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Leselupe.de > Ungereimtes
vom trost des lichtes
Eingestellt am 24. 05. 2006 23:18


Autor
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sonnenstäubchen
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2004

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Sterne

Die Sterne sind vom Himmel gefallen
Schwarz und leer
steht er √ľber mir
ohne Botschaften
Er hat den Teich ausgetrunken
stumpf und blind
liegt er da
schwarz vergiftet er Bäume und Blätter
verschluckt die Welt
Eine Laterne
gießt scheu ihr Licht
in meine stummen Augen
Sie steht angebunden
ahnungslos
vom Trost der Lichter
Wenn sie ausgeht
geht die Welt nicht unter.

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Mumpf Lunse
Routinierter Autor
Registriert: May 2004

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liebes sonnenstäubchen,
ich musste es langsam lesen, mich dem rythmus anpassen.
ich finde sehr schön.
es hat etwas seltenes: poesie

ist es deshalb so unbeachtet?
kann deshalb scheinbar niemand etwas damit anfangen?

fragt sich

mumpf
__________________
© by Mumpf Lunse
Schreiben ist etwas √ľberraschendes

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Oct 2003

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Hallo Stäubchen
Hallo Mumpf

Stäubchen: Ich kann mich Mumpf nur anschliessen.

Mumpf: Doch, wir sind schon mindestens zu zweit.

GlG

J√ľrgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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sonnenstäubchen
One-Hit-Wonder-Autor
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vielen dank, mumpf und j√ľrgen,
ich hatte schon echte zweifel, ob der text so schlecht ist, dass niemand darauf reagieren will.
ich hatte vor langer zeit schon mal ein gedicht in der LL, auf das es keine reaktion gab - jetzt hatte ich es mal mit einem anderen versucht.
freut mich echt, dass ihr es gut findet.
gruß
s.

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo sonnenstäubchen,
das gefällt mir sehr gut.
Es gefiele mir noch besser, lie√üest du die letzten f√ľnf Zeilen einfach weg. Ich finde sie √ľberfl√ľssig, alles Wesentliche ist schon vorher gesagt.
Und irgendwie scheint mir, dass das Gedicht sinnvoll "Laterne" heißen könnte... ist aber nur so eine Idee.

Liebe Gr√ľ√üe
Mel

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

ich hab so meine probleme mit diesem text.
zum einen ist er kitsch. mit kitsch kann man tolle sachen machen, wenn man mit ihm spielt. allerdings reizt du das nichtssagende aus ohne es beispielsweise zu ironisieren, ihm, dem nichtssagenden, eine neue perspektive zu spenden oder eine √ľberraschende wendung zu geben: sterne, b√§ume, himmel, wasser, nacht + licht - mehr ist da nicht.
dann die bilder.


quote:
Die Sterne sind vom Himmel gefallen
Schwarz und leer
steht er √ľber mir
ohne Botschaften

so weit so gut. da ist der passive himmel, die fallenden sterne.
und jetzt wird's konfus.

quote:
Er hat den Teich ausgetrunken
stumpf und blind
liegt er da
schwarz vergiftet er Bäume und Blätter
verschluckt die Welt

jetzt wird der himmel aktiv, denn er hat mal nen teich ausgetrunken. nun, wer liegt anschlie√üend stumpf und blind? der teich? das wird nicht deutlich genug. den m√∂cht ich sehen, der sich einen liegenden himmel vorstellen kann. unterst√ľtzt wird das sich-am-kopf-kratzen durch den wechsel der zeiten: "hat...ausgetrunken" - "vergiftet ... verschluckt".
daran solltest du also nochmal arbeiten. im √ľbrigen ist ein ausgetrunkener teich auch kein teich mehr.
der text fließt rein formal weiter, obwohl du mit einer neuen bildebene beginnst, die keinen bezug zu zuvor geschriebenem nimmt. ein absatz, eine neu beginnende 2te strophe also, wäre hier sinnvoll.

quote:
Eine Laterne
gießt scheu ihr Licht
in meine stummen Augen

wiederum so weit so gut.
was du danach aber sagst ergibt keinen sinn f√ľr mich. die laterne steht ahnungslos. hm. aha. ahnungslos vom trost der lichter auch noch. da passt doch was nicht. sie selbst ist ein licht. und dann, wundergraue hei/l/ig/samkeit, geht die welt nicht unter, wenn die laterne ausgeht. noch gr√∂√üeres wunder: die 3 bildebenen (sterne, teich, laterne) werden nicht verkn√ľpft, ent- und erhalten keine verbindenden dichterischen elemente, von den ersten 2 vielleicht abgesehen, wobei aber dort die ungereimtheiten zu gro√ü sind, wie schon beschrieben. anders ausgedr√ľckt: das werk ist nicht rund.
zu unbem√ľht scheinen mir deine worte, zu wenig originell um poesie zu sein, zu ahnungslos von echten inhalten.
viele gr√ľ√üe,
Prosa.

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