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Leselupe.de > Ungereimtes
vernunft oder leben
Eingestellt am 10. 04. 2010 20:07


Autor
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Thys
???
Registriert: Mar 2010

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vernunft oder leben

jetzt
werden die tage wieder l├Ąnger
sp├╝re ich w├Ąrme
auf der haut

m├Âchte
auf der mauer sitzen dort
am bach die beine baumeln
lassen gedanken mich treiben

will
die hand
schwer an jahren
in deine legen

will ich dich
in die tiefe
ziehen?

__________________
Ja, is denn scho Weihnachten?

(F. Beckenbauer)

Version vom 10. 04. 2010 20:07

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Thys,

die ersten drei Abschnitte gefallen mir super, die Essenz bis jetzt noch nicht so ganz. Vielleicht verstehe ich sie aber auch nicht richtig ...

F├╝r mich sollte etwas St├Ąrkeres folgen, vielleicht was mit "m├╝ssen" oder "sollen" ...oder einfach ein fetzigeres Ende, dem wilden Leben angemessen (... was mit rot?)

St├╝rmische Gr├╝├če
Heidrun

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Thys
???
Registriert: Mar 2010

Werke: 6
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Ok, die ├ťberschrift ist "Vernunft oder Leben". Eine Auswahl, die zur Verf├╝gung steht. Eine Entscheidung f├╝r das Eine oder das Andere. In den ersten drei Abschnitten kann man sowas wie ein Aufwachen, Erwachen erkennen (analog Fr├╝hling, wie Bernd schon schrieb). Und offensichtlich wird dieses Erwachen, Gef├╝hl wie auch immer genossen. Am Ende bleibt offensichtlich eine Frage


will ich dich
herabziehen?


Es ist nicht st├╝rmisch. Es ist zweiflerisch...

Lies mal vertikal. jetzt ... m├Âchte...
__________________
Ja, is denn scho Weihnachten?

(F. Beckenbauer)

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MarenS
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

Werke: 185
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Das LyrIch begr├╝├čt den Fr├╝hling, hat schon viele Fr├╝hlinge begr├╝├čt, zu viele? Zu viele, um noch die Beine baumeln lassen zu k├Ânnen, zu d├╝rfen? Wer wei├č, LyrIch m├Âchte es gern, traut es sich das auch?
M├Âchte die Hand in eine junge Hand legen, hat Skrupel dies zu tun, herabzuziehen.
Ich mag phantasieren aber ich habe das Bild eines ├Ąlteren und eines j├╝ngeren Menschen und eine Liebe, die entstand aber es fehlt der Mut sie zu leben, aus Sorge um den j├╝ngeren Menschen.
Vielleicht die ├ťbervorsicht des ├älteren, die Konventionen, doch hat nicht auch der j├╝ngere Mensch da mitzureden, mitzuf├╝hlen?

Mag sein, dass meine Phantasie mit mir durchging...dann war es einfach ein interessanter Ausflug.

Dein Gedicht gef├Ąllt mir sehr, Thys, weil es mich dazu verleitet hat.

Es gr├╝├čt die Maren

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Rhea_Gift
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(will)dich mit mir ziehen -
herab?

f├Ąnde ich gut... das "will" kann elliptisch fehlen, steht ja schon dadr├╝ber... was meinste?? Klar, meine zweite Deutung krass, kann auch nur in eigenes Elend herabziehen sein, wenns negativ ausgelegt w├╝rde - was ja wie oben gesagt nicht sein muss... jedenfalls gef├Ąllt mir die Mehrdeutigkeit, so wars gemeint

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10342
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Lieber Thys,

so, wie es jetzt da steht, gef├Ąllt es mir. Das Fragezeichen w├╝rde ich aber unbedingt stehen lassen, denn hier spielt einer mit einem Gedanken und er ist noch lange nicht so weit, dass er diese Tat wirklich vollbringen m├Âchte. So lese ich das.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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