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Leselupe.de > Kurzgeschichten
verkaufsgespräch
Eingestellt am 15. 02. 2002 13:11


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eigenregie
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

Werke: 6
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es ist schon länger her, ich muss neun oder zehn jahre alt gewesen sein. ich stand an einem garnicht so üblen tag aus einem mir entfallenen grund vor der haustür unseres neubau-blockes. plötzlich hielt genau davor ein lkw. unüblich. der fahrer stieg aus, zeigte mir seine dreckigen und rissigen handflächen, beschrieb eine 1/4-drehung und drückte mit genau diesen handflächen in einem stark breakdance-verdächtigen bewegungsablauf alle klingelknöpfe, die vorhanden waren. der türsummer überschlug sich. er öffnete die tür, zwinkerte mir kurz zu und rief dann mit der lautesten, rauhesten und auffordensten stimme, die mein kindliches ohr bis dahin je erreicht hatte:
kaaaaarrrrtoooooffeln !!!

so isses eben. manchmal entschlüsselt ein sorgsam gewähltes wort die kompliziertesten zusammenhänge.


I know the DJ ...

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Lus
Hobbydichter
Registriert: Feb 2002

Werke: 6
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Hm

Hallo eigenregie,

Die Szene hat schon ihre Komik. Ich finde nur schade, dass Du Deinen Leser so kurz hältst. Der moralisiernde Nachsatz ist, glaube ich, überflüssig, wenn Du die ganze kleine und wirklich nette Geschichte (die ich mir bisher wie ein einzelnes Comicbild mit einer Sprechblase vorstelle) an der Pointe fest machst. Was meinst Du zu meinem Vorschlag?
Wenn Du Dich mit so wenig Worten begnügst, muss jedes einzelne eine Funktion haben. Warum, zum Beispiel zeigt der Mann Dir seine rissigen Hände? Alle Klingelknöpfe sind alle Klingelknöpfe, und ihr Vorhandensein kann vorausgesetzt werden, oder? Ich sag nochmal: die Idee für Deine Geschichte finde ich gut. Machst Du mir die Freude und fegst sie nochmal durch?

Darauf freut sich
Lus

__________________
Lus

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BiaBln
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2001

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Sorry...

... wo seht ihr komik in der geschichte? ich sehe in ihr gar nix.
das ist im prinzip das selbe, als wenn ich schreibe:
es ist schon länger her, ich muss neun oder zehn jahre alt gewesen sein. ich stand an einem garnicht so üblen tag aus einem mir entfallenen grund vor der haustür unseres neubau-blockes. plötzlich hielt genau davor ein lkw. der fahrer stieg aus, zeigte mir seine dreckigen und rissigen handflächen, beschrieb eine 1/4-drehung und drückte mit genau diesen handflächen alle klingelknöpfe, die vorhanden waren. der türsummer überschlug sich. er öffnete die tür, zwinkerte mir kurz zu und rief dann mit der lautesten, rauhesten und auffordensten stimme, die mein kindliches ohr bis dahin je erreicht hatte:
WERBUNG ... können sie mir bitte die Tür öffnen? !!!
Und seit dem hasse ich WERBUNG!


Gruß Bianka

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eigenregie
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

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ich bin wie du in der ddr groß geworden. damals wurden kartoffeln zum zwecke der einlagerung in groben säcken direkt ins haus geliefert. dieser vorgang spielte sich immer genau so ab und hatte seinen reiz.
das zur güte.
vielleicht bist du aber auch nur ´n bisschen blöd, bianka.

-------------------

lus, du bist der gute junge.
natürlich isses keine richtige kurzgeschichte. und die sache mit dem comic und der sprechblase haut mich um, denn genau so etwas mache ich eigentlich.
hoffe, du hattest trotz des format-defizites ein paar lachfalten im gesicht.

grüße ...

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BiaBln
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2001

Werke: 74
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Tja eigenregie ... vielleicht bin ich ja (wenn auch nur ein bisschen) blöd ... totzdem finde ich nichts komisch daran, wenn Kartoffeln nach Hause geliefert wurden ... im Gegenteil, es wäre schön, wenn's noch so wäre.

Gruß Bianka

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