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Leselupe.de > Ungereimtes
verlassen das schiff
Eingestellt am 30. 12. 2011 12:50


Autor
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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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verlassen das schiff

in den w├╝sten des ozeans
in der flaute d├╝mpelnd
in der bilge im h├Âher
steigenden wasser unrat
und rattenkadaver in der ferne
t├╝rmen sich gewitterambosse
schon vor dem
aufkommen jeglicher brise
rollen immer gewaltiger
wellen reitet das schiff
noch tr├Ąge die see
bis die schotten
bersten und koffer
durchweichte unterhosen
in die g├Ąnge sp├╝len
bis der rumpf
bricht die w├Ąsche sich
in das meer rettet
in die freiheit
von den fischen
gefressen zu werden

Version vom 30. 12. 2011 12:50

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Billy Bibbit
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Sep 2011

Werke: 12
Kommentare: 11
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Puh,
da hast du die Worte so verschachtelt, das sie sich sinnentleert zu einer optischen Mauer aufbauen und der gewillte Leser findet keinen Zugang mehr findet ( finden soll? ).

Warum machst du mit deiner sprachlichen Kompetenz und der dokumentierten Kreativit├Ąt einen Text zu kaputt????

Ich finde dich sprachlich weit vorne ( im bisherigen Vergleich zu anderen ), bin aber ├╝berrascht, das du es nicht schaffst, dein K├Ânnen zu fokusieren.


Liebe Gr├╝sse
BB

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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Hallo Billy,

hier werden wir wohl nicht recht zueinander kommen. F├╝r mich sind gerade die Viel- und Mehrdeutigkeiten interessant, die sich durch die Anordnung der W├Ârter ergeben.

Wenn man das Gedicht laut und einigermassen fl├╝ssig liest, verschwinden viele dieser Effekte fast, allerdings je nach der gew├Ąhlten Deutung. Wenn ich Zeit finde, werde ich eine Rezitation des Gedichtes noch dazuh├Ąngen.

Was meinst Du genau mit "fokussieren"? Vielleicht kannst Du mir da ein Beispiel geben?

Trotzdem vielen Dank f├╝r den Kommentar, der mir zumindest zeigt, dass das Gedicht eventuell zu kryptisch ist.

Liebe Gr├╝├če

Herbert
__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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AchterZwerg
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Herbert,
mir erscheint das Gedicht nicht zu kryptisch, sondern als Nachhall eines erlebten Segelt├Ârns.
Ich denke, wenn du die letzen Verse weglie├čest und den Titel in "der t├Ârn" ver├Ąndertest, w├Ąre das ein guter Text:

quote:
in den w├╝sten des ozeans
in der flaute d├╝mpeln (Partizipialkonstruktion entfernen)
in der bilge im h├Âher
steigenden wasser unrat
und rattenkadaver in der ferne
t├╝rmen sich gewitterambosse
schon vor dem
aufkommen jeglicher brise
rollen immer gewaltiger
wellen reitet das schiff
noch tr├Ąge die see
bis die schotten
bersten und koffer
durchweichte unterw├Ąsche
in die g├Ąnge sp├╝len
bis der rumpf
bricht die pl├╝nnen sich (Wiederholung der W├Ąsche?)

in das meer retten
Was meint der Gedichtsvorstand dazu?
Gr├╝├čle,
der 8.

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Liebe Heidrun,

die letzten beiden Zeilen entfernen? Das widerstrebt mir, denn vieles vom Sinn der vorherigen Zeilen sehe ich damit verkn├╝pft. Ich denke noch dar├╝ber nach, genauso, wie ├╝ber die die beiden anderen Vorschl├Ąge. "Pl├╝nnen" will mir nicht so recht behagen, aber ich sehe den Punkt der Wiederholung.

Liebe Gr├╝├če

Herbert
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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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die doppelte w├Ąsche ist verschwunden

die partizipialkonstruktion passt besser zum sprachduktus des anfangs

die letzten zeilen habe ich belassen

ebenso den titel, den man gut mit den ersten zeilen mitlesen kann, was bei "der t├Ârn" zumindest den sinn stark ver├Ąndern w├╝rde.

vielen Dank f├╝r die Vorschl├Ąge und Kommentare

LG

herbert
__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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