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Leselupe.de > Ungereimtes
vera-lena genommen
Eingestellt am 25. 06. 2008 00:48


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Milko
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Nov 2006

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Genommen

die Zeit geronnen
geometrisch Schritte leicht
im Schatten deiner Selbst

malt sich Nachdenklichkeit
Unendlichkeit
verpflichtet leicht und sanft die Feder
schnell zerrinnt dass
wahrgenommene

abhold der un- und -keit
dank an
veralena
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gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Lieber Milko,

danke f├╝r Dein Antwort-Gedicht zu meinem "Wahr genommen"!

Um es f├╝r mich zu entschl├╝sseln, muss ich es jetzt erst einmal in S├Ątze zertrennen. So, wie es da steht, habe ich einige M├╝he, es genie├čen zu k├Ânnen.

Genommen

Die Zeit geronnen geometrisch.
Schritte leicht.
Im Schatten deiner Selbst malt sich Nachdenklichkeit.
Unendlichkeit verpflichtet leicht und sanft die Feder.
Schnell zerrinnt das Wahrgenommene.
Abhold ist es der un- und -keit.

Dank an Veralena
Milko




Die Zeit bleibt f├╝r einen Augenblick als geometrische Figur erkennbar stehen,wie Milch, die in geronnenem Zustand ein Muster bildet.

Dennoch duldet die Zeit in diesem einen kurzen Ewigkeitsmoment leichte Schritte.

Das Selbst tritt in den eigenen Schatten, um Dinge herauf zu beschw├Âren, die vordergr├╝ndig nicht wahrnehmbar sind.

Ein Unendliches offenbart sich auf diese Weise und dr├╝ckt sich aus mit leicht und sanft gef├╝hrter Feder.

Aber der eigentliche Augenblick, Erzeuger des aus dem Ewigkeitsmoment Wahrgenommnen muss wieder vergehen und nimmt das Wahrgenommene, als sei es ein Traum gewesen, wieder mit.

Dieses Wahrgenommene verliert seinen Wahrheitsgehalt, wenn es in "un-"s und -keit"s hineingezwungen wird.

Es ist lebendig und kommt und geht, wann es will.

So, lieber Milko, verdeutlicht sich mir Dein Text.

Das "Dank an Vera-Lena" ist eindeutig und erfreut mich sehr.

Zuerst dachte ich, dass Du auf sehr verschl├╝sselte Weise schreibst, aber nun sehe ich, es ist gar nicht so. Man muss, wie bei vielen lyrischen Texten, das Ineinandergeflossene und Verschmolzene wieder aufdr├Âseln und erkennbar machen. Nat├╝rlich geht dadurch viel "Doppeltes" und damit auch "Inhaltliches" verloren. Aber wenn ich die Dinge zuerst entzerrt und quasi "├╝bersetzt" habe, kehrt das Zusammengef├╝gte f├╝r mich wieder zur├╝ck und ich kann dann auch "zwischen den Zeilen" lesen und genie├čen.

So wie Du von mir "genommen" hast, nehme ich jetzt freudig von Dir.
Danke!

Herzliche Gr├╝├če
Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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