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Leselupe.de > Gereimtes
verzeih mir Geliebte ...
Eingestellt am 20. 08. 2004 22:29


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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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verzeih mir Geliebte ...

wieder bin ich zur├╝ckgekehrt
an unseren Urlaubsort
um mit dir einen Schluck
aus dem Glas der Erinnerung zu trinken

doch die Berge
haben ihren Strahlenkranz verloren
das Wasser des Sees
prickelt nicht mehr auf der Haut

der Nachthimmel ist leer
es fehlt ihm das Leuchten deiner Augen
auch der Wind schweigt
ohne das Atmen aus deinem Mund

doch dieses Mal
nehme ich endg├╝ltig Abschied
kehre zur├╝ck in mein Leben
das auf mich wartet wie einst du



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Sandra
Guest
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Hallo Perry,

das Gef├╝hl der Melancholie ist da, aber die Bilder sind f├╝r meinen Geschmack ein wenig zu klar, oder sagen wir mal, zu direkt umgesetzt. Es bleibt nicht viel zwischen deinen Zeilen zu lesen, sondern ich bekomme bereits alles gesagt. Vielleicht kannst du meine Gedanken, die mir beim Lesen deiner Zeilen kamen, ein wenig nachbvollziehen.

LG
Sandra

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Perry
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Hallo Sandra,
danke f├╝r deine Meinung zu meinem Gedicht. Ich glaube es ist in erster Linie eine Frage des Stils. Pers├Ânlich bevorzuge ich eine klare direkte Bildsprache gekoppelt mit einem m├Âglichst gut sp├╝rbarem lyrischen Ton. Im vorliegenden Gedicht habe ich eine Stimmung wiederzugeben versucht, die einen Abschied von einer gemeinsamen Erinnerung beschreibt. Die Grundtonlage ist Wehmut, weil es ein Abschied f├╝r immer ist, bis auf die vage Hoffnung auf das einst. Die Bilder beschreiben die Umgebung in der sich das lyrische Ich befindet. Sollen ausdr├╝cken, dass die noch so sch├Ânen Eindr├╝cke ohne den inneren Mitklang der Seele wirkungslos bleiben. Das Leben wartet, es geht weiter, es muss weiter gehen. Ich finde hinter den Bildern ist sehr wohl Raum f├╝r eigene Vorstellungen bzw. Vergleiche mit vielleicht selbst erlebten ├Ąhnlichen Situationen.
LG
Manfred
PS: Ich werde mir selbstverst├Ąndlich Gedanken machen, ob eine etwas mehr verschl├╝sselte Version m├Âglich ist.

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Sandra
Guest
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Hallo Manfred,


ich danke dir sehr f├╝r deine Erkl├Ąrung zum Text. Sch├Ân, dass du meine Kritik zu deinen Zeilen ├╝berdenkst, nat├╝rlich ist sie subjektiv und sie entspricht meinem pers├Ânlichen Geschmack.
Irgendwie freut es mich, dass du so eins bist mit deinen Zeilen

LG
Sandra

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megan
Guest
Registriert: Not Yet

hallo perry,
nat├╝rlich ist die schreiberei immer eine stilfrage, aber mir fehlt in deinem bild etwas.
man kann dir gut folgen, du beschreibst herzweh/melancholie ├╝ber vergangenes, aber man f├╝hlt es beim lesen nicht ...
insbes. die letzte strophe klingt einfach sang- und klanglos aus und hat kein zeichen mehr gesetzt, schade, ich finde, du hast da was verschenkt.
just seen through my eyes
lg einstw. meg

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Hallo Megan,
es freut mich, dass Du dich mit meinem Text auseinander setzt. Dass Du beim Lesen nichts f├╝hlst, tut mir leid. Da ich das Gedicht auch in anderen Foren gepostet habe, kann deine Aussage allerdings nur als subjektiven Eindruck werten. Einige Leser waren durchaus tief ber├╝hrt. Dass Du im Schlussvers keine Zeichen mehr erkennst, kann ich nicht nachvollziehen. Die Aussage ist vielleicht zu deutlich gesetzt: ÔÇ×Verzeih mir Geliebte, aber ich kann nicht l├Ąnger in der Erinnerung an unser vergangenes Gl├╝ck verharren. Ich muss zur├╝ck ins Leben.ÔÇť
Selbstverst├Ąndlich habe ich ├╝ber deine Eindr├╝cke nachgedacht und eine alternative Version versucht. Vielleicht gef├Ąllt dir diese ja besser:

verzeih mir Geliebte


zur├╝ckgekehrt
an den Ort gl├╝cklicher Zeiten
nehme ich einen tiefen Zug
aus dem Glas der Erinnerung

still
liegen sie vor mir
die Grabstein gewordenen Bilder
vergangener Urlaubserlebnisse

doch die Berge
haben ihren Strahlenkranz verloren
das Wasser des Sees
prickelt nicht mehr auf der Haut

der Nachthimmel ist leer
es fehlt ihm das Leuchten deiner Augen
auch der Wind schweigt
ohne das Atmen aus deinem Mund

das Glas ist leer getrunken
ich werfe es in die dunklen Fluten
aus denen ich auferstehe
zu neuem Leben

LG
Manfred

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megan
Guest
Registriert: Not Yet

*schmunzel*
indeed, mit der zweiten version hast du meinen nerv besser getroffen,
was du nun allerdings daraus machst ist deine ureigene entscheidung.
liebe gr├╝├če! meg

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