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Leselupe.de > Gereimtes
versinken
Eingestellt am 20. 07. 2004 19:51


Autor
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Vivi
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2003

Werke: 320
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Atme ein
den Duft der Nacht
in deinem Haar
umschlie├če
den Augenblick
die samtige Haut
scheint nie nackter
von H├Ąnden liebkost
brechen Fesseln
flie├čend in eins
vom Quell der Ber├╝hrung
heben sich Wellen
den Brand zu stillen
aufh├Âren zu atmen
sinken in die Nacht

__________________
Erfahrung ist immer die Parodie auf die Idee.
Goethe

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Suse
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2002

Werke: 47
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f├╝r den rhythmus...

hallo vivi,

f├╝r den rhythmus w├╝rde ich zwei dinge anmerken:

"wellen sich heben" w├╝rde ich ungek├╝nstelter formulieren mit "heben sich wellen".

und am ende w├╝rde ich "im schmelz" einfach weglassen. ("schmelz" liegt so nah bei "schmalz" ;-) )

ansonsten aber durchaus innig.

lg,
suse

__________________
Suse
K├╝rbiseis mit ganzen Fr├╝chten?!

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

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Hallo Vivi,

wow, zum Ende hin sehr atmosph├Ąrisch, dein Gedicht.
Ich bin froh, dass ich bis zum Ende las, denn eigentlich wollte ich nach den ersten Versen abbrechen - sie finde ich um einiges weniger gelungen.

quote:
Ich atme ein
den Duft der Nacht
in deinem Haar

halte fest
den biegsamen K├Ârper
die samtige Haut

Hier hast du noch je einen Gedanken pro Vers und die Bilder sind, finde ich, zu unoriginell um sinnlich zu sein. Das Haar duftet nach Nacht und die Haut ist samtig - was man sich generell halt so vorstellt. G├Ąnzlich missf├Ąllt mir der biegsame K├Ârper - das h├Ârt sich f├╝r mich irgendwie nach Erotikheftchen an. Auch dass das lyr.Ich hier so konkret auftritt steht im Gegensatz zum Rest.

Die folgenden Verse n├Ąmlich

quote:
scheint nie nackter
von H├Ąnden liebkost
brechen Fesseln
flie├čend in eins
vom Quell der Ber├╝hrung
Wellen sich heben
den Brand zu stillen
aufh├Âren zu atmen
versinken im Schmelz

finde ich wirklich sehr gut! Hier flie├čen die Bilder/Verse ineinander, was ja auch sehr gut dem Inhalt entspricht, und das Gedicht gewinnt unheimlich an Kraft und Sinnlichkeit. Besonders das "scheint nie nackter" finde ich einen wunderbaren Gedanken, und die Voranstellung der "Wellen" passt, finde ich im Gegensatz zu Suse, in den Rhytmus. ├ťberhaupt, das Wortfeld des "Flie├čens" (wobei der "Brand" ja auch an Brandung anklingt - war das beabsichtigt?) ist sch├Ân ausgearbeitet...

Noch eine kleinigkeit: Das "aufh├Âren" st├Ârt den Lesefluss -aber die Idee dahinter gef├Ąllt mir und ich w├╝sste spontan auch nicht, wie man's besser machen k├Ânnte...

LG,
presque_rien

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Vivi
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2003

Werke: 320
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Hallo Suse, danke f├╝rs Lesen und den Tipp.
Gru├č Viola

Danke auch Dir presque rien f├╝r Deinen Kommentar. Habe etwas ver├Ąndert, obwohl ich der Meinung bin, da├č ein biegsamer K├Ârper nichts mit Erotikheftchen gemeinsam hat.
Danke und Gru├č, Viola
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Erfahrung ist immer die Parodie auf die Idee.
Goethe

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