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Leselupe.de > Ungereimtes
vom wind gewispert
Eingestellt am 22. 05. 2006 20:17


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Paul
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vom wind gewispert


und wieder wehten worte
hinfort
mit dem wind in
weite fernen -

wirbelten durch sphären,
ätherklänge wurden
was einst
tonlos, stumm -

fische wissen das,
sie machen blasen,
blubbern,
ziehen kreise leise –

menschen mĂĽssen
laut-hals kehl-kopf ĂĽber
immer tönen,
tröten, tuten, ach –

hören nicht das alte lied,
noch die alte weise,
die so leise,
ihrem eigenen herz entspringt.



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Perry
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Hallo Paul,
durch deinen Text weht eine sanfte Melodie, Wind, Sphärenklänge, die alte Weise der Herzsprache.
Originell finde ich auch den realen Gegensatz "laut-hals kehl-kopf über/immer tönen", wobei tröten und tuten für mich keine menschlichen Lautäußerungen sind.
Ein wenig hänge ich bei den Fischen, warum sollten ausgerechnet diese "Kaltblütler" etwas über die Melodie des Herzens wissen. Doch wenn ich mir Wale und Delphine darunter vorstelle, dann würde es wieder passen, auch wenn diese nicht blubbern (lächel).
Insgesamt habe ich deinen Text gern gelesen.
LG
Manfred

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