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Leselupe.de > Ungereimtes
vorbei
Eingestellt am 19. 08. 2007 11:40


Autor
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Phiebi
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jul 2007

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vorbei

der vorhang schlie├čt sich
der anfang beugt sich dem ende
ich spende dir noch einmal applaus
mein letzter ku├č
in den wind gehaucht


___________________________________________________
Habe die F├╝├če auf dem Boden und den Kopf im Himmel

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Hallo Phibie,

da bin ich jetzt aber erstaunt. Auch Du hast einen Text in der LL, in dem sich der Anfang dem Ende zuneigt, wer h├Ątte das gedacht?

Dein Text gef├Ąllt mir, weil man ihn auf mehrfache Weise verstehen kann.

Da k├Ânnte zum ersten das Leben selbst gemeint sein. Der Vorhang schlie├čt sich, f├╝r jemand anderen oder (schon vorausgedacht) f├╝r einen selbst.

Jeder wird darauf anders reagieren. Dein Lyri spendet Applaus, demnach muss es ein Leben gewesen sein, das zu leben etwas Angenehmes, Gutes, oder wie auch immer, gebracht hat.

Zum zweiten kann man es aber auch so lesen, dass etwas in einem Leben zuende gegangen ist. Es war etwas Sch├Ânes, aber jetzt muss man sich davon verabschieden und es ist schon so weit entfernt, dass der Kuss, der diesem Lebensabschnitt oder einem Menschen innerhalb dieses Lebensabschnitts zugedacht ist, nur noch in den Wind gehaucht werden kann.

Eine sch├Âne Idee, schlicht und behutsam umgesetzt.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Phiebi,

mir gef├Ąllt das Gedicht auch. Allerdings lese ich es ganz anders als die Vorkommentatoren.

Ich denke, es ist kein Zufall, dass du f├╝r deine Worte die Schauspielebene gew├Ąhlt hast. Genauso sind (leider) viele Beziehungen in r├╝ckw├Ąrtiger Betrachtung zu sehen: ein einziges, oft unn├Âtiges Theater.

Am Ende bleibt hier LyrI die Erkenntnis, dass sich all der Applaus zum Partner hin, f├╝r es selbst wenig "gelohnt" hat, auch der letzte Kuss in den Wind gehaucht und somit leicht verflogen (als zu leicht befunden).

Andererseits spricht es nur f├╝r dein Gedicht, wenn es verschiedene M├Âglichkeiten der Interpretation zul├Ąsst. Gelungen ist es allemal, insbesondere die ersten beiden Verse.

Freundliche Gr├╝├če
und
gute Besserung
Heidrun

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