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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
weg
Eingestellt am 22. 12. 2004 16:28


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Stern
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weg

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ists
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du
bist
weg

ene
mene
meck





(angeregt durch "Und zu" von lapismont)

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Stern,

wenn es noch erlaubt wĂ€re wie frĂŒher, Antwortgedichte zu schreiben, hĂ€tte mit das unter lapsis Text sehr gefallen, musste jedenfalls sehr lachen noch bevor ich Deine ErklĂ€rung gelesen hatte.

Dein Text macht aber eine andere einfachere Aussage finde ich, und er hat etwas durch und durch MĂ€dchenhaftes.

Na, jedenfalls ist er lustig so als AbzÀhlreim.

Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Stern
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Liebe Vera-Lena,

schön, dass es dich amĂŒsiert hat! Mich hat es auch sehr amĂŒsiert. Allerdings muss ich noch ganz ausdrĂŒcklich dazusagen, dass ich mich nicht im allergeringsten ĂŒber lapismonts Gedicht lustigmachen und auch seinen Inhalt nicht umdichten/variieren wollte. Ich taste mich an seinen Inhalt nur nach und nach heran. - Dagegen ist mein Gedicht nach meiner EinschĂ€tzung sehr leicht durchschaubar, wie du sagst "von einfacherer Aussage". Nur stilistisch hat mich sein Werk zu einer Form animiert, auf die ich "von alleine" nicht gekommen wĂ€re. Und "zufĂ€llig" hatte ich einen Inhalt parat, der damit wunderbar auszudrĂŒcken war. Und wiederum "zufĂ€llig" liegen die Inhalte, soweit ich seins erfasse, nicht ganz schrecklich weit auseinander, aber schon.

Danke fĂŒr deine Worte
und schöne Weihnachtstage dir,

Stern *

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
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Hallo Stern,
nachdem ich Lap gerade eine Lobhudelei fĂŒr sein Werk geschrieben habe, sah ich jetzt deins.
Und leider sieht man deutlich den ganz großen Unterschied zwischen den zwei Texten.
Du hast einem Inhalt eine Form gegeben, die ihn vielleicht verstÀrkt. Sie hat unterstreichende Funktion. Also eigentlich ein klassische Herangehensweise an ein Gedicht.
Laps Text hingegen sagt sehr viel ĂŒber das Medium der Form.
Da unterscheiden sich die beiden Texte enorm. Aber zurĂŒck zu deinem Text:
Die einzelnen Strophen sind immer noch (wenn auch sehr reduziert) klassische Aussagen. Wenn man sich die einzelnen "Strophen"-anfĂ€nge ansieht ist eine schöne Ordnung bis zum fĂŒnften Absatz gegeben. Dann ist da aber ein Bruch drin (ich-du-ich-du-DA-du), der irgendwie nicht so richtig passen will. Auch das Nacheinanderlesen der zweiten Zeilen macht erstmal Spaß (so-nicht-so-nicht...) bis dann wieder ein Bruch kommt und den schönen Eindruck zerstört.
Gleiches wieder beim Inhalt (Aussage, Verneinung, Aussage, Verneinung, dann wieder ein Bruch und zwei Aussagen hintereinander).
Die ersten vier Strophen gefallen mir ganz gut, dann wird das ganze so schön (bewußt oder unbewußt) konstruierte Werk ĂŒber den Haufen geworfen und schnodderig die letzten Zeilen dazugeschrieben.
Ich weiß der folgende Vergleich hinkt etwas, aber es ist ungefĂ€hr so, als wenn man in einer Galerie ein abstraktes Bild sieht und nach Hause geht und auch auf eine Leinwand kleckst. Es ist irgendwie nicht das gleiche.
Wie schon geschrieben... ohne die letzten Strophen...guter Text, so leider nicht so ganz...
Gruß Mirko

__________________
"I am only what you made me - I am a reflection of you"
Charles Manson

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Stoffel
gesperrt
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moin Stern,
leider kann ich zur Lpis Text nichts großartig sagen, aber als ich diesen hier las, dachte ich wirklich es handelt sich um eine Perssiflage. (gerade auch der Schluss. Nicht böse sein)
Sich Inspirationen bei anderen holen,ist ja ok, aber ich kann dem hier nix abgewinnen. Ich spĂŒr einfach, das er nicht durchdacht ist. *hm*

lG
schöne Weihnachten allen
Stoffel

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Stern
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Lieber Mirko,

danke fĂŒr deine Kritik! Ich habe sie ĂŒber die Weihnachtstage mit mir herumgetragen und Wege gesucht, mein Gedicht mit diesen Anregungen zu verĂ€ndern. Allerdings bleibe ich immer wieder an einer Tatsache hĂ€ngen: Ich wollte keine StilĂŒbung machen. Ich wollte, genau wie du schreibst, einem Inhalt eine Form geben. Ich wollte auch lapismont nicht imitieren, habe viele seiner formalen Kunstgriffe bewußt nicht verwendet oder hatte sie zu dem Zeitpunkt, als mein Gedicht entstand, noch gar nicht entdeckt.

Der erste Aha-Effekt, der fĂŒr mich von "Zu und" ausging, war der des minimalistischen Stilelements. Das wurde mir erst durch Sandra's Kommentar explizit klar. Auch wenn ich schon immer gern geschrieben und gelesen habe, hatte ich in den letzten Jahren fast keine Zeit dazu, so dass mir Theoretisches nicht selbstverstĂ€ndlich gelĂ€ufig ist. Es stört mich, so direkt verglichen zu werden, nur weil ich druntergeschrieben habe, wo ich mich anregen liess. Nun gut, selber schuld.

Deine AusfĂŒhrungen zu den einzelnen Strophen finde ich sehr interessant. Mir waren die BrĂŒche teils bewußt, aber es wollte mir nicht gelingen, das Ganze so zurechtzubiegen, dass mein Anspruch an den Inhalt noch erfĂŒllt wird. Du hast mir durch die so-nicht-so-nicht-Mittelzeilen noch eine weitere Aufgabe gegeben, zusĂ€tzlich zu der, die ich mir selbst gestellt hatte mit dem ich-du-ich-du... Beides zusammen scheint mir ĂŒberhaupt nicht zu bewĂ€ltigen, ohne in Gleichförmigkeit zu verfallen und den Inhalt komplett zu vernachlĂ€ssigen. Ich habe mich schon einmal, vor dem Einstellen des Gedichts, fĂŒr den Inhalt entschieden - und nun wieder. Vielleicht gibt es ja VorschlĂ€ge von anderen.

Das "ene mene meck" ist ĂŒbrigens tatsĂ€chlich "schnodderig", die Zeilen davor allerdings noch nicht, jedenfalls von mir nicht so gemeint. Bezeichnest du sie als schnodderig, weil sie die Form nicht halten, oder erscheinen sie dir auch inhaltlich so?

Naja, und das mit dem Gekleckse hab ich nicht gelesen... Oder schreibst du so meisterlich, dass sich das neben einem anderen, von dem du dich vielleicht sogar hast inspirieren lassen, nicht dann und wann wie Gekleckse ausnimmt? Willst du mir damit sagen, dass ich es lieber ganz lassen sollte mit der Schreiberei oder mich um Gottes Willen von keinem mehr anregen lassen soll, der was besser macht als ich?

Danke fĂŒr deine Auseinandersetzung. Ich kann mir gut vorstellen, manche deiner Anregungen in einem anderen Werk zu verwenden, in diesem schaffe ich es nicht. Vielleicht gibt es ja VorschlĂ€ge von anderen?

Liebe GrĂŒsse,

Stern *

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Stern
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Hallo Stoffel,

das Ganze sollte keine Persiflage sein, schon gar nicht auf lapismonts Gedicht. Wenn, dann höchstens in den letzten drei Zeilen auf mich selbst und diese Situation, durch die das Gedicht ausgelöst war.

Du spĂŒrst, dass das nicht durchdacht ist. Hm, schwierig fĂŒr mich, dazu was zu sagen. Ab welchem Zeitaufwand ist etwas "durchdacht"? Oder misst sich das anders? Ich nehme es halt mal zur Kenntnis.

fragend grĂŒĂŸt

Stern *

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