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Leselupe.de > Erotische Geschichten
verlorene Liebe +
Eingestellt am 30. 12. 2005 02:00


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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

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Als Frau wurde ich geboren.
Zur Frau wurde ich erzogen,
zur Frau wurde ich gemacht,

durch die Beschneiderin wurde
ich der Freude und Lust beraubt
zum Schatten meiner Träume.

GefĂĽhle sollte ich nicht haben,
sondern befriedigen - GlĂĽck nicht
empfinden, sondern vermitteln.

In die andere Welt geschickt,
habe ich versagt, Menschen nicht
verstanden im gespaltenen Europa ...

Doch heute fĂĽhle ich begehrendes
Brennen in mir: ihn möchte ich gewinnen
ihm möchte ich Frau sein ...

meine SehnsĂĽchte offenbaren,
meine Liebe gestehen, meine Seele in
einen Hort der Geborgenheit fĂĽhren!


__________________________





Kap. 12) Verlorene Liebe


Als kleines Mädchen war sie in die afrikanische Kultur ihres Stammes eingebunden gewesen. Sie lernte die Rolle einer afrikanischen Frau selbstverständlich zu akzeptieren, wurde mit Riten, Naturgottheiten, religiösen Gepflogenheiten und einem Sozialsystem vertraut, das ihr einen festen Platz in dieser Gesellschaftsordnung, eine in ihrer Welt gegebene Wahrheit vermittelte und eine Wirklichkeit bot, innerhalb derer sie ihr Leben würde gestalten können.

Doch dann bedrängte der Islam die Kultur der afrikanischen Stämme im Sudan. Dann forderte ein neues Regime prägende Macht ...
... sie war noch jung, ertrug es, wurde umerzogen und lernte in die Suren des Korans, lernte das Gesetz des Propheten und den einen Gott Allah zu ehren.
Sie wurde an eine islamische Wahrheit herangefĂĽhrt, die in Konflikt stand mit der Wahrheit ihrer Kindheit.
Die Wirklichkeit, welche daraus erwuchs, war ein Chaos, denn sinnentfremdete Riten überdauerten länger als deren mystische Begründung, neue Regeln forderten Anerkennung, deren Ursprung im Wirrwarr der Weltenveränderungen versinkend.

Es blieb von diesen alten Riten, die alle Veränderung überdauerten die Beschneidung der Frauen, ein Martyrium, dessen Sinn im Strudel der Geschichte schlichtweg verloren gegangen!
Es blieb auch in diesem neuen Religionssystem das Patriarchat: die ausschließlich bestimmende Gewalt der Männer.

Für das junge Mädchen – für die heranwachsende Frau kam es zu einer Vermischung archaisch-afrikanischer und islamischer Wahrheiten, ihre Wirklichkeit zu bestimmen.

Doch diese Wirklichkeit wurde zum Wirrwarr – verzerrte Werte alter Kultur, neuer Religion und eigener Tradition wurden schier unverständlich, unvereinbar und zur Schimäre!
Das Gefühl der Sicherheit, welches in einer kulturellen Tradition begründet ist, war binnen weniger Jahre für eine ganze Generation völlig verloren ...

Oh arme Welt !

Unwiederbringlich – und so verwirrend: völlig entwurzelt vom Gedankengut der Eltern, von Stammestraditionen und herausgerissen aus dem beschützenden System ihrer alten afrikanischen Kultur musste sie als Mädchen im Sudan Ende des zwanzigsten Jahrhunderts (nach europäischer Zeitrechnung) ihre Wirklichkeit verzweifelt suchen ...

_____________________________

dies sind zwei weitere Kapitel
aus dem Roman "Männerfreundschaft"
frĂĽhere Kapitel ebenfalls hier
in der Leselupe.
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Ein großes, weites Land, unberührte Schönheit einer Wüstenlandschaft mit kleinen Inseln der Zivilisation, Wiege der Menschheit, Land der ersten Hochkulturen, lange, ehe Babylonien oder Ägypten erblühten.

- und aktuell: ein Land im Krieg, im Chaos – in tiefster Not ...

Marodeure terrorisieren die Menschen, in der Weite der Wüste unkontrollierbar und unbeherrschbar für die Staatsgewalt, deren Mittel arm und karg – schwingen sich Banditen zu Despoten auf, nutzen das Machtvakuum und rauben, erpressen, vergewaltigen und versklaven ihre Mitmenschen gnadenlos: erzeugen Anarchie in einem Land, dessen großartige Kultur und Historie grausam verloren gehend ...

Terror und Gewalt, Anarchie und Despotismus sich zur Wirklichkeit aufschwingend berauben die Menschen ihrer Tradition, ihrer Kultur und all ihrer Wahrheit!

Noch nicht gefestigt in der islamischen Welt wurde sie nun erneut einer Veränderung ausgesetzt, als entschieden wurde, sie in Europa ausbilden zu lassen.
Daran wĂĽrde sie endgĂĽltig ihre innere Orientierung zu verlieren!

- Nicht, weil Europa schlecht war. Das sozialistische Entwicklungshilfeprogramm der „DDR“ war wahrscheinlich engagiert und hochgradig effizient zugleich !

Sie scheiterte in der Zerschmetterung jedweder innerer Orientierung und scheiterte zugleich an einem eigenen Anspruch, sich nicht aufzugeben. Eine schwache Persönlichkeit hätte sich prostituiert - Sie aber kämpfte weiter.
Als Frau entrechtet, als Kämpferin keineswegs geachtet, wurde sie letztlich in diesem Krankenhaus eingesetzt ...

***
Doch so wenig es ihr einstmals gelungen war, diese europäische Gesellschaft zu verstehen, so schlecht sie einstmals die fremde Kultur verstanden hatte und so ungenügend integriert sie gewesen und unfähig sich mit der europäischen, mir der deutschen Wirklichkeit zu arrangieren, so war doch in ihrer heimatlichen orientalischen Umgebung nun, da die beiden Deutschen gekommen waren eine Erinnerung erwacht, die ihr nicht mehr nur nicht unangenehm war!

Wenngleich Sie einstmals gescheitert war, sich in die deutsche Wirklichkeit einfinden zu können, wurden diese beiden Patienten nun andererseits für Sie zu einer „zweiten Chance“.
Irgendwie fand plötzlich eine Eskalation in ihr statt – eine innere Revolution positiver Gedanken und Erinnerungen!
- Hatte sie nie zuvor auch nur eine positive Gefühlsregung für dieses Deutschland gehabt: jetzt war sie da! – Der Menschen wegen – irgendwie ...




Dieses fremde ferne Deutschland – ehemals „DDR“ - hatte sie plötzlich mitten im Orient wieder eingeholt.

In der Bedrängtheit und Arbeit ihrer Gegenwart hatten die früheren Jahre in Deutschland allmählich Trübheit und Bedrohlichkeit verloren. Die Erinnerung an eine Zeit, da sie fremd und unverstanden gewesen – angesichts einer Gegenwart, in der sie rechtlos und sklavenhaft war, erschienen nun kosmisch wie Licht einer inzwischen verglühten Sonne, deren Wärme sie nicht empfunden hatte, als deren Strahlen sie noch trafen.
Nach der Frustration der Rückkehr in den Sudan gab es doch Reste von positiven Erinnerungen an die Zeit in der „DDR“, denn die neue Wirklichkeit in der alten afrikanischen Heimat war – obschon sie nun zu den begehrten Fachkräften gehörte, absolut trist und hoffnungslos.

Sie war Sklavin – und als Frau unfrei sowieso, und gnadenlos bestimmt von anderen.
- Als Frau geboren
geraten in den Strudel ihrer Zeit –
... war sie wie ein Windhauch der Wirklichkeit geworden, kaum ein Sandkorn noch wegwehen dĂĽrfend, ohne erst zu fragen und darum bitten zu mĂĽssen.
Dabei hatte sie in der anderen Welt und in einer anderen Zeit ihres Lebens eine Ahnung erhalten von Freiheit und Selbstbestimmung ...
Deutschland war Hoffnung geworden, Chance und Perspektive.

Deutschland selbst sich ebenfalls zu entwickeln, hatte sie überhaupt nicht wahrgenommen oder allem, was sie hörte keine Bedeutung beigemessen.

Diese beiden fremden deutschen Männer berühren ihre Erinnerungen, rissen Gedanken wieder in ihr Bewusstsein, die total unterdrückt gewesen waren!

Diese Konfrontation mit den beiden Patienten aus der Wüste erweckt urplötzlich ihre Sehnsucht nach einer tiefen Wahrheit in ihr, die so völlig verdrängt gewesen war!

Sie hatte Träume in sich, Sehnsucht und Ideen. Sie war ein Mensch, ein eigenes Leben zu gestalten. Doch für die europäischen Träume gab es keine afrikanische Wirklichkeit – schon gar nicht für sie als Frau!

***

„Sieh mich an!“ flüstert sie.
Roald liegt in Agonie – sein Freund indes ist nicht bewusstlos, schläft nur und könnte die verschleierte Krankenschwester ansehen, ihre Worte hören – arabisch und französisch – und mit überraschenden Fetzen deutscher Sprache gespickt.
Tief und erschöpft schlafend ist sein Geist doch klar- gerade so, als sei es ihm möglich mit ihr zu reden!
Aber er liegt in tiefem Schlaf – allenfalls sein träumender Geist hört ihre Worte. Sie weiß das genau und will es auch nicht anders, sondern eben so.
... Sie sucht den Spagat zwischen Wirklichkeit und Sünde ... welcher Wahrheit wäre.
Dabei wäre ihre Sünde ein Verstoß gegen die strengen Keuchheitsregeln des Korans, wäre ein Zugeständnis an Deutschland und ihre Erinnerung an diese Zeit, wäre ihre Schande und unkeusche Tat gerade einmal, ihm – einem fremden Mann - ihr unverhülltes Gesicht zu zeigen.

- Dieser Mensch ist gleichermaĂźen fremd und vertraut.
- Dieser Mensch ist Teil eines Lebens, welches bislang unbewältigt ihre Vergangenheit ist.
- Dieser Mann war ein Held, seinen kranken Freund durch die WĂĽste getragen zu habend.

Dieser Mann hatte gesagt, er habe von ihr geträumt – von ihr: von einem unbekannten Mädchen, schicksalshaft sie zu finden, ihre Hautfarbe unbedeutend.
Nicht in seinen Erzählungen, sondern in seinen Visionen erscheint sie. – Mehrfach und intensiv hätte er immer nur geträumt: nur von ihr ... immer und immer wieder!

- Sie sei sein „Traum“ ?! - Sie eine auserwählte Frau für ihn?
- Sie sei eine besondere Chance ?

- glauben mochte sie es nicht, so schön indes, so romantisch und wundervoll und unwirklich zugleich solche Bekundung ...
- wäre ihr aber auch nur entferntest erlaubt, solch einen Traum zu haben?
- wäre ein solcher Traum jemals sittsam, statthaft und religiös zulässig?

Mehr als dreißig andere Menschen liegen in diesem Krankensaal, abgetrennt in kleinere Gruppen einzig durch einige dünne Vorhänge.
Aber keiner nimmt Notiz davon, was nebenan geschieht.

Wäre dieser Mann ein besonderer Mann in ihrem Leben?
Sie steht vor seinem Bett, unbeobachtet.
Sie zieht den Schleier von ihrem Gesicht, sie sieht die schlafenden Augen und weiĂź, er sieht sie nicht wirklich.
„Sieh mich an!“ flüstert sie und fixiert seine schlafenden Augen.
Ob sie seinen Geist berühren könnte?
Ob sie seine Aufmerksamkeit jenseits der Wachheit erregen wĂĽrde?
Gäbe es Sinne im Schlaf eines Mannes, eine Frau zu spüren?

Ihr Gesicht unverhĂĽllt seinem schlafenden Blick darbietend ist sie ganz nahe bei ihm:
Ihre Schönheit, ihre schwarzhäutige, mädchenhafte Fremdheit.
Ihr intimes religiöses Geheimnis und ihre unkoital geschändete Sexualität offenbarend, ohne seiner Gedanken Wirklichkeit in diesen delikaten Details erreichen zu können, ist sie ihm für einen kurzen Moment so sehr, so absolut unendlich nahe ...

Welten, deren Sehnsucht einander so viel zu geben hätten –
Und deren Zukunft doch längst so vernichtend zerstört war!

Ihre Beschneidung hätte Sexualität nicht verhindert, aber die Partnerschaft einer sexuellen Empfindung.
Wirkung der Hormone mochte sie erregen, die genitale Lust jedoch war verstĂĽmmelt worden und wurde ihr verwehrt.
Die alte Gesellschaftsordnung, dies ausgelöst habend, war längst vergangen.
Ihr afrikanischer Ursprung war islamisiert worden.
Doch auch die neue Religion konnte keine neue Heimat werden.
Die Menschen, den neuen Gott Allah und seine Barmherzigkeit und Weisheit ihr nahe bringend: diese Menschen zweigten allzu viel von dessen Gnade fĂĽr sich selbst ab.

Die religiösen Doktrinen vermischten sich mit sozialistischem Gedankengut zu einem Manifest ihrer Armut, ihrer Demut und hilflosen Rechtlosigkeit.

Innerhalb ihrer kurzen Jugend waren so unermesslich dramatische Veränderungen geschehen, hatte es keine Beständigkeit mehr gegeben, keine Wirklichkeit, der sie hätte vertrauen können.
Das aber hätte ihr die Wahrheit eröffnen müssen, die jeder Mensch braucht!

Sie bleibt deshalb „verkaufte“ Frau – sie bleibt orientierungslos, verloren und arm.
- Hätte dieser Mann sie aus dem Schicksal reißen können?
War die Begegnung mit diesem Fremden das Aufflackern einer Chance gewesen?

***

Irgendwann hätte er die Augen geöffnet.
Zwischen Wirklichkeit und Traum webt ein zartes, starkes Band.

In seinen Träumen hätte er alles erfahren. Ihr Geist sein Leben berührend – alle sprachlichen, kulturellen und religiösen Barrieren nieder brechend wären sie einander ganz, ganz nahe gewesen:
Er hätte ihre Augen gesehen, ihre Stirn und ihre unverhüllten Haare. Er hätte ihre feuchten, lockenden Lippen gesehen und gespürt, wie etwas ihn wie ein Kuß berührte.
„Kann es eine Liebe für uns geben ?“
– die Frage schwebte wie eine Wolke über der Wüste.

Wäre sie zu Regen geworden ?

- Wohin hätten Tropfen fallen können, welche Blumen daraus erblühen mögen?
- Welche Liebe, welche Zukunft, welche Hoffnung?

***

Roald erholte sich nach der Transfusion und erwachte, einmal kam der Arzt, nach ihm zu sehen, und dann wurden beide geholt.
Unspektakulär und professionell erfolgte die Ausreise: mit dem Flugzeug nach Kairo und von dort nach Hause.

Sie blieb zurĂĽck.
Ungefragt, ungesehen, unbeachtet.
Ohne Abschied, ohne Perspektive.
Alle Träume - unerfüllt.

„Welche Hoffnung hast du geweckt, fremder Mann?“
Doch ihre Frage verhallt, ihre Worte finden keine Antwort ...

„Vergessen“ hatte in ihrem Land eine lange Tradition ...
Ganze Kulturen im nördlichen Afrika erblühten dereinst und vergingen – und selbst die Erinnerung wurde ausgelöscht, die Gesichter auf alten Bildern zerkratzt, die Gräber verwüstet und nur kunstvollstes Verstecken hat und ohne Erinnerung daran!

Tränen im Wüstensand machen keine Oase ...



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Manchmal ist nichts,
wie es scheint

und

alles anders,
als gedacht.


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Kap. 13) Fesseln des Schicksals

Als ich die Lichtung betrete, sehe ich sie.
Ich sehe sie halbnackt auf der Decke am Ufer sitzend, mit dem RĂĽcken zu mir, ein T-shirt liegt neben ihr, die Shorts hat sie noch anbehalten.
Alabaster ihre Haut – darunter sich abzeichnend die dezenten anatomischen Spuren eines schönen Körpers. ...

Sie – so wie sie dort sitzt – gleichermaßen menschliche wie göttliche Verführung!

... und Roald ist auch da.
Er steht aber an der Birke, angebunden und hat ein Stirnband ĂĽber den Augen.
So, ganz genau so, wie wir es eigentlich besprochen hatten.
... so, wie wir es besprochen hatten – als ich noch von ganz anderen Voraussetzungen ausgegangen war: als ich noch dachte, sie sei seine Ehefrau ...

„Hallo, da seid ihr ja endlich!“ sagt sie leise und ohne sich uns zuzuwenden. – Ich sondiere, ob ich einem spöttischen Unterton in ihrer Stimme höre, aber finde nichts
.
Ich habe aber aktuell absolut keine Frust-Toleranz mehr:
„Schluss!“ will ich schreien.
Doch ehe der Schrei erklingt, erstarrt in mir ein ganz kleiner Teil der Wut - betrachte ich die Szenerie und merke: es ist irgendwie doch ganz anders, als ich gedacht hatte!
Die Dinge sind nicht so, wie meine Vorstellung mir suggeriert hatte – ich sehe aktuell tatsächlich nichts, wogegen meine Wut sich richten könnte.

Sie sitzt auf ihrer Decke am Wasser – und Roald ist nicht in ihrer gierig-geilen Umschlingung. Er steht angebunden am Baum mit verbundenen Augen. Es ist keine Szene von orgastischem Sex und mächtiger Vereinnahmung. Sein Leib und seine Seele wurden nicht gefressen, sondern stehen recht unbefriedigt angebunden da!

Irgendwie mit Erleichterung registriere ich, dass offensichtlich gerade nicht die Orgie stattfindet, die ich mir vorgestellt hatte.
War ich den Gedanken verfallen, die ich mir gemacht hatte – alles wäre so sehr „im Plan“ gewesen?!
Vielleicht musste ich ein weiteres Mal erkennen, dass diese Wirklichkeit nicht mein Plan war, sondern von anderen Kräften intensiv mitgestaltet wurde?

***

Ich fasse den Strick kĂĽrzer, an dem ich ihn halte, dirigiere ihn, zerre ihn neben Roald an einen anderen Baum und binde ihn an.
Er folgt mir wortlos und ohne Widerstand. Würde er sich wehren, wild sein und widerspenstig, dann hätte ich sicher Mühe gehabt, ihn zu beherrschen.
Aber er folgt mir.
Total willfährig und völlig ohne Worte.
Ich binde ihn an und er lässt es geschehen. Als Seglerin weiß ich, wie Knoten gemacht werden. Diese Knoten wird er alleine nicht lösen können!
Er lässt es derweil geschehen - völlig ohne Widerstand und wortlos ...

Dann fahre ich meine Krallen aus und wende mich der Frau zu, die noch immer auf dem Handtuch am Ufer des Sees sitzt ...


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mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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