion war es zu hei├č. Au├čerdem schmerzte sein Bauch. Aber Hermes wollte bereit sein. Wenn die Fremde ihn ranlie├č, wollte er sie ├╝berraschen. Mit Kirschgeschmack. Hermes blickte durch das Fernglas. Er stellte die Sch├Ąrfe ein. Eifersucht ├╝berkam ihn. Wut auf einen Schmetterling mit gelben Fl├╝geln. Es war zehn nach zw├Âlf, Ende September. Hermes litt. Die Thermometer in Tambiki stiegen auf 35┬░C.

Maria ri├č sich den roten Kamm aus den Haaren. Schwarze leblose Str├Ąhnen fielen schlaff auf hagere Schultern. An einigen Stellen bereits grau. Das fr├╝hzeitige Grau von zuviel Kummer, zuviel Rollstuhl. Maria war w├╝tend. Perikles sprach nur noch von Vanity, dem amerikanischen Flittchen. Seiner verlorenen Liebe ├Ąhnele sie, sagte er. Sollte er sich doch von ihr schieben lassen. Maria stand vor dem Spiegel. Zwischen Daumen und Zeigefinger zwirbelte sie eine Haarstr├Ąhne. Das half ihr beim Nachdenken. Die Fremde mu├čte wieder fort. Daran gab es nichts zu r├╝tteln. Nur das ÔÇ×wieÔÇť war ihr noch nicht klar. Maria taxierte ihr Spiegelbild. Sie hob den Daumen zum Mund, umschlo├č ihn mit d├╝nnen Lippen. Speichel benetzte das Nagelbett. Die Haut ├╝ber der Oberlippe kr├Ąuselte sich, formte zahlreiche F├Ąltchen. Noch lange, nachdem ihr die L├Âsung eingefallen war, saugte Maria an ihrem Daumen.

Am sp├Ąten Nachmittag kam Wind auf. Nordwind. Schonungslos blies er ├╝ber die glatte Meeresoberfl├Ąche, rauhte sie auf, formte erste Schaumkronen.

Nikos hatte ein Problem. Genaugenommen wu├čte er noch nichts davon. Denn er war eingeschlafen auf seiner Luftmatratze. Seit Wochen schon fuhr er nicht mehr zum Fischen hinaus. Sein Boot lag vert├Ąut am Hafen wie das der anderen Fischer, seit Vanity in Tambiki war. Nikos hatte eine andere Vorliebe f├╝r das Wasser entdeckt. Neuderdings planschte er nicht nur in der h├Ąuslichen Badewanne, sondern auch an Tambikis K├╝ste. Regelm├Ą├čig und in Sichtweite des alten Salzbaumes mit den ausladenden ├ästen. Heute hatte er Hermes entdeckt. Versteckt hinter einem Steinwall. Auf dem R├╝cken, zappelnd wie ein fetter K├Ąfig, war er dagelegen. Kurz glaubte Nikos auch, das Rad eines Rollstuhl gesehen zu haben. Gleich hinter dem Stamm des Baumes, unter dem Vanity schlief. In ihrem g├Âttlichen Bikini. Irgendetwas hatte auf ihrem Venush├╝gel gesessen. Doch was es war, konnte Nikos nicht erkennen. Dazu war er zu weit entfernt. ├ťberhaupt war er sehr weit von Tambikis K├╝ste entfernt, jetzt, wo die Luftmatratze ihn auf das offene Meer hinaustrieb. Nikos hatte zwei Probleme, von denen er noch nichts wu├čte. Das eine war die Sache mit der Luftmatratze, das andere war die Fruchtblase seiner Frau, die gerade platzte deren Inhalt an ihren Oberschenkeln hinunterlief. Katharina geriet in Panik. Sie rief nach Nikos. Doch dort, wo er sich gerade befand, konnte ihn kein Ruf mehr erreichen.

Perikles sch├Ąmte sich. Nicht nur sein Lebenswille war gebrochen, auch sein restlicher Stolz war dahin. Was hatte er sich nur bei der ganzen Sache gedacht? Sein Plan schien so perfekt. Noch einmal wollte er in den Armen einer sch├Ânen Frau liegen. Im Scho├č dieser Fremden wollte er sein k├╝mmerliches Leben vergessen, ein letztes Mal, bevor er es tats├Ąchlich beendete. Als Maria das Haus verlie├č, war er aufgebrochen. Unbemerkt von neugierigen Nachbarn und befl├╝gelt von neuem Mut war er zum Strand gerollt. In der schwitzenden Hand ein dickes B├╝ndel nagelneuer Drachmenscheine. Er wollte f├╝r diese letzte Eroberung bezahlen. Bezahlen und sich an Christina erinnern. Seine sch├Âne Christina.
Perikles fand Vanity schlafend vor. So leise es sein Rollstuhl zulie├č, schob er sich an den alten Salzbaum heran. Lange sa├č er dort und beobachtete die au├čergew├Âhnliche Sch├Ânheit. L├Ąngst vergessene Lieder kamen ihm in den Sinn, s├╝├če Melodien ├╝berfluteten sein Herz, lie├čen es anschwellen. Erinnerungsfetzen ausgelebter Leidenschaften lie├čen ihn erschauern, brachen ├╝ber ihn herein, hielten ihn umklammert. Tr├Ąnen rannen ├╝ber sein Gesicht, tropften auf das Geld in seiner Hand, durchn├Ąssten es mit alter Schuld. Papier, dachte Perikles. Es ist nur ein Haufen nutzloses Papier. Ein B├╝ndel Geld f├╝r einen verlorenen Traum. Die Scheine brannten in seiner zitternden Hand. Er lie├č sie los. Der Wind nahm sich ihrer an und trug sie fort, in verschiedene Richtungen. Ein 10.000 Drachmenschein verfing sich in Vanitys Bikini. Zwischen ihren Br├╝sten. Sich der Ironie des Zwischenfalls bewu├čt, ergriff Perikles tiefes Entsetzen. Irgendjemand legte einen Schalter um. Mitten in seinem Kopf. Gott hatte Erbarmen und l├Âschte das Licht. Jetzt sah er nur noch Christina, dort vorne unter dem Baum, besudelt von seinem Geld. Perikles lie├č sich aus dem Rollstuhl gleiten. Er fiel auf die Knie. Auf wei├če Kieselsteine. Er nahm die Schmerzen nicht wahr, rutschte vorw├Ąrts. ÔÇ×Verzeih mir, LiebeÔÇť, flehte er, mit ausgestreckter Hand. Seine Stimme war nur ein heiseres Kr├Ąchzen. Er schob ein Knie vor das andere, tr├Ąnenblind, bewegte sich auf Vanity zu, auf Christina, auf seine Vergangenheit. Da, pl├Âtzlich, umgriffen ihn starke Arme, hoben ihn auf, trugen ihn zur├╝ck.

Vanity war verwirrt. Warum kroch der weinende Mann auf sie zu? Und was hatte es mit dem vielen Geld auf sich, das rings um sie verstreut lag. Vanity entschied sich schnell. Sie sprang auf und half dem Mann zur├╝ck in den Rollstuhl. Das regelm├Ą├čige Fitnesstraining machte sich nun bezahlt. Vanity beschloss, noch mehr zu trainieren. Ihr tat der Mann leid. Nachdem sie ihn in den Rollstuhl gesetzt hatte, machte sie sich daran, das Geld einzusammeln. Aber er wollte es nicht. Sie brauchte es aber auch nicht. Also lie├č sie es liegen, dort auf den wei├čen Steinen, als sie den Strand verlie├č. Ihr war nach einem Lolly. Vielleicht auch nach zwei.

Maria stemmte ihr K├Ârpergewicht gegen das kleine Fenster. Es war nur angelehnt, doch es klemmte. Endlich, nach einer Weile gab es nach und schwang zur├╝ck. Maria stieg auf das Fensterbrett, schaute nerv├Âs zu den angrenzenden H├Ąusern und sprang. Vanitys Zimmer war bescheiden. Ein einfaches Bett neben einem nachl├Ąssig gezimmerten Kleiderschrank. Eine Lampe gab es nicht. Nur eine nackte Gl├╝hbirne ragte aus der gekalkten Decke. Maria war nerv├Âs. Sie mu├čte sich beeilen. Hastig ├Âffnete sie die Schrankt├╝r, kramte in Schubladen. Nichts. Sie b├╝ckte sich und schaute unter das Bett. Dort lag nur eine Reisetasche. Im Bad fand sie einen Wickelrock, rot und aus feiner Seide. Maria steckte ihn ein. Dann zog sie die Reisetasche unter dem Bett hervor. Der Rei├čverschlu├č klemmte. Ihr lief die Zeit davon. Maria ging in die K├╝che, fand ein Messer und schnitt ein Loch in die Tasche. Dann zeri├č sie den Stoff. Machte das Loch gr├Â├čer als notwendig, aus Wut. Unten auf dem Boden der Reisetasche fand Maria endlich, was sie suchte. Ein triumphierendes L├Ącheln umspielte ihre Lippen. Hastig raffte sie alle Lollys zusammen, f├╝llte sich damit die Taschen ihrer zerschlissenen Sch├╝rze. Bevor sie das Zimmer verlie├č, zerschnitt sie noch einige Kleidungsst├╝cke.

Es war Donnerstag, viertel nach sieben, als Perikles den steilen Bergpfad hinaufrollte. Die R├Ąder des schweren Rollstuhls gruben sich in den sandigen Untergrund, drehten durch. Perikles gab nicht auf. Gott hatte das Licht gel├Âscht und das war gut so. Das verlieh im Kraft. Oben wartete Christina. Das wu├čte Perikles. Deshalb schob er sich weiter, stetig hinauf, bis an die Spitze.
Als die R├Ąder an Bodenkontakt verloren, kurz hinter dem Abrund, und mit Perikles ins Leere st├╝rzten, durchzuckte Christina ein stechender Schmerz. Direkt hinter der Stirn. Hinter ihrem Schreibtisch im fernen New York dachte sie pl├Âtzlich an ihre Heimat, an Tambiki und Perikles.

Als Nikos von der K├╝stenwache aufgefischt wurde, gebar Katharina einen gesunden Jungen, rot und runzelig.

Vanity waren die Lollys ausgegangen. Sie konnte sich nicht erinnern, ihren ganzen Vorrat aufgebraucht zu haben. Langsam wurde sie nerv├Âs. Sie durchsuchte alle Taschen, ├Âffnete und verschloss Rei├čverschl├╝sse, riss s├Ąmtliche Kleider aus dem Schrank. Die Zerschnittenen nahm sie kaum wahr. Kein einziger Lolly befand sich mehr in ihrem Besitz. Panik ergriff sie.
Sp├Ąt in der Nacht t├Ątigte Vanity ein Ferngespr├Ąch. Ins ferne Amerika. Sie sprach mit Dr. Martin, dem Psychologen.
Michalis bef├Ârderte einen Fahrgast. Seit dem Zwischenfall vor der Waschmaschine lie├č ihm seine Frau keine Ruhe mehr. Immerzu war sie bereit, st├Ąndig verlangte sie nach Sex. Das Ehebett lehnte sie ab. Michalis grinste. Mittlerweile trieben sie es ├╝berall. Im Stall neben den Ziegen, im gro├čen Weinbottich hinter dem Haus und sogar in seinem Taxi, hinten auf dem R├╝cksitz. Vanity hatte seiner Ehe gutgetan. Sein Schwanz war uners├Ąttlich, rot und wund. Michalis schaute in den R├╝ckspiegel, auf die Fahrgastbank. Dorthin, wo er gestern gekommen war. Man konnte den Fleck nicht sehen. Der Touristenhintern verdeckte ihn. Michalis fragte sich, was ein Mann wie dieser in Tambiki zu suchen hatte. Er schien reich zu sein. Das verriet sein gepflegtes ├äu├čeres, die wertvoll aussehende Uhr an dem gebr├Ąunten Handgelenk. Sein Fahrgast war attraktiv. Michalis versp├╝rte keinen Neid. Er war vollkommen zufrieden. Zufrieden mit sich und seiner reghaften Libido.

Es war der erste Tag im Oktober. Der Wind hatte nachgelassen. Die Luft war feucht und schw├╝l. Fischer sa├čen an den Tischen. Sie spielten Karten mit groben Geb├Ąrden. Mit fettigen Haaren und schmutziger Kleidung. Frauen eilten zwischen den Tischen hin und her, verteilten Speisen unter den Touristen. Kinder in leichten Shorts spielten Fu├čball auf dem Vorplatz der kleinen Dorfkirche. Ab und zu winkten sie Vanity und dem Fremden zu, der an ihrem Tisch sa├č. Vanity lachte und winkte zur├╝ck. Sie war gl├╝cklich. Dr. Martin hielt ihre Hand. Er war eigens aus Amerika gekommen, um ihr Lollys zu bringen. Kirchlollys, eingeh├╝llt in buntem Papier.
Hermes a├č Muscheln. Das T-Shirt bedeckte seinen Bauch nur zur H├Ąlfte. Rot und wund quoll er unter der Baumwolle hervor, schmerzte, wenn er auf die massigen Oberschenkel aufstie├č. Hermes besa├č viel Geld. Er hatte es von Perikles geerbt. Das glaubten jedenfalls die anderen. Als Dr. Martin nach Tambiki gekommen war, hatte Hermes die Kirschkondome zur├╝ck in das Regal ger├Ąumt. Er brauchte auch keine Sonnenmilch mehr. Aber das Geld von Perikles trug er bei sich. Denn heute war ein Festtag. Heute w├╝rde er seine Freunde einladen. In die Bar mit den Freudenm├Ądchen, den leichtbekleideten. Und er w├╝rde alles bezahlen. Er, Hermes, der Fettsack.

Maria trug Trauerkleidung. Sie arbeitete in der K├╝che. In Katharinas Taverne. Heute waren viele G├Ąste da. Roula trug die Teller hinaus an die Tische. Vanity und der fremde Arzt hatten Krebsfleisch bestellt. Der heutige Fang war gut gewesen. Maria f├╝llte die Teller mit wei├čem Krebsfleisch. Das Essen brachte sie pers├Ânlich hinaus an den Tisch. Sie mochte Dr. Martin. Er war schlie├člich Arzt. Reich und angesehen. Das gab sie unumwunden zu. Auch vor den anderen Frauen, in der K├╝che, zwischen den Kocht├Âpfen. Auch Vanity war ihr ans Herz gewachsen. Seit sie in Begleitung war.

Es war Anfang Oktober, kurz vor Mitternacht, als Hermes sich ├╝ber den Br├╝sten einer Barbedienung ├╝bergab. Zuviel Schnecken.
















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Ralph Ronneberger
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Hallo majissa,

hier nun mein l├Ąngst ├╝berf├Ąlliger Kommentar zu deinem (soviel sei voraus geschickt) ├Ąu├čerst vergn├╝glichem Werk.
Irgendwo habe ich von dir gelesen, da├č Du hier neue Stilmittel ausprobieren wolltest. Nun das ist dir - zumindest in meinen Augen - wahrlich gelungen.

- Romantische Landschaftsbeschreibungen
- locker und leicht dahingeschriebene und vielleicht gerade deshalb so knisternde Erotik
- derber aber unaufdringliche Sex (und genau an der richtigen Stelle)
- Szenen mit verstecktem oder unverhohlenem Humor
- handfeste Streitereien
- tragische, fast schon ergreifende Szenen (Mann im Rollstuhl)
und
- - verdammt viel (manchmal schon grotesk verzerrte) Ironie

Nein - Du l├Ą├čt nichts aus! Manch einer mag die vielen Br├╝che st├Ârend empfinden. Doch sie waren ja gewollt.
Am wichtigsten aber finde ich, da├č Du eine richtige G e s c h i c h t e geschrieben hast. Deine Handlung ist hier keineswegs nur schwache Klammer um einen erotisch-pornographischen Hauptteil, der dann meist viel zu lang(weilig) ger├Ąt. Nein - hier flie├čt alles mit der richtigen Wichtung ineinander. Insofern hebt sich dein Text wohltuend von vielen anderen in dieser Rubrik ab, weil er sich eben nicht nur auf sexuelles Handeln und die Beschreibung der agierenden K├Ârperteile bis hin zum letzten Schamhaar beschr├Ąnkt. Deine Vanity wird nicht ein einziges Mal sexuell aktiv. In braver Unschuld lutscht sie ihren Lolly, aber macht damit ein ganzes Dorf verr├╝ckt. Diejenigen, die behaupten, gute Erotik sei mit am schwersten zu schreiben, schw├Âren meist darauf, da├č Ironie ganz einfach mit im Spiel sein mu├č. Das ist dir phantastisch gelungen und ich w├╝nschte mir, aber vor allem dir, da├č hier noch mehr ihr Urteil abgeben m├Âgen.
Doch nun genug des Lobes. Schauen wir mal auf einige Details:

"Als Vanity auftauchte, war es vorbei mit der Ruhe in Tambiki. Vanity brachte Frauen und M├Ąnner des verschlafenen Fischerdorfes gegeneinander auf. Heute glaube ich, da├č das nie ihre Absicht war. Sie wollte einfach nur Urlaub machen."

"Heute glaube ich, da├č das nie ihre Absicht war"
Ich w├╝rde die Erz├Ąhlerin ganz weg lassen. Auch die Tatsache, da├č Vanity die Frauen und M├Ąnner gegeneinander aufbringt, w├╝rde ich hier noch nicht erw├Ąhnen. Das ergibt sich alles ganz wunderbar aus der Handlung. Der Einstieg w├Ąre auch so gegeben. Ich k├Ânnte mir den Absatz ungef├Ąhr so vorstellen:
"Als Vanity auftauchte, war es vorbei mit der Ruhe in Tambiki. Dabei wollte sie in dem kleinen verschlafenen Fischerdorf doch einfach nur Urlaub machen."


Die Sonne stand schon tief am Himmel. Das Meer kr├Ąuselte sich...."
Auch hier die Erz├Ąhlerin weg lassen. Sie taucht ohnehin nie mehr auf.

"Kurz vor f├╝nf mitten im September"
Also diese Zeitangabe (die sich in dieser Art noch so h├Ąufig wiederholt), finde ich klasse

"Das Taxi hielt mitten auf dem Dorfplatz. Der alte Dieselmotor heulte (noch) einmal kurz auf...."

"Kronkorken, weggeworfen und in der Hitze geschmolzen" Ich glaube kaum, da├č die Kronkorken geschmolzen sind, f├╝r den Asphalt der Stra├če d├╝rfte das eher zutreffen.

Ich wei├č nicht, aber irgendwie st├Ârt mich der "muskul├Âse" Hintern. Aber es will mir auch kein anderes Synonym einfallen (sportlich? stramm? - nee, gef├Ąllt mir auch nicht.

"Griechische Kinder in leichten Shorts ..." "Griechische" w├╝rde ich weg lassen.

"Vanity liebte die amerikanische Flagge" steht beziehungslos hier herum. Hier w├Ąre bereits ein Hinweis auf die Farben ihres Bikinis angebracht. Bei " Auch rote Lollys mit Kirschgeschmack...." st├Ârt mich das "auch". Es l├Ą├čt die Ami-Flagge im Vordergrund stehen. Dabei sind doch die Lollys viel wichtiger f├╝r die Handlung.

"Auch die Fischer seufzten, aber aus anderen Gr├╝nden." Ich w├╝rde "die anderen Gr├╝nde" einfach weg lassen. Ist effektvoller. Nach dieser (toll geschriebenen) Szene wei├č ohnehin jeder, warum die Fischer seufzen.

"Seine Armmuskulatur war (sei?) zu schwach...",

"Als er kam, war das Fu├čballspiel zu Ende. Griechenland hatte gewonnen. 2 : 1." Herrlich!!! (Wie so vieles andere auch in den vorangegangenen Abs├Ątzen. Die Zeit, es aufzuz├Ąhlen, reicht leider nicht)

"Vert├Ąut" - kommt von Tau.

"war die Fruchtblase seiner Frau, die gerade platzte und an ihren Oberschenkeln hinunterlief."
Na, die Fruchtblase lief wohl nicht an den Beinen herunter. Nach meinen bescheidenen gyn├Ąkologischen Kenntnissen d├╝rfte es sich lediglich um Fruchtwasser gehandelt haben. J)

die "Fremde W├Ąhrung" w├╝rde ich raus lassen. Sie ist ├╝berfl├╝ssig.

Marias Einstieg in Vanitys Zimmer verspricht mehr Spannung, als Du zu halten vermagst Leider besitzt Marias Tun keinen gro├čen Einflu├č auf die weitere Handlung mehr. Also entweder raus lassen (was ich nicht so gut f├Ąnde, denn das w├╝rde auch ihr Daumenlutschen vor dem Spiegel ├╝berfl├╝ssig machen) oder mehr daraus machen, Konsequenzen erwachsen lassen.

"Zuviel Schnecken", wunderbar - dieser Schlu├č!


So, das soll es gewesen sein. ├ťbrigens habe ich mal auf deiner HP herum geschn├╝ffelt und bin dabei von einer M├╝cke gestochen worden. Majissa - die Geschichte mu├č in die Lupe! Hab ich gelacht. Und die richtige Lupenl├Ąnge hat sie auch. Wahrscheinlich werden sich dann viel mehr Leute zum Kommentieren entschlie├čen.

F├╝r heute sein lieb gegr├╝├čt von
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vanity

hallo ralph,

danke f├╝r dein gro├čes lob und den wirklich sehr ausf├╝hrlichen kommentar.

mein schreibexperiment "vanity" stie├č bisher nur auf unverst├Ąndnis. jemand kritisierte meinen stilwechsel sogar recht liebevoll: "dein stilwechsel ist dir in etwa so gut gelungen wie der versuch, einen john wayne in die rolle einer krankenschwester zu stecken..."
um so mehr freue ich mich ├╝ber deinen beitrag. wie sch├Ân, da├č die geschm├Ącker doch verschieden sind.

danke auch f├╝r die konstruktive kritik. sie war durchaus angebracht und mir damit sehr hilfreich.

nun komme ich auf einige punkte zur├╝ck:

"verdammt viel (manchmal schon grotesk verzerrte) Ironie"

die wende ich nicht bewu├čt an. mir graut vor mir selbst ;-))

"Heute glaube ich, da├č das nie ihre Absicht war"
Ich w├╝rde die Erz├Ąhlerin ganz weg lassen. Auch die Tatsache, da├č Vanity die Frauen und M├Ąnner gegeneinander aufbringt, w├╝rde ich hier noch nicht erw├Ąhnen. Das ergibt sich alles ganz wunderbar aus der Handlung. Der Einstieg w├Ąre auch so gegeben. Ich k├Ânnte mir den Absatz ungef├Ąhr so vorstellen:
"Als Vanity auftauchte, war es vorbei mit der Ruhe in Tambiki. Dabei wollte sie in dem kleinen verschlafenen Fischerdorf doch einfach nur Urlaub machen."

stimmt, die erz├Ąhlerin spielt eigentlich keine rolle.
dein vorschlag, sie einfach rauszulassen, ist gut.
die einleitende erw├Ąhnung, da├č vanity m├Ąnner und frauen gegeneinander aufbrachte, erfolgte - zugegebenerma├čen - um neugier zu erregen. aber wenn das nicht n├Âtig ist...sch├Ân

"Das Taxi hielt mitten auf dem Dorfplatz. Der alte Dieselmotor heulte (noch) einmal kurz auf...."

ja ja, das gute alte f├╝llwort...:-)

"Kronkorken, weggeworfen und in der Hitze geschmolzen" Ich glaube kaum, da├č die Kronkorken geschmolzen sind, f├╝r den Asphalt der Stra├če d├╝rfte das eher zutreffen.

oh, fiel mir gar nicht auf. das werde ich ├Ąndern.

"Ich wei├č nicht, aber irgendwie st├Ârt mich der "muskul├Âse" Hintern. Aber es will mir auch kein anderes Synonym einfallen (sportlich? stramm? - nee, gef├Ąllt mir auch nicht."

mit diesem hintern habe ich mich lange rumgequ├Ąlt. der begriff "muskol├Âs" ist auch mir ein dorn im auge. vielleicht finde ich etwas feineres.

"Auch die Fischer seufzten, aber aus anderen Gr├╝nden." Ich w├╝rde "die anderen Gr├╝nde" einfach weg lassen. Ist effektvoller. Nach dieser (toll geschriebenen) Szene wei├č ohnehin jeder, warum die Fischer seufzen.

das ist wohl war.

"Seine Armmuskulatur war (sei?) zu schwach...",

auch das leuchtet mir ein.

"Als er kam, war das Fu├čballspiel zu Ende. Griechenland hatte gewonnen. 2 : 1." Herrlich!!! (Wie so vieles andere auch in den vorangegangenen Abs├Ątzen. Die Zeit, es aufzuz├Ąhlen, reicht leider nicht)

danke :-))

"war die Fruchtblase seiner Frau, die gerade platzte und an ihren Oberschenkeln hinunterlief."
Na, die Fruchtblase lief wohl nicht an den Beinen herunter. Nach meinen bescheidenen gyn├Ąkologischen Kenntnissen d├╝rfte es sich lediglich um Fruchtwasser gehandelt haben. J)

das ist mir ja nun oberoberpeinlich.

Marias Einstieg in Vanitys Zimmer verspricht mehr Spannung, als Du zu halten vermagst Leider besitzt Marias Tun keinen gro├čen Einflu├č auf die weitere Handlung mehr. Also entweder raus lassen (was ich nicht so gut f├Ąnde, denn das w├╝rde auch ihr Daumenlutschen vor dem Spiegel ├╝berfl├╝ssig machen) oder mehr daraus machen, Konsequenzen erwachsen lassen.

na ja, sie stiehlt eigentlich die lutscher, um vanity loszuwerden. weglassen kann ich die stelle also nicht.
aber das ganze kann man ja noch hochdramatisch machen.

So, das soll es gewesen sein. ├ťbrigens habe ich mal auf deiner HP herum geschn├╝ffelt und bin dabei von einer M├╝cke gestochen worden. Majissa - die Geschichte mu├č in die Lupe! Hab ich gelacht. Und die richtige Lupenl├Ąnge hat sie auch. Wahrscheinlich werden sich dann viel mehr Leute zum Kommentieren entschlie├čen.

ich f├╝hle mich wirklich geehrt. vielleicht stelle ich den "m├╝ckenstich" in die lupe.

liebe gr├╝├če und herzlichen dank
majissa

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bassimax
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gr├╝sse dich majissa,

naja, ein paar ungereimtheiten gibt es schon. z.B. diese
extremreaktion der m├Ąnner, die in arbeitsaufgabe m├╝ndet,
oder aber vanitys pl├Âtzlich einsetzender gesang. ├╝berhaupt,
ich habe fast nichts ├╝ber vanity erfahren, ausser das sie
lollys mag. kein gedanke von ihr, kein dialog. ein sch├Âner
schatten. ausserdem finde ich das die geschichte etwas zu lang ist.
was mir sehr gut gefallen hat, ist deine f├Ąhigkeit
dinge, menschen und handlungen zu beschreiben. die schilderung des dorfplatzes am abend z.b. finde ich excellent, sp├╝rbar sozusagen. auch die schilderung der charktere ist sehr glaubw├╝rdig und nachvollziehbar. wenn ich
geschrieben habe, das die geschichte zu lang ist, meine
ich eher das sich einige beschreibungen doch wiederholen.
das ├Ąussere des fetten z.B.
auch deinen stil, wortwahl, satzl├Ąnge mag ich sehr.
er ist fl├╝ssig, geht gut rein. ist treffend. ich stehe
dieser geschichte also etwas gespalten gegen├╝ber.
liebe gr├╝sse
sebastian

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Edgar Wibeau
Guest
Registriert: Not Yet

Dieselheulen

Gott, Majissa! Was sind Vanitys Melonenbr├╝ste gegen solch einen phantastischen Text! Dem verzeihe ich sogar das untypische Aufheulen eines alten Dieselmotors.
Viel zu schade f├╝rs Archiv!

Y

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majissa
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Edd

IE!

Wenn sie mal nicht wie gro├če N├Ąhmaschinen klingen, stottern und HEULEN tambik'sche Dieselmotoren! So! Da hast du dich also tats├Ąchlich durch diesen elend langen Text geplagt und findest ihn auch noch phantastisch. W├Ąre er nicht so lang, h├Ątte ich ihn schon l├Ąngst ├╝berarbeitet, weil er mir mittlerweile peinlich ist. Aber gut, auf den objektiven Leser wirkt er offenbar noch positiv. Melonenbr├╝ste! Ein tiefer Griff in die Klischeekiste. Wie konnte ich nur...?

Majissa (die glaubt, dass Melonenbr├╝ste ins Archiv geh├Âren)

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