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Leselupe.de > Gereimtes
welten
Eingestellt am 28. 12. 2004 00:03


Autor
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Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 620
Kommentare: 3361
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seh┬┤ ich die welt
mit deinem augen
licht
dann dreht sie sich
und tanzt
ist wirklich
tag und nacht
und blau und weit
und nichts
selbst ich
mit meiner sicht
vermag den tanz
den tag, die nacht
das blau und weit
zu binden
in dieses grau
das mich umgibt

drum lieb ich dich
du bist mein ton
aus licht

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Goldmund
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Otto,

wieder mal ein gedicht, dass mich in eine sch├Âne Stimmung versetzt. Allerdings empfinde ich es als nicht perfekt.

Das 'licht' nach den Augen mag mir nicht gefallen (hab ich beim ersten lesen ├╝berlesen) und auch der Schlu├č, der so nicht zum ersten Bild passen mag.
Warum nicht ganz streichen? Was sie f├╝r ihn ist, wird auch so ersichtlich, ohne diese Erkl├Ąrung am Schlu├č ...

├ťbrigens: dir ein erfolgreiches 2005
*winke*
Goldmund alias Quidam

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Otto,
dieses "licht" geh├Ârt schon in das Gedicht - was allerdings
irritiert, ist, da├č Du das Wort "augen-licht" trennst,
so da├č man beim Lesen tats├Ąchlich glaubt, dieses licht
welches so separat steht, ist ein eigenes und ├╝berfl├╝ssiges
Wort. Dieses w├╝rde ich vielleicht ├╝berdenken.
Ansonsten gef├Ąllt mir dieses Gedicht ausgezeichnet.
Habe es mir gerade ein paar Mal laut vorgelesen.
Ganz besonders reizvoll klingt es, wenn man nach
der Zeile "dann dreht es sich" das Tempo des Vorlesens
steigert, den letzten Absatz jedoch wieder in einem
ruhigen Ton vorliest.
Der letzte Absatz ist nicht ├╝berfl├╝ssig - nein,
darin scheint mir der Protagonist, der zuvor mit den
Augens des "Du" geschaut hat, so lebendig, so jung,
so "drehend", ganz pl├Âtzlich wieder er selber ist,
mit der Erkenntnis, da├č er dieses "Du" liebt - gerade
weil es f├╝r ihn die Welt bunt macht und ihn aus seinem
"Grau" herausrei├čt.
Ja, ich finde dieses Gedicht sehr gelungen!!!

Liebe Gr├╝├če
Klopfstock

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Lieber Otto,

mir gef├Ąllt Dein Text genauso, wie er da steht.

Das Licht am Anfang deckt sich mit dem Licht am Ende. Da alles klein geschrieben ist, besteht diese M├Âglichkeit. Dass am Anfang das Augenlicht gemeint ist kriegt man ja mit, denke ich.

Die Aussage spricht von absoluter Selbstlosigkeit: Weil Du so bist, wie Du bist, will ich Dich nicht in das hineinziehen, was mich beschwert, denn dann k├Ânntest Du wom├Âglich nicht mehr so sein, wie Du bist.

Ja, hier ist wirklich von Liebe die Rede.

Dein Text spricht mich sehr an.
Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena

__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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rosste
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2004

Werke: 85
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Lieber Otto !

"seh┬┤ ich die welt
mit deinem augen
licht"

schreib doch :
seh┬┤ ich die welt
mit deiner augen
licht

oder
seh┬┤ ich die welt
mit deinem augenlicht

in deinen drei Zeilen bricht sich das Licht zu oft in den Augen

meint Stephan

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