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Leselupe.de > Ungereimtes
vorstufe der erkenntnis
Eingestellt am 10. 05. 2004 15:01


Autor
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Herzog
???
Registriert: Apr 2004

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vorstufe der erkenntnis


irgendwo
hinter den br├╝chigen deichen
der ├╝blichen verlogenheit
schwimmst fettaugengleich
du
auf der tr├╝ben suppe
deines lebens

der graue himmel bricht auf

f├╝r einen moment
beginnst du zu ahnen
was das ist:
unendlichkeit

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Harald
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Herzog
beginnst du zu ahnen
was das ist:
unendlichkeit


.. woher auf einmal? Aus den verlogenen Fettaugen doch kaum?

Lieber Herzog,
die Logik w├╝rde mich interessieren.

LG
Harald

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Sheerie
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Herzog ...

wenn ich es richtig verstanden habe, dann bedeutet
das aufbrechen des himmels die unendlichkeit, welche erahnt wird ...?

das fettaugengleiche schwimmen finde ich recht interessant,
aber, wieso sind die br├╝chigen deiche die verlogenheit? ist es nicht die tr├╝be suppe des lebens? schwimmen wir nicht alle auf dieser tr├╝ben suppe des lebens, welche man verlogenheit nennen kann und die br├╝chigen deiche, sind diese nicht ein rest unserer angeborenen ehrlichkeit und
naivit├Ąt?

nur meine gedanken zu deinem text, welcher mir sehr gef├Ąllt, auch in seiner k├╝rze

Sheerie

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Herzog
???
Registriert: Apr 2004

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Logik, Lyrik, Stimmigkeit...

Hallo Harald, hallo Sheerie...

... vielen Dank f├╝r euer Interesse. - "Erkl├Ąren" kann ich einen lyrischen Text sicherlich nicht, weil dabei das Wesentliche, die Bildhaftigkeit, seine eventuell vorhandene assoziative Kraft, das Schwebende verloren geht: Man fragt sich, warum der Autor nicht gleich in einfachen Worten erkl├Ąrt hat, was er meint. Jeder Text ist eigentlich ja auch nur ein Angebot an den Leser: Erst durch ihn, durch seine Anteilnahme, durch sein Verst├Ąndnis wird er ein mehr oder weniger gelungenes Ganzes, wichtig oder belanglos, sprachlich interessant oder banal.
Ich finde deinen Interpretationsansatz schon sehr nachdenkenswert, Sheerie. - Die Frage ist, ob die "br├╝chigen Deiche" uns gegen die gewisserma├čen ├Ąu├čere Verlogenheit oder wir uns mit ihrer Hilfe gegen den Einbruch der Realit├Ąt in unsere mehr oder weniger beschaulich eingerichteten Illusionswelten sch├╝tzen wollen...

Freundlicher Gru├č, Herzog

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