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Leselupe.de > Ungereimtes
warteschlange l
Eingestellt am 20. 02. 2005 13:14


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Stern
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warteschlange l

jedesmal dasselbe
in der warteschlange
ich erwische immer die
bei der's am lÀngsten
dauert
garantiert
fehlen der kassiererin
die 50cent-mĂŒnzen
oder sie tippt einen preis
falsch ein
und stornieren kann nur
die eine, die jetzt
gerade jetzt
ganz weit weg ist

also steh ich da
Ă€rgere mich
schon gar nicht mehr
wenn nix vorangeht
und hÀnge
meinen gedanken nach
wo sonst könnte ich das
so ungestört wie hier
wo niemand
mama schreit
und wenn doch dann
geht's mich nix an
wie schön!
und kein dreckiges geschirr in der nÀhe
kein staubsauger
nichtmal ein telefon mit dem ich die
kinderbetreuung fĂŒr nĂ€chste woche
organisieren könnte

kurzurlaub in der
warteschlange

gleich bin ich
dran

schade


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aboreas
Routinierter Autor
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Gut eingefangen. Man steht geradezu daneben und empfindet mit. Wirklich die Hölle, wenn auch noch eine neue Papierrolle eingelegt werden muss, wÀhrend es an der Nebenkasse flott weitergeht. Und das in zwei LÀden am selben Vormittag. Man hÀtte ja...

Dann die Kehre. Kein andauernder Disput mit dem Schicksal. Keine Resignation. Nein, Entspannung. Der kleine Nutzen im Ärgernis. Daran sollte man sich ein Beispiel nehmen.

Gruß. abo

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Stern
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Hallo aboreas,

jaaa, die Papierrolle, an die hatte ich nicht gedacht, aber sie passt genau in die Reihe.

Schön, dass es rĂŒberkommt. Herzlichen Dank fĂŒr die RĂŒckmeldung.

Liebe GrĂŒĂŸe,

Stern *

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bonanza
Guest
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kurzurlaub in der warteschlange - das gefÀllt mir.

bon.

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Stern
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freut mich!

Stern *

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Denschie
Guest
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liebe stern,
ich hoffe, es ist dir recht, aber ich wĂŒrde gern
auf beide warteschlangen in einem antworten.
die erste schlange vermittelt ein gefĂŒhl, sie wird
zu einer wirklichen pause, ĂŒber die die prot.
etwas von ihrem leben preis gibt, sich erklÀrt.
das ist toll zu lesen, weil die situation bekannt ist,
und sich vielleicht in der reaktion darauf ganz gut
zeigt, welches temperament jemand hat.
die zweite schlange ist mir zu geschlÀngelt. da wurde
ich ganz ungeduldig wÀhrend des lesens. im wirklichen
leben wĂŒrde ich stumpf vor mich hin schauen und hoffen,
dass das martyrium bald ein ende haben wird.
deine idee, verschiedene betrachtungen einer alltÀglichen
situation zu verdichten, finde ich sehr interessant.
vielleicht fÀllt dir tatsÀchlich noch etwas zu einem
dritten "typus" ein.
viele grĂŒĂŸe,
denschie

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Stern
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Liebe Denschie,

danke fĂŒr deine RĂŒckmeldung!
TatsĂ€chlich bin beides durch und durch "ich", nur vielleicht in unterschiedlichen Stimmungen. Ob ich mich in einen anderen Typus glaubwĂŒrdig reindenken kann, anstatt ihn, wie in warteschlange II, nur von aussen zu beobachten, weiss ich nicht genau. WĂ€re wirklich einen Versuch wert!
Meine Vision von der dritten Variante ging in die Richtung, dieses Bild von der Warteschlange mehr zu "entblössen", klarer auszudrĂŒcken, inwiefern ich mich mit meinem Leben in der Warteschlange fĂŒhle. Die beiden ersten zeigen eher, wie ich eben auf meine Art das fĂŒr mich Beste draus mache: GedankenspaziergĂ€nge machen oder Menschen beobachten, weil ich sie meistens einfach gerne mag mit ihren Eigenheiten in den verschiedensten Lebenssituationen.

Lieber Gruß von

Stern *

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