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Leselupe.de > Gereimtes
warum tut es immer so weh?
Eingestellt am 27. 02. 2002 22:10


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SadDee
M├Âchtegern-Schreiber
Registriert: Feb 2002

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Kommentare: 4
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Wieviel Leben hat ein Herz?

Deine Augen beobachtend,
wie sie meinen K├Ârper musterten,
Dein L├Ącheln sehend,
wie es nach mehr verlangte,
Deine H├Ąnde f├╝hlend,
wie sie meine Haut ber├╝hrten,
Deinen Worten glaubend,
als sie sagten ÔÇ×Ich hab Dich liebÔÇť,

gab ich Dir mein Herz,
ohne zu wissen, da├č ich sterben w├╝rde

Als h├Ątt der Himmel mein Herz
still gek├╝sst,
schwebte ich bei ihm,
an seine siebente T├╝r klopfte ich
und er bat mich hinein.
Ich, von Liebe geblendet,
sah nicht die Messer,
die an seiner Decke hingen,
an der Decke des siebenten Himmels
und in seinen Ecken standen die Waffen.

Blind tastete ich mich in sein Gemach
und legte mich in sein Bett und in Deins,
lie├č mich verf├╝hren und blenden,
doch der Himmel und Du spielten nur ein Spiel,
ein Spiel auf Leben und Tod,
denn als ich die Messer sp├╝hrte, wie sie sich tief
und langsam, drehend und heftig, voller Freude
in mein Herz bohrten, bin ich gestorben.

Nicht, weil ich verblutet bin; genug Blut flo├č
durch meine Adern, das Dich h├Ątte tragen k├Ânnen,
von hier bis zum Himmel und zur├╝ck;
es h├Ątte Dein blutiger Weg sein k├Ânnen,
ein Weg vom Mensch zum Unmensch,
mein Blut w├Ąre der Spiegel deiner Seele gewesen,
nein, genug Blut flo├č ...

Nicht, weil mein Herz nicht mehr schlug,
geschlagen hat es von der ersten Minute bis zur
letzten Sekunde, geschlagen, w├Ąhrend wir eins waren
und auch wenn wir getrennt waren, es schlug in
eurem Bett und es schlug noch, als Du l├Ąchelnd mir
den R├╝cken kehrtest, als ich am Boden lag, mit den
Messern in meinem Herzen;
nein, geschlagen hat es die ganze Zeit bis ins Jenseits


Sondern, weil ich den Schmerz nicht ertragen konnte,
der Schmerz, an den nicht das Messer schuld war,
sondern der Schmerz, den Du mir zuf├╝gtest, als Du mir
eine neue Rolle gabst, die ich spielen sollte, es war nicht
die, von der ich getr├Ąumt hatte, es war eine Nebenrolle,
eine Rolle neben Dir und nicht mit Dir,
der Schmerz war es, nur der Schmerz ...

das war alles nur ein Spiel,
der Himmel und Du, als Helfershelfer,
waren die T├Ąter und ich das Opfer,
aber l├Ąchelt nicht meine Lieben,
denn GAME OVER war ich nicht,
ich bin zur├╝ck, so seht mich an,

seht die Schwei├čn├Ąhte an meinem Herzen,
seht die Narbe auf meiner Brust,
seht die eiserne Kammer, die mein Herz umschlie├čt,
psst ... h├Ârt ihr es pochen? Es schl├Ągt noch immer,
nur viel ruhiger, denn es hat nicht mehr soviel Blut,
ihm fehlt das Blut, da├č ihr an euren H├Ąnden tragt,
aber es schl├Ągt,
seht in meine Augen und erkennt keinen Glanz,
f├╝hlt meine Temperatur und fangt an zu frieren,
versteht meine seele und fangt an zu laufen,
lauft so schnell ihr k├Ânnt, damit
ich euch nie wieder sehe,

niemehr wirst Du mich an Deine siebente T├╝r
klopfen h├Âren, Himmel.
niemehr wirst Du mich verarschen, Helfershelfer,
niemehr werd ich an einen Pranger gestellt werden,
niemehr .... doch gebt ihr mir Blut und gebt ihr mir
W├Ąrme, dann wird aus dem niemehr ein vielleicht,
und schafft ihr es den Glanz wieder in meine Augen
zu bringen, werde ich nocheinmal sterben m├╝ssen,
um eventuell doch f├╝r eine Sekunde gl├╝cklich zu sein

Tick! Die Sekunde des Gl├╝cks ist vorbei.

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