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Leselupe.de > Ungereimtes
wenn du mich siehst
Eingestellt am 28. 09. 2005 18:43


Autor
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silentangel
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2005

Werke: 6
Kommentare: 4
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Wenn du mich siehst,
was f├╝hlst du dann?
Schl├Ągt dein Herz schneller?
Strahlen deine Augen mit meinen um die Wette?
Bekommst du feuchte H├Ąnde
und f├Ąngst an zu stammeln?
W├╝rdest du mich am liebsten k├╝ssen
und mir sagen wie gern du mich hast?
Wenn du mich siehst,
was f├╝hlst du dann?
Deine Antwort hat mir mein Herz zerrissen.
"Was ich f├╝hle?"
...Gleichg├╝ltigkeit...

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo silentangel,
es ist gar nicht so einfach, dieses gedicht
zu kommentieren. der liebeskummer springt mir
entgegen. den sollte man auch rauslassen, damit
es einem wieder besser geht.

f├╝r mich als au├čenstehende braucht es jedoch etwas
mehr, um ein gedicht interessant zu finden, als
diese zeilen.
das gef├╝hl muss nachvollziehbar werden; die sprache
bietet so viele m├Âglichkeiten daf├╝r. du kannst
etwas melodie hineinbringen, an metaphern basteln,
oder dich inhaltlich eher auf die dinge beziehen,
die die situation/das gef├╝hl/die handelnden personen
zu etwas besonderem machen.

wie ich anfangs andeutete, ist das meine meinung
als leserin, die unterhalten werden m├Âchte, und soll
nicht dein pers├Ânliches leiden in frage stellen.

viele gr├╝├če,
denschie

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1537
Kommentare: 9781
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Guten Tag, lb. Denschie, liebe Silentangel,

das ist ein sehr empfindsamer Kommentar, den ich voll und ganz unterst├╝tzen m├Âchte. Wir alle dichten/schreiben auch, um uns selbst ein wenig zu therapieren. Das ist gut und richtig so und der Beginn aller guten Literatur.

Dennoch bedeutet Lyrik, die mehr als Bew├Ąltigung eigener Probleme will, da├č man sich im Proze├č des Bew├Ąltigens vom pers├Ânlich Gef├╝hlten abl├Âst und eine Erkenntnis erarbeitet, die ├╝ber Anla├č und Ereignis hinausweist. Dann bringt die Besch├Ąftigung mit dem Text n├Ąmlich auch dem Leser etwas. Und erst damit ist der Text eigentlich ver├Âffentlichungsreif.

Nun sitzen wir alle in unserer Haut und tun uns deshalb nicht immer leicht in Beurteilung, wann ein Text so weit gediehen ist.

F├╝r alle, die sich noch diese Sicherheit erarbeiten wollen, ist die Schreibwerktstatt in der Lupe der geeignete Ort. Vielleicht schaust Du, stiller Engel, einmal dort herein. Schaden kann es nicht. Alle Autoren haben sich in solchen R├Ąumen ihre Anregungen geholt, der Unterzeichner eingeschlossen.

Lieben Gru├č von

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
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Hallo silentangel,

Dein Gedicht stellt Fragen, wie sie nur der Verstand stellen kann.
Dass, so wie Walther schreibt, Lyrik sich "im Proze├č des Bew├Ąltigens vom pers├Ânlich Gef├╝hlten abl├Âst und eine Erkenntnis erarbeitet, die ├╝ber Anla├č und Ereignis hinausweist" halte ich f├╝r eine gewagte These, die aus meiner Sicht den Verstand als letzte Instanz f├╝r die Gef├╝hle ├╝berbewertet.
Kein Mensch kann sich von seinen Gef├╝hlen abl├Âsen. Jede Erkenntnis wird daher immer subjektiv sein.
Dass in der Schreibwerkstatt die gew├╝nschte Objektivit├Ąt erarbeitet werden kann, wage ich zu bezweifeln, denn auch hier findet man nur weitere subjektive Einzelmeinungen.

Gru├č, NDK


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silentangel
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2005

Werke: 6
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Danke f├╝r die Kritiken...

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 108
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Betroffenheitslyrik!

Hallo liebe Autorin,

Betroffenheitslyrik ist immer schwer zu kommentieren.
Ist doch dann das Gedicht nicht etwas Eigenes, es h├Ąngt an der Betroffenheit.

Gerade dann, wenn es um Liebe geht; - und um Gef├╝hle.

Totzdem: Dein Gedicht ist sch├Ân!

Liebe Gr├╝sse
Hans
__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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